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Kathleen Weiß

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kathleen Weiß Vorlage:SportPicto
Datei:20130906 Vollyball EM Frauen by Olaf KosinskyDSC 0026.JPG
bei der EM 2013
Porträt
Geburtsdatum 2. Februar 1984
Geburtsort Schwerin, DDR
Größe 1,71 m
Position Zuspiel
Vereine
1993–2008
2000–2003
2008–2009
2009–2010
2010–2011
2011–2012
2012
2012–2014
2014–2016
2016–2017
2017–2018
2018–2019
2019–2020
2022–2023
seit 2025
Schweriner SC
1. VC Parchim
Martinus Amstelveen
Despar Sirio Perugia
Igtisadchi Baku
Spes Volley Conegliano
Chieri Volley Club
Foppapedretti Bergamo
VK Prostějov
MKS Dąbrowa Górnicza
VK Prostějov
VK Mariza Plowdiw
VSV Havel Oranienburg
Wildcats Stralsund
ETV Hamburg
Nationalmannschaft
1999–2003
311 Mal für die
Jugend-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2000
2001
2002
2003
2006
2006
2007
2007
2008
2009
2009
2009
2009
2010
2011
2013
2013
2014
2014
2014
2015
2015
2016
2018
2018
2023
deutsche Meisterin
deutsche Meisterin, DVV-Pokalsiegerin
deutsche Meisterin
5. Platz Juniorinnen-WM in Thailand
deutsche Meisterin, DVV-Pokalsiegerin
11. Platz WM in Japan
DVV-Pokalsiegerin
EM-Sechste
2. Platz Militär-WM
niederländische Supercupsiegerin
niederländische Meisterin und Pokalsiegerin
3. Platz Grand Prix
EM-Vierte
WM-Siebte
Vize-Europameisterin
Siegerin Europaliga
Vize-Europameisterin
Siegerin Montreux Masters
2. Platz Europaliga
WM-Neunte
tschechische Meisterin und Pokalsiegerin
EM-Fünfte
tschechische Meisterin und Pokalsiegerin
tschechische Meisterin und Pokalsiegerin
deutsche Meisterin Ü31
Meisterin 2. Bundesliga Nord
Stand: 15. Dezember 2025

Kathleen Weiß (* 2. Februar 1984 in Schwerin) ist eine deutsche Volleyballspielerin. Sie wurde zweimal Vize-Europameisterin und spielte u. a. in der italienischen und polnischen Liga.

Karriere

Kathleen Weiß begann ihre Karriere am Sportgymnasium in Schwerin und gehörte zur Nachwuchs-Nationalmannschaft.<ref>Ehrgeizig, zielstrebig, neugierig. Volleyball-Magazin, Februar 2000, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Februar 2017; abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Die Zuspielerin spielte bis 2008 für den Schweriner SC. Von 2000 bis 2003 spielte sie zusätzlich in der 2. Bundesliga beim 1. VC Parchim. In dieser Zeit wurde sie auch zweimal deutsche A-Jugendmeisterin. Mit Schwerin wurde sie von 2000 bis 2002 und 2006 viermal deutscher Meisterin (2000 bis 2002 und 2006). 2001, 2006 und 2007 gewann sie zusätzlich den DVV-Pokal.

2003 gab Weiß ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft. Mit dem DVV-Team schaffte sie 2004 die Qualifikation für die Olympischen Spiele, gehörte aber beim Turnier nicht zum Kader.<ref name="Baku">European Games: Das „Wunder von Baku“ – Kathleen Weiß hat gute Erfahrungen mit Baku. DVV, 19. Juni 2015, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Bei der Volleyball-Weltmeisterschaft 2006 erreichte sie den elften Platz.<ref>Deutsche Frauen scheitern an eigenen Nerven. Spiegel, 12. November 2006, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> 2007 folgte der sechste Platz bei der Europameisterschaft. Bei der Militär-Weltmeisterschaft 2008 in Warendorf wurde sie mit ihrer Mannschaft Vize-Weltmeisterin.<ref>Militär-Weltmeisterschaften Warendorf (F/M): Deutsche Teams wollen vorne mitspielen. DVV, 19. Juni 2008, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Zur Saison 2008/09 wechselte sie in die Niederlande zu Martinus Amstelveen.<ref name="CEV">Profil beim europäischen Volleyballverband CEV (englisch)</ref> In ihrem ersten Jahr als Vollprofi unter Trainer Avital Selinger gewann sie den Supercup sowie den niederländischen Pokal und die Meisterschaft. Im Sommer 2009 erreichte sie mit der Nationalmannschaft beim Grand Prix in Tokio den dritten Platz und bei der Europameisterschaft in Polen den vierten Rang. Anschließend wechselte sie zum italienischen Erstligisten Despar Sirio Perugia.<ref name="ITA">Profil bei der italienischen Volleyball-Liga (italienisch)</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2010 wurde sie mit dem DVV-Team Siebte.<ref>WM 2010 (F): 'Volleyball Team Deutschland' vor WM-Start. DVV, 28. Oktober 2010, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Anschließend wechselte sie zum aserbaidschanischen Verein Igtisadchi Baku.<ref name="CEV" /> In der Saison 2011/12 spielte sie beim italienischen Erstligisten Spes Conegliano.<ref name="ITA" /> Mit der Nationalmannschaft wurde sie im Oktober 2011 Vize-Europameisterin.<ref>Frauen-EM: DVV-Frauen gewinnen die Silbermedaille – Knappes 2:3 gegen Serbien. DVV, 2. Oktober 2011, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref>

Im Januar 2012 wechselte Weiß zum italienischen Ligakonkurrenten Chieri Volley Club und im Juli 2012 zu Foppapedretti Bergamo.<ref name="ITA" /> 2013 gewann sie mit der Nationalmannschaft die Europaliga und wurde erneut Vize-Europameisterin.<ref>DVV-Frauen: Ein „Kampfzwerg“ beißt sich durch – Nationalspielerin Kathleen Weiß im Portrait. DVV, 8. August 2013, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> 2014 wechselte die Zuspielerin zum tschechischen Erstligisten VK Prostějov.<ref>Neue Klubs für Dürr und Weiß. Sport1, September 2014, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Mit dem Verein gewann sie in der Saison 2014/15 und 2015/16 jeweils das Double aus tschechischer Meisterschaft und Pokal. 2015 nahm sie mit Deutschland außerdem an den Europaspielen teil.<ref name="Baku" />

In der Saison 2016/17 spielte Weiß in der polnischen Liga bei MKS Dąbrowa Górnicza.<ref>Kathleen Weiß unterschreibt in Polen. DVV, 24. Oktober 2016, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Anschließend kehrte sie nach Prostějov zurück und gewann erneut das nationale Double.<ref name="CEV" /> 2018/19 war die Zuspielerin in Bulgarien bei VK Mariza Plowdiw aktiv.<ref name="CEV" /> Parallel zu ihrer Profikarriere hatte Weiß 2018/19 ihren ersten Auftritt in der jüngsten nationalen Seniorenspielklasse und gewann mit dem SVF Neustadt-Glewe die deutsche Meisterschaft.<ref>Ü31-Volleyballerinnen des SVF Neustadt-Glewe verteidigen bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Minden ihren Titel. (PDF) VMV24, 2019, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref>

Zur Saison 2019/20 wurde Weiß zunächst vom Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart verpflichtet. Aufgrund eines Angebots mit einer Ausbildung bei der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern entschloss sie sich jedoch kurz vor Saisonbeginn, ihre sportliche Profikarriere hierfür zu beenden.<ref>Darum beendet Kathleen Weiß ihre Karriere. Stuttgarter Nachrichten, 7. August 2019, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> 2019/20 spielte sie für den VSV Havel Oranienburg in der Dritten Liga.<ref>Ex-Nationalspielerin steigt beim VSV Havel ein. MOZ, 3. Dezember 2019, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref>

In der Saison 2022/23 trat sie mit den Wildcats Stralsund in der Zweiten Liga Nord an und gewann die Zweitliga-Meisterschaft.<ref>Transferhammer: Ehemalige Nationalspielerin wird eine Stralsunder Wildcat. Ostsee-Zeitung, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Im Dezember 2025 wurde sie vom Erstligisten ETV Hamburg verpflichtet.<ref>Profil bei der deutschen Volleyball-Bundesliga (VBL)</ref> Hamburg schied im DVV-Pokal 2025/26 im Achtelfinale aus und belegte in der Bundesliga den letzten Platz.

Weblinks

Commons: Kathleen Weiß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Kader des ETV Hamburg