Kiel-Südfriedhof
Südfriedhof Stadt Kiel
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(15432)&title=S%C3%BCdfriedhof 54° 19′ N, 10° 7′ O
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dim=10000 | globe= | name=Südfriedhof | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Fläche: | 3,19 km² | |||||
| Einwohner: | 15.432 (31. März 2024)<ref name="Einwo2024">Quartalsdaten aus den Stadtteilen I 2024. (PDF; 1,57 MB) Stadt Kiel, S. 4, abgerufen am 26. Juni 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 4.842 Einwohner/km² | |||||
| Postleitzahl: | 24114 | |||||
| Vorwahl: | 0431 | |||||
Lage von Südfriedhof in Kiel
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Südfriedhof ist ein Stadtteil von Kiel.<ref name="Einwo2024" /> In der Marthastraße nahe der Gablenzbrücke entsteht ein neues, maritim angehauchtes Wohngebiet. 104 Wohnungen, also etwa ein Drittel des Bestands, sollen dann als Sozialwohnungen zur Kieler Wohnungsgesellschaft (KiWog) gehören.<ref>uca: Marthas Insel: 104 neue Sozialwohnungen | shz.de. Abgerufen am 21. Mai 2020.</ref>
Stadtteilgrenzen
Als Stadtteil Südfriedhof wird das Gebiet bezeichnet, das im Norden von dem Hasseldieksdammer Weg, im Nordosten von dem Kronshagener Weg, der Hermann-Weigmann-Straße, der Ringstraße, dem Sophienblatt, der Raiffeisenstraße und dem Hörnufer begrenzt wird; im Osten dann durch eine Gerade zwischen Südostecke der Hörn, durch die Gablenzstraße, die Werftstraße und die Straße Zum Brook; im Süden entlang der Bahnlinie; ferner südwestlich des Fernheizwerks Kiel-Süd und der Müllverbrennungsanlage und westlich des Rewe-Centers und der Kfz-Zulassungsstelle. Ferner gehören zum Stadtteil die Dudweilerstraße und Mettlachstraße mit allen Grundstücken sowie ein Teil der Ottweilerstraße. Von der Ecke Arfrade/Mühlenweg geht die Grenze nordwärts zur Autobahn, entlang der Autobahn bis zur Bahnlinie am Hasseldiek und nordwärts bis zum Übergang der Hofholzallee in den Hasseldieksdammer Weg.<ref name="stadtplankiel">Stadtplan der Stadt Kiel herausgegeben von der Stadt Kiel mit detaillierten Stadtteilgrenzen.</ref>
Im Nordwesten grenzt der Stadtteil Hasseldieksdamm an, im Norden der Stadtteil Schreventeich, im Osten die Stadtteile Exerzierplatz und Gaarden-Ost, im Süden Gaarden-Süd und Kronsburg sowie im Süden und Westen der Stadtteil Hassee.<ref name="stadtplankiel" />
Geschichte
Kieler Stadtfeld
In den Jahrhunderten nach der Gründung Kiels gehörte der größte Teil des heutigen Stadtteils Südfriedhof zum Kieler Stadtfeld. Es wurde als Weide- und Ackerland genutzt. Am Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte eine Unterteilung in Haupt- und Nebenschläge. Aus dieser Zeit stammen z. B. die Namen Prüner Schlag, Stadtfeldkamp, Hummelwiese, Moorteich, Papenkamp und Lehmbrook, die noch heute gebräuchlich sind.<ref>Vera Stoy: Kiel auf dem Weg zur Großstadt. Kiel 2003.</ref>
Straßen und Wege im 18. Jahrhundert
Bereits 1789 sind auf der „Topographisch Militärischen Charta des Herzogtums Holstein (1789–1796)“ Nr. 21 von Major Gustav Adolf von Varendorf folgende Straßen und Wege – noch ohne Namen – eingezeichnet:
- Königsweg – gilt als älteste Zugangsstraße nach Kiel. Bereits 1426 als Teilstück der Verbindung Jütland-Altona als „Via Regia“ der dänischen Könige genannt.
