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Ketasee

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Vorlage:Infobox See <mapframe text="Karte" latitude="68.74728" longitude="90.63286" zoom="7" width="280" height="220" align="right"> { "type": "ExternalData", "service": "geoline", "ids": "Q1739872", "properties": { "stroke": "#3b78cb", "stroke-width": 2 } }</mapframe> Der Ketasee (Vorlage:RuS), auch Kemasee (Озеро Кема) genannt, ist ein 452 km²<ref name="GwrRU" /> großer See im Putorana-Gebirge, dem Nordwestteil des Mittelsibirischen Berglands in der Region Krasnojarsk, Sibirien, Russland (Asien).

Geographische Lage

Der Ketasee liegt 250 km nördlich des nördlichen Polarkreises im Westteil des Putorana-Gebirges. Während er von der Tokinda und vielen Gebirgsbächen gespeist wird, ist die Rybnaja sein einziger Abfluss; diese entwässert über die Norilka in den Pjassinosee und damit zur Pjassina. Der etwa Vorlage:Höhe<ref name="KetaseeTopo90">Topographische Karte (1:1.000.000, Bl. R-45,46, Ausg. 1990), u. a. mit
gesamtem See (mittig unten) auf mapr46.narod.ru (mit Höhe über Meer)</ref> hoch gelegene See ist rund 94 km lang, maximal etwa 14 km breit und bis zirka 180 m tief. Sein Einzugsgebiet ist etwa 2.990 km²<ref name="GwrRU" /> groß. Die Berge am See sind an seinem Ostende bis Vorlage:Höhe<ref name="KetaseeTopo88-89">Topographische Karte (1:200.000, Bl. R-46-XXV, XXVI, Ausg. 1988), u. a. mit
Seehauptteil (ganz links unten; mit Höhenangaben) auf mapr46.narod.ru,
siehe hierzu auch:
Topographische Karte (1:200.000, Bl. R-45-XXIX, XXX, Ausg. 1989), u. a. mit
Seewestteil (ganz rechts unten; mit Höhenangaben) auf mapr45.narod.ru</ref> hoch. Weder am See noch in seiner Umgebung gibt es Siedlungen.

Klima, Flora und Fauna

Die Region des Ketasees liegt im Bereich des Permafrostbodens. Der See ist alljährlich von Oktober bis Juni oder Juli von Eis bedeckt. An seinen Ufern gedeihen boreale Nadelwälder (Taiga) und auf den Bergen seiner Umgebung herrscht die Tundra mit ihren Moosen und Flechten. Im fischreichen See leben zum Beispiel Barschfische, Hechte, Lachsfische, wie Felchen, Maränen, oder Renken (siehe Coregonus), sowie Äschen und Quappen.

Einzelnachweise

<references />