Kata (Karate)
Eine Kata ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ja|SUITABLE=Script|SCRIPTING={{#switch: |Jpan|Hani|Hira|Kana={{{Script}}}|#default=Jpan}}|SERVICE=japanisch}} oder {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) im Karate ist – wie in anderen japanischen Kampfsportarten auch – eine Übungsform, die aus stilisierten Kämpfen besteht, welche jedoch im Karate meist gegen imaginäre Gegner geführt werden (eine Ausnahme bildet hier die Bunkai).
Allgemeines
Die Analyse einer Kata bezeichnet man im Karate als Bunkai. Ein verbreiteter Fehler ist die Gleichsetzung von Analyse, die auch kultur-historisch sein könnte, mit der praktischen Anwendung der Elemente der Bewegung.
Der Ablauf der Kata ist genau festgelegt, wurde aber bei manchen Kata im Laufe der Jahrzehnte leicht verändert. Die letzten größeren Veränderungen von Shōtōkan-Kata fanden im Deutschen Karateverband im Rahmen einer Vereinheitlichung zu Wettkampfzwecken im Jahr 2002 statt.
Im traditionellen Karate waren Kata der zentrale Teil der Ausbildung. Nachdem eine Kata ausgiebig geübt worden war, wurden aus ihr Kampftechniken durch Bunkai abgeleitet (Kihon wurde traditionell selten oder gar nicht geübt, und Karatewettkampf ist erst in der Neuzeit entstanden). Die Bedeutung von Kata in dieser Form existiert in den meisten Karate-Dōjō in Europa allerdings nicht mehr. In einigen traditionellen Stilen, z. B. im Matsubayashi-Ryū, sind Kata aber immer noch der wichtigste Teil des Trainings.
Im Karate heißen die H-förmigen oder sternförmigen Grundlinien, auf denen Kata gelaufen bzw. Techniken ausgeführt werden, Embusen. Es wird angenommen, dass jede Kata im Karate einen spezifischen, charakteristischen Kampfstil vermittelt.
Wenn eine Kata aus mehreren ausgewählt werden darf, so bezeichnet man diese als Sentei-Kata. Eine vorgeschriebene Kata heißt auch Shitei-Kata (Pflicht). Eine frei wählbare Kata heißt auch Tokui-Kata (Kür).
Kata verschiedener Stilrichtungen
Shōtōkan
Asai-ha
Rollstuhlkata
Fudokan
Shōtōkai
Shitō-Ryū
Wadō-Ryū
Gōjū-Ryū
Kyokushin
Uechi-ryū
siehe Kata im Uechi-ryū.
Einzelne Kata verschiedener Karate-Meister
| Vertreter | Kata |
|---|---|
| Taiji Kase | Heian Oyo |
| Hidetaka Nishiyama | Kitei |
| Hirokazu Kanazawa | Nijuhachiho ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) |
| Gankaku Sho ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) | |
| Risto Kiiskilä | Hokkyokuko |
| Fritz Nöpel | Jukuren no Kata |
Literatur
- Ilija Jorga, Karl-Hans König (Hrsg.): Traditionelles Fudokan Karate. Mein Weg, Grundlegende psychologische und physikalische Prinzipien des Karate. BOD Verlag, Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8482-0452-6.
- Roland Habersetzer: 39 Karate-Kata. Aus Wadō-ryū, Gōjū-ryū und Shitō-ryū. 1. Auflage. Palisander Verlag, Chemnitz 2010, ISBN 978-3-938305-15-7.
- Masatoshi Nakayama: Karate perfekt. (mehrere Bände, wie in der englischen Ausgabe Best Karate hat diese Serie weitere Teile) Falken-Verlag, Niedernhausen (Rheingau-Taunus-Kreis) {{#if: {{#if: 1 | {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}} }}
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- Albrecht Pflüger: 27 Shotokan Katas. DOKAN-Verlag, Leonberg 2003, ISBN 3-9807163-1-7.
- Roland Habersetzer: Koshiki Kata. Die klassischen Kata des Karatedô. 1. Auflage. Palisander Verlag, Chemnitz 2005, ISBN 3-938305-01-0.
- Jamal Measara: Karate Kata No Rekishi. Die Geschichte der Karate-Katas. Leffler, Puchheim 2002, ISBN 3-936457-20-4
Weblinks
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