Kautenbach (Traben-Trarbach)
Kautenbach Stadt Traben-Trarbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(220)&title=Kautenbach 49° 55′ N, 7° 8′ O
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| Einwohner: | 220[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 7. Juni 1969 | |||||
| Postleitzahl: | 56841 | |||||
| Vorwahl: | 06541 | |||||
Lage von Kautenbach in Rheinland-Pfalz
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Kautenbach ist ein Stadtteil von Traben-Trarbach im rheinland-pfälzischen Landkreis Bernkastel-Wittlich.
Geographie
Der Hunsrück-Ort liegt im bewaldeten Tal des Kautenbachs, der weiter nördlich in die Mosel mündet.
Geschichte
Kautenbach wird erstmals 1334 erwähnt.<ref>Sankt Maria Himmelfahrt. In: Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier. Peter Valerius, Trier, 3. März 2014, abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref> Der einige Jahrhunderte betriebene frühere Bergbau erreichte im 18. Jahrhundert seinen Höhepunkt, vor allem Blei und Kupfer wurden abgebaut.<ref>Peter Schönig: Wellmich-Werlauer-Gangzug im Taunus und Hunsrück: Die Blei- und Kupfergrube Kautenbach bei Traben-Trarbach im Hunsrück. In: taunusmineralien.de. Abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref>
Auf der Anhöhe nordöstlich des alten Sportplatzes wurde 1979 vom Rheinischen Landesmuseum Trier eine 239 ar große Ringwallanlage vermessen.<ref>Karl-Heinz Koch, Reinhard Schindler: Vor- und frühgeschichtliche Burgwälle des Regierungsbezirks Trier und des Kreises Bernkastel (= Trierer Grabungen und Forschungen Band 13, Teil 2). Trier 1994, S. 94.</ref> Sie lässt auf keltischen Ursprung schließen, eine genaue zeitliche Einordnung ist jedoch noch nicht erfolgt.
Das Linke Rheinufer wurde 1794 im ersten Koalitionskrieg von französischen Revolutionstruppen besetzt. Von 1798 bis 1814 war Kautenbach ein Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend des Napoleonischen Kaiserreichs, zugehörig dem Saardepartement. Auf dem Wiener Kongress (1815) kam die Region an das Königreich Preußen, der Ort wurde 1816 dem Regierungsbezirk Trier zugeordnet und gehörte dort zum Kreis Bernkastel.
Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte das Gebiet zum französischen Teil der Alliierten Rheinlandbesetzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Kautenbach innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Kautenbach mit zu diesem Zeitpunkt 343 Einwohnern in die Stadt Traben-Trarbach eingemeindet.<ref name="GV2006p197">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>
Politik
Ortsbezirk
Der Ortsteil Kautenbach ist gemäß Hauptsatzung einer von zwei Ortsbezirken der Stadt Traben-Trarbach. Er wird politisch von einem Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher vertreten.<ref>Hauptsatzung der Stadt Traben-Trarbach vom 14. Januar 2000 (durchgeschriebene Fassung mit XIII. Satzungsänderung vom 08.07.2024). (PDF; 115 kB) § 3 Ortsbezirke und § 4 Ortsbeiräte. Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, abgerufen am 5. Januar 2025.</ref>
Ortsbeirat
Der Ortsbeirat von Kautenbach besteht aus sieben Mitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsvorsteher als Vorsitzendem.
Die Sitzverteilung im Ortsbeirat:
| Wahl | CDU | FWG <templatestyles src="FN/styles.css" /> (*) | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 2024 | per Mehrheitswahl | 7 Sitze<ref>Wahl des Ortsbeirates des Ortsbezirks Kautenbach. Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, abgerufen am 5. Januar 2025.</ref> | |
| 2019 | per Mehrheitswahl | 7 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2019 Kautenbach. Abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref> | |
| 2014 | per Mehrheitswahl | 7 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2014 Kautenbach. Abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref> | |
| 2009 | 4 | 3 | 7 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2009 Kautenbach. Abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref> |
| 2004 | 4 | 3 | 7 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2004 Kautenbach. Abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref> |
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Ortsvorsteher
Andreas Michel wurde am 25. Juni 2019 Ortsvorsteher von Kautenbach.<ref name="Konstituierung_2019">Niederschrift über die Sitzung des Ortsbeirates Kautenbach vom 25. Juni 2019. In: Eifel-Mosel-Hunsrück-Aktuell, Ausgabe 31/2019. Linus Wittich Medien GmbH, abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 77,78 % gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 19. Dezember 2020 (siehe Traben-Trarbach, Verbandsgemeinde, 20. Ergebniszeile).</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 83,8 % wiedergewählt.<ref>Wahl zum/zur Ortsvorsteher/Ortsvorsteherin des Ortsbezirks Kautenbach. Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, abgerufen am 5. Januar 2025.</ref>
Michels Vorgänger Edwin Gesser hatte das Amt seit 1974 ausgeübt.<ref name="Konstituierung_2019" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 2025) sind folgende Kulturdenkmäler genannt:<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Bernkastel-Wittlich</ref>
- Evangelische Kirche, neugotischer Bruchsteinsaal (1896), Zweibachstraße 2
- Katholische Filialkirche St. Maria Himmelfahrt, Neubarocker Bruchsteinsaal, wohl um 1920/30, Graacher Straße 18
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Wirtschaft und Infrastruktur
Kautenbach liegt an der Landesstraße 187, die den Ort an das Straßennetz anbindet. Nach Norden führt sie zum Nachbarstadtteil Bad Wildstein und zur Bundesstraße 53 an der Mosel, nach Süden nach Longkamp und zur Bundesstraße 50.
Weblinks
- Literatur über Kautenbach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
<references />