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Keldenich (Kall)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Keldenich
Gemeinde Kall
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(860)&title=Keldenich 50° 32′ N, 6° 35′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(860) 50° 32′ 11″ N, 6° 35′ 10″ O
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Höhe: ca. 480–520 m ü. NHN
Einwohner: 860 (31. Dez. 2020)<ref name="EinwohnerKall" />
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53925
Vorwahl: 02441
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Datei:St. Dionysius Keldenich, Außenansicht Südseite.jpg
Kirche St. Dionysius Keldenich

Keldenich ist ein östlicher Ortsteil der Gemeinde Kall im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen. Keldenich verfügt über einen Kindergarten und die katholische Kirche St. Dionysius. Mit etwa 840 Einwohnern ist Keldenich der drittgrößte Ortsteil der Gemeinde Kall.

Der amtierende Ortsvorsteher ist Dustin Möhrer (SPD).

Geschichte

Bei Keldenich wurden keltische Lanzenspitzen, Werkzeuge und Münzen aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. gefunden.

Die Keldenicher Burg ist untergegangen, sie wurde 1630 letztmalig verlehnt. Erbaut wurde sie vermutlich vor 1269 von den Herren von Keldenich bevor sie 1306 durch den Grafen von Jülich an Ritter Heinrich v. Ossendorf übertragen wurde. Möglicherweise wurde das Gebäude als Steinbruch für Gebäude in der Umgebung genutzt.<ref>Keldenicher Burg. Abgerufen am 22. Januar 2025.</ref><ref></ref><ref>KD Schleiden 212, Hist. St. III 383</ref>

Am 1. Juli 1969 wurde Keldenich nach Kall eingemeindet.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.</ref>

1980 legten Ewald Koch, Theo Koch, Friedhelm Larres und Erich Poll eine Chronik des Ortes Keldenich vor.<ref>Ewald Koch, Theo Koch, Friedhelm Larres und Erich Poll: Keldenich – Geschichte unseres Heimatdorfes. (PDF; 19,3 MB) 1. Juli 1980, abgerufen am 28. Juli 2019.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der früheren Gemeinde Keldenich]] Blasonierung: „In Silber (Weiß) über einem von Gold (Gelb) und Silber (Weiß) gevierteilten und mit silbernem (weißem) Herzschild, darin drei rote Sparren von Ravensberg, wachsend der enthauptete hl. Dionysius in rotem Ornat mit goldenem (gelbem) Heiligenschein, in der Linken den goldenen (gelben) Bischofsstab, in der Rechten sein mit der Mitra bedecktes Haupt vor die Brust haltend. Der gevierteilte Schild zeigt in Feld 1 und 4 den rot bewehrten, schwarzen Jülicher Löwen, in 2 und 3 den blau gekrönten und bewehrten bergischen Löwen.“<ref name="Wappen">E-Mail des Gemeindearchivs Kall</ref>
Wappenbegründung: Das Wappen wurde 1958 vom nordrhein-westfälischen Innenminister verliehen. Es ist dem alten Keldenicher Schöffensiegel nachgebildet, welches erstmal 1511 nachgewiesen ist.

Verkehr

Am östlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße 206. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Nettersheim an der Bundesautobahn 1.

Die VRS-Buslinie 891 der RVK, die überwiegend als TaxiBusPlus nach Bedarf verkehrt, stellt den Personennahverkehr mit Kall und Zingsheim sicher.

Linie Verlauf

Vorlage:Linienverlauf VRS

Kultur und Tourismus

Das Museum Primbsch<ref>Museum Primbsch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2017; abgerufen am 11. November 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.museum-primbsch.de</ref> ist ein privates Kunstmuseum, das Werke des Malers E. O. Primbsch zu verschiedenen Themen wie Landschaften und Blumen sowie gesellschaftskritische Bilder zeigt.

Durch den Ort führt der Radfernweg Eifel-Höhen-Route, die als Rundkurs um und durch den Nationalpark Eifel verläuft. Der Ort wird auch vom Römerkanal-Wanderweg tangiert.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="EinwohnerKall"> Einwohner nach Ortsteilen: Personen in den Orten der Gemeinde Kall mit Hauptwohnsitz / einzigem Wohnsitz (Stand: 31.12.2020). In: kall.de. Gemeinde Kall, abgerufen am 8. Juni 2021. </ref> </references>

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