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Karmarsch-Denkmünze

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Die Karmarsch-Denkmünze wurde 1925 von der Hochschulgemeinschaft Hannover (heute Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover e.V.) gestiftet. Benannt ist sie nach Karl Karmarsch, dem langjährigen Direktor der Höheren Gewerbeschule bzw. Polytechnischen Schule in Hannover, der heutigen Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Mit ihr werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die Verdienste um die Förderung von Technik und Wirtschaft in wissenschaftlicher Forschung oder in der Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung erworben haben.

Die Denkmünze wird im zweijährigen Wechsel mit dem Wissenschaftspreis verliehen.<ref>Rainer Ertel: Karmarsch-Denkmünze. In: Stadtlexikon Hannover, S. 337</ref>

Die Medaille wurde von dem Medailleur Carl Ebbinghaus geschaffen. Nachdem sie infolge von Kriegseinwirkungen verloren gegangen war, wurde sie 1952 durch den Medailleur Paul Egon Schiffers neu modelliert. Sie hat einen Durchmesser von ca. 8 cm und trägt auf der Vorderseite das Bild von Karl Karmarsch, auf der Rückseite die Worte: Für hervorragende Verdienste um Technik und WirtschaftFreundeskreis der Universität Hannover e. V.

Im Jahr 2007 überarbeitete der hannoversche Künstler Siegfried Neuenhausen die Karmarsch-Denkmünze.<ref>Rainer Ertel: Die Träger der Karmarsch-Denkmünze ..., 2011, S. 5</ref>

Preisträger

Literatur

  • Rainer Ertel: Karmarsch-Denkmünze. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 337.
  • Rainer Ertel (Text), Antje Doll, Gunter Mühge (Red.): Die Träger der Karmarsch-Denkmünze 1925 bis 2011. Ein Streifzug durch die deutsche Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte. Hrsg. vom Freundeskreis der Leibniz-Universität Hannover e.V., Hannover: Hahnsche Buchhandlung, 2011, ISBN 978-3-7752-6163-0.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />