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Katja Strauss-Köster

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Katja Strauss-Köster (geboren als Katja Strauss; * 19. August 1970 in Herdecke) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie war von 2009 bis 2025 die hauptamtliche Bürgermeisterin der Stadt Herdecke und ist seit 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben

Katja Strauss-Köster machte ihr Abitur 1990 am Friedrich-Harkort-Gymnasium in Herdecke. Von 1990 bis 1994 studierte sie Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie an der Technischen Universität als wissenschaftliche Angestellte, wo sie 1997 zum Doktoringenieur promovierte. Das Thema ihrer Promotion war Städtenetze – Erwartungen und Wirklichkeit aus ökologischer Sicht.<ref>Promotion/Dissertationsschrift in der Deutschen Nationalbibliothek</ref> 2001 wechselte sie zur Stadt Herdecke, arbeitete dort als Agenda-Beauftragte und war seit 2005 Leiterin des Amtes für „Nachhaltige Stadtentwicklung“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lebenslauf (Memento vom 17. Mai 2009 im Internet Archive) auf ihrer ehemaligen Website</ref>

Katja Strauss-Köster ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Ihr Sohn Louis Köster ist Fußballspieler bei Holstein Kiel.

Bürgermeisteramt und Engagement

Datei:Herdecke, stadhuis foto4 2012-03-26 11.11.jpg
Das Rathaus von Herdecke (2012)

Bei den Kommunalwahlen 2009 bis 2020 war sie parteilose Bürgermeisterkandidatin der sogenannten „Jamaika-Koalition“ von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. 2009 konnte sie sich bei einer Wahlbeteiligung von 63,4 Prozent mit 70,9 Prozent der Stimmen gegen die SPD-Kandidatin, die ehemalige Landtagsabgeordnete und Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Arnsberg Renate Drewke durchsetzen und trat die Nachfolge des langjährigen SPD-Bürgermeisters Hans-Werner Koch an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wahlergebnis Bürgermeisterwahl Herdecke 2009 (Memento vom 2. Februar 2016 im Internet Archive) auf herdecke.de</ref> 2015 wurde Katja Strauss-Köster mit 64,4 Prozent<ref>Wahlergebnis Bürgermeisterwahl Herdecke 2015. Abgerufen am 8. März 2022.</ref> und 2020 mit 66,0 %<ref>RVR-Wahl / Kommunalwahlen 2020 der Stadt Herdecke - Übersicht. Abgerufen am 17. Oktober 2020.</ref> der gültigen Stimmen wiedergewählt, einziger Gegenkandidat war jeweils Jan Schaberick (SPD).

Im Rahmen ihrer Bürgermeistertätigkeit war sie bei der Stadtsparkasse Herdecke Vorsitzende des Verwaltungsrates, des Kreditausschusses und des Bilanzprüfungsausschusses sowie Mitglied der Verbandsversammlung des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe. Dazu war sie Vorsitzende des Aufsichtsrats der Herdecker Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (HGWG), Mitglied des Aufsichtsrats der Siedlungsgesellschaft Witten, „geborenes“ Vorstandsmitglied des Gemeinnützigen Vereines für Sozialeinrichtungen Herdecke (GVS), Mitglied in Beirat und Hauptversammlung des Energieverbunds ENERVIE, Mitglied des Versorgungsausschusses der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung sowie Mitglied der Verbandsversammlung des Ruhrverbandes.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aufstellung über Nebeneinnahmen 2015 (Memento vom 2. Februar 2016 im Internet Archive) auf herdecke.de (PDF)</ref>

Bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolgerin Iris Stalzer im November 2025 blieb sie Bürgermeisterin mit ruhendem Amt, da sie im März 2025 ein Bundestagsmandat antrat.

Bundestagskandidatur

Am 6. Juni 2024 wurde sie vom Kreisvorstand der CDU des Ennepe-Ruhr-Kreises als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 138 Ennepe-Ruhr-Kreis II für die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag ausgewählt. Die Wahl fand am 23. Februar 2025 statt.<ref>CDU Ennepe-Ruhr schlägt Dr. Katja Strauss-Köster für den Bundestag vor. Artikel vom 6. Juni 2024 auf der Website der CDU Ennepe-Ruhr</ref> Sie gewann den Wahlkreis und zog in den Bundestag ein.

Sie ist stellvertretendes Mitglied der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“.<ref>Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“. In: www,bundestag.de. Deutscher Bundestag, 2025, abgerufen am 2. Januar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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