Katholische Theresienschule Berlin-Weißensee
| Katholische Theresienschule Berlin-Weißensee | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Katholische Theresienschule Berlin Weißensee.jpg | ||||||
| Hauptgebäude | ||||||
| Schulform | Gymnasium | |||||
| Gründung | 1894 | |||||
| Adresse | Behaimstraße 29 | |||||
| Ort | Berlin | |||||
| Land | Berlin | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 52° 33′ 2″ N, 13° 26′ 47″ O
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| Träger | Erzbistum Berlin | |||||
| Schüler | 700 (Stand: 2022)<ref name="Lück" /> | |||||
| Lehrkräfte | 70 (Schuljahr 2025/26)<ref>Fachbereiche. In: theresienschule.de. Abgerufen am 21. März 2026.</ref> | |||||
| Leitung | Matthias Tentschert | |||||
| Website | theresienschule.de | |||||
Die Theresienschule ist ein freies römisch-katholisches Gymnasium in Trägerschaft des Erzbistums Berlin in der Behaimstraße 29 im Ortsteil Weißensee des Berliner Bezirks Pankow.
Geschichte
Die Theresienschule wurde 1894 auf eine Initiative von Vätern der Herz-Jesu-Kirche in der Schönhauser Allee 182 in Berlin-Prenzlauer Berg als Mädchengymnasium gegründet. 1897/1898 erhielt sie beim Neubau der Kirche durch den Architekten Christoph Hehl ein eigenes Gebäude.
1941 wurde die Schule von den Nationalsozialisten geschlossen und 1945 durch die Schulschwestern Unserer Lieben Frau wieder eröffnet, die aus dem Kloster Mülhausen bei Düsseldorf gekommen waren. Ein Beschluss der Alliierten Kommandantur aus dem Frühjahr 1946 sicherte den Fortbestand der Theresienschule, die die Bestätigung als genehmigte konfessionelle Privatschule ein halbes Jahr später vom Magistrat erhielt.<ref>Vgl. Annaliese Kirchberg: Ein Unikat. Die Theresienschule in Berlin. In: 75 Jahre Erzbistum Berlin (= Jahrbuch für das Erzbistum Berlin 2005). Red.: Johanna Wördemann. Morus Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-87554-400-5, OCLC 1074619320, S. 67 f.</ref> Die Schule konnte nur unter schwierigsten Bedingungen in Ost-Berlin bis zur politischen Wende 1989/1990 als die einzige katholische Oberschule in der DDR überleben, zuletzt als vierklassige Erweiterte Oberschule. Sie war wegen des in der DDR geltenden staatlichen Bildungsmonopols mehrere Male von der Schließung bedroht. In den 1970er Jahren wurden zeitweise nur etwas mehr als 10 Schülerinnen pro Jahrgang zugelassen.
Seit 1982 war das Bistum Berlin Träger der Schule.<ref name="Lück">Helmut Lück: Eine katholische Mädchenschule in Ost-Berlin. In der DDR gab es nur ein konfessionelles Gymnasium mit staatlich anerkannten Abschlüssen: die Theresienschule. In: Berliner Zeitung. 7. Januar 2022, S. 15 (berliner-zeitung.de U.d.T.: Eine katholische Schule, nur für Mädchen. Und das in der Hauptstadt der DDR? In der DDR gab es eine einzige konfessionelle Schule mit staatlich anerkannten Abschlüssen: die Theresienschule in Berlin. Doch kaum jemand wusste von ihr.)</ref>
Für die Zulassung zur Theresienschule war wie bei allen weiterführenden Schulen in der DDR eine Delegierung erforderlich, zusätzlich musste ein Antrag beim Magistrat von Berlin gestellt werden. Unterrichtet wurde nach dem Lehrplan der DDR, auch die Fächer Einführung in die sozialistische Produktion und Staatsbürgerkunde standen auf dem Lehrplan. Allerdings war der Unterricht in der Praxis breiter angelegt als in den staatlichen Schulen, insbesondere in Geschichte und Literatur. Im Unterschied zu den staatlichen Schulen stand auch Religion auf dem Lehrplan, erschien aber nicht auf den Zeugnissen.<ref name="Lück" />
Seit der Wende entwickelte sich die Schule zu einem voll ausgebauten koedukativen Gymnasium. Die stetig zunehmende Zahl der Schüler machte im Februar 1991 einen Umzug in die Behaimstraße 29 nach Berlin-Weißensee (neben der St. Josef-Kirche) nötig. Seit Beginn des Schuljahrs 1991/1992 nimmt die Schule auch Jungen auf. Seit 1998/1999 besteht der grundständige Gymnasialzug, der in Klasse 5 beginnt. Die Schule wird sowohl von katholischen und evangelischen als auch konfessionslosen Schülern<ref>Mehr als Unterricht. Klosterschulen und katholische Schulen in Deutschland. Band 3. Gymnasium. Red.: Michael Wurster, Kathrin Stachora. Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2006, ISBN 3-87868-333-2, S. 17.</ref> besucht. Im Jahr 2012 wurde die neue Sporthalle der Schule eingeweiht.<ref>Unmögliches möglich gemacht. Neue Sporthalle der Theresienschule feierlich eingeweiht. In: Berliner Abendblatt. 21. Jg., Nr. 36, 10. September 2011 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />theresienschule.de ( vom 19. Dezember 2018 im Internet Archive) [abgerufen am 25. Februar 2017]).</ref>
Organisation
Die Schülervertretung vertritt die Interessen der Schüler gegenüber der Schulleitung und in den innerschulischen Gremien.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Schülervertretung an der KTS. ( des Vorlage:IconExternal vom 28. September 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: theresienschule.de, abgerufen am 18. Dezember 2018.</ref>
Seit 1992 unterstützt ein Förderverein die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule.<ref>Förderverein der Theresienschule. In: theresienschule.de, abgerufen am 25. Februar 2017.</ref>
Weblinks
- Website der Schule
- Geschichte der Schule
- Freunde der Katholischen Theresienschule in Berlin-Weißensee e. V.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-11
- Katholische Schule in Deutschland
- Gymnasium in Berlin
- Christliche Schule in Berlin
- Bildungseinrichtung des Erzbistums Berlin
- Schule in Berlin-Weißensee
- Teresa von Ávila als Namensgeber
- Bildungseinrichtungsgründung 1894