- Hamburger Chaussee – ab dem heutigen Rondeel, als Fortsetzung des Königsweges. Alte Heerstraße von Kiel nach Hamburg.
- Lübecker Chaussee – ab dem heutigen Rondeel. Alte Heerstraße von Kiel nach Lübeck.
- Sophienblatt – Verbindungsstraße zwischen Vorstadt und Rondeel. Erstmals 1658 als „Salvienblade“ erwähnt. Salvia – eine zum Bierbrauen benutzte Hopfenart, die hier angepflanzt wurde. Aus Salvienblatt, Sefienblatt entwickelte sich Sophienblatt.
- Winterbeker Weg – ehemalige Landstraße zwischen Vorstadt und dem Dorf Winterbek.
- Hasseer Weg – ehemaliger Verbindungsweg zwischen Vorstadt und der Dorfstraße in Hassee. Heute: Kirchhofallee, Saarbrückenstraße, Hasseer Straße.<ref>Hans-G. Hilscher, Dietrich Bleihöfer: Hasseer Weg. In: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch das Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021 (kiel.de).</ref>
Bekannte Orte
- Der Friedhof wurde am 30. April 1869 unter dem Namen Neuer Kirchhof eingeweiht. Im Jahre 1901 erhielt er seinen heutigen Namen. Nach ihm ist auch der Stadtteil benannt.
- Der Park wurde ab 1903 angelegt und gehört damit zu den ältesten historischen Parkanlagen der Landeshauptstadt.
- Der Bau der Parkanlage auf der Moorteichwiese erfolgte von 1905 bis 1908, ab 1907 unter der Leitung des Stadtgartenbaudirektors Ferdinand Hurtzig.
- Erbaut zwischen 1895 und 1911.
- Eingeweiht 1909.
- Erbaut zwischen 1922 und 1926.
Schulen
- Gemeinschaftsschule
- Klaus-Groth-Gemeinschaftsschule mit Grundschule Kiel
- Gymnasien
- Berufliche Schule am Schützenpark – Technik
- Berufliche Schule am Schützenpark – Bau und Nahrung
- Berufliche Schule am Schützenpark – Sozialwirtschaft
- Ludwig-Erhard-Schule – Europaschule
- Berufliche Schule am Königsweg – Sozialwirtschaft und Sozialpädagogik
Kirchen
- Heilandskirche (ev.-luth.), Einweihung 22. September 1968
- Neuapostolische Kirche – Einweihung 24. Juni 1951<ref>nak-norddeutschland.de.</ref>
- St.-Jürgen-Kirche (ev.-luth.) – Grundsteinlegung 3. Juli 1954, Einweihung 12. Dezember 1954
- Vicelin-Kirche (ev.-luth.) – Grundsteinlegung 24. April 1949, Einweihung 12. März 1950<ref>Vicelin-Kirche. In: archINFORM; abgerufen am 10. Februar 2010.</ref>
Siehe auch
Weblinks
- Kieler Stadtteil Südfriedhof im Stadtwiki Kiel
Einzelnachweise
<references />
1 Altstadt | 2 Vorstadt | 3 Exerzierplatz | 4 Damperhof | 5 Brunswik | 6 Düsternbrook | 7 Blücherplatz | 8 Wik inklusive Steenbek-Projensdorf | 9 Ravensberg inklusive Stinkviertel und Marineviertel | 10 Schreventeich | 11 Südfriedhof | 12 Gaarden-Ost | 13 Gaarden-Süd und Kronsburg | 14 Hassee | 15 Hasseldieksdamm | 16 Ellerbek | 17 Wellingdorf | 18 Holtenau | 19 Pries | 20 Friedrichsort | 21 Neumühlen-Dietrichsdorf inklusive Siedlung Oppendorf | 22 Elmschenhagen inklusive Kroog | 23 Suchsdorf | 24 Schilksee | 25 Mettenhof | 26 Russee | 27 Meimersdorf | 28 Moorsee | 29 Wellsee | 30 Rönne