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Kießling (Rosenthal am Rennsteig)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kießling
Gemeinde Rosenthal am Rennsteig
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(119)&title=Kie%C3%9Fling 50° 24′ N, 11° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(119) 50° 24′ 25″ N, 11° 40′ 9″ O
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Fläche: 3,78 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Kießling, Gemeinde Rosenthal am Rennsteig. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 119 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 47, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2025; abgerufen am 30. Oktober 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner/km²
Postleitzahl: 07366
Vorwahl: 036642
Datei:RR19-Kießling.png
Karte
Lage in der 2019 gegründeten Gemeinde Rosenthal am Rennsteig
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Datei:Kießling (Rosenthal am Rennsteig) von Lichtenberg aus.jpg
Kießling von Lichtenberg aus

Kießling ist ein Ortsteil der Gemeinde Rosenthal am Rennsteig im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Geografie

Der Ortsteil befindet sich an einem östlich zur Saale geneigten Hang und ist westlich mit bewaldeten Anhöhen eingerahmt. Durch den Ort verläuft der Rennsteig. An der Wegespinne bei Kießling beginnt ein 3,4 km langer Wanderweg als Naturlehrpfad, der an der Staudenwiese vorbei und durch den Sieglitzgrund führt. Kießling ist mit Harra, das unmittelbar an der Saale liegt, und Blankenstein über Ortsverbindungsstraßen verkehrsmäßig angebunden.

Geschichte

Kießling soll schon am 10. November 1181 erstmals urkundlich genannt worden sein.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 141.</ref> Die Patrimonialgerichtsbarkeit über den Ort lag bis 1851 beim Rittergut Kießling.

Die Umgebung des Ortes wird bis heute land- und forstwirtschaftlich genutzt. Bis zum Dreißigjährigen Krieg und vermindert bis ins 18./19. Jahrhundert hinein wurde in der Kießlinger Flur Eisen- und Kupfererz abgebaut. In den Wäldern wurde zu diesen Zeiten Pech gewonnen, weswegen die Einwohner bis heute scherzhaft Pechkratzer genannt werden.

Die bis dahin selbständige Gemeinde Kießling wurde zum 1. April 1923 nach Blankenstein eingemeindet.<ref>8. Ausführungsverordnung zum Kreiseinteilungsgesetz vom 28. Februar 1923, Gesetzsammlung für Thüringen, Nr. 13/1923, S. 109, Nr. 85</ref> Im Zuge der Schließung der innerdeutschen Grenze wurde der Ortsteil 1961 der Gemeinde Harra zugeschlagen. Kießling gehörte bis zur Wende zur sog. Sperrzone, sodass Auswärtigen der Aufenthalt nur nach vorheriger Genehmigung (Passierschein) gestattet war. Dies betraf auch Harraer, da Harra selbst seit 1972 nicht mehr zum Sperrgebiet gehörte.

Weblinks

Commons: Kießling (Harra) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Rosenthal am Rennsteig Vorlage:Hinweisbaustein