Hartmann Gruppe
| Paul Hartmann AG
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Hartmann-ag-logo.svg | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0007474041 |
| Gründung | 1818 |
| Sitz | Heidenheim an der Brenz, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 10.066 (2025)<ref name="GB2025">Geschäftsbericht 2025. (PDF) In: Hartmann. Abgerufen am 2. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Umsatz | 2,45 Mrd. Euro (2025)<ref name="GB2025" /> |
| Branche | Medizin- und Pflegeprodukte |
| Website | www.hartmann.info |
| Stand: 31. Dezember 2025 | |
Die Paul Hartmann AG (Eigenschreibweise: PAUL HARTMANN), mit Hauptsitz in Heidenheim an der Brenz, ist ein Hersteller und Anbieter von Medizin- und Pflegeprodukten sowie damit verbundenen Dienstleistungen.
Der Konzern ist hauptsächlich in den drei Segmenten Wundversorgung, Inkontinenzmanagement und Infektionsmanagement (mit den Geschäftsbereichen Risikoprävention und Desinfektion) tätig.<ref name="GB2025" /><ref name=":0">Paul Hartmann AG. In: IHK Ostwürttemberg. Abgerufen am 23. Januar 2025.</ref>
Das Stammhaus der Hartmann-Gruppe in Heidenheim an der Brenz ist die älteste deutsche Verbandstofffabrik.
Geschichte
Gründung und Anfangsjahre
Basis des Unternehmens war die 1818 von Kommerzienrat Ludwig von Hartmann von der Firma Meebold & Co. übernommene<ref>Die Anfänge – von 1800 bis 1873. In: Hartmann. Abgerufen am 5. Januar 2021.</ref> mechanische Heidenheimer Spinnerei, die im damaligen Königreich Württemberg eine der größten Spinnereien war.<ref>Große Fragen zu Gesundheit und Pflege. In: Wirtschaft Regional. 7. April 2021, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref> 1843 vermachte Hartmann das Unternehmen dreien seiner Söhne.<ref>175 Jahre in Familienbesitz. In: Textilwirtschaft. 6. Mai 1993.</ref> Unter dem Namen Ludwig Hartmann’s Söhne übernahm Karl Hartmann (* 26. August 1799; † 31. Mai 1865) die Führung der 1811 durch den Vater erworbenen Weißbleiche, Eduard Hartmann (* 6. Mai 1816; † 10. März 1894) die Spinnerei in Herbrechtingen und Paul Hartmann sen. die Baumwollspinnerei in Heidenheim. Gemeinsam erreichten sie die wirtschaftliche Sanierung des Betriebs.<ref>Unsere Geschichte. In: Hartmann. Abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1867 erwarb Paul Hartmann sen. die Scheckenbleiche in Heidenheim und gründete sein eigenes Unternehmen, die Paul Hartmann – Bleiche, Färbereigeschäft und Appreturanstalt. Weil nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges die Konkurrenz zunahm, begann er, unterstützt durch seinen Sohn, den Ingenieur Albert Hartmann, 1873 mit der Produktion von Verbandwatte nach einem von Victor von Bruns entwickelten Verfahren.<ref name=":7">Grete Otto: Hartmann Company- the oldest German company to produce dressing materials …and the first German producer of sanitary pads for women. In: Bürgerleben. 16. September 2020, abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1">Die Weiterentwicklung – von 1873 bis 1945. In: Hartmann. Abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":8">Mathias Ostertag: Diese bahnbrechende Erfindung aus dem 19. Jahrhundert revolutionierte die Wundhygiene. In: Münchner Merkur. 19. Juli 2024, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref> Die als Lister’scher Carbol-Gaze bekannten Verbände wurden nach einer von Joseph Lister, 1. Baron Lister entwickelten Methode mit Antiseptika imprägniert und wiesen keimtötende Eigenschaften auf.<ref name=":8" /><ref name=":7" /> Listers Beiträge führten zu einem Rückgang der postoperativen Infektionen und verbesserten die Sicherheit der chirurgischen Eingriffe für die Patienten. Dies brachte Lister den Titel „Vater der modernen Chirurgie“ ein.<ref></ref> 1883 erhielt die Firma den ersten Großauftrag über 400 Pfund Verbandwatte aus dem Jakobsspital in Leipzig, die Paul Hartmann sen. abends noch persönlich verpackte und mit per Hand geschnittenen Etiketten versah, einem roten Kreuz, umgeben von vier Äskulapstäben.
Das Firmenlogo basierte auf einer überarbeiteten Version des Rotkreuz-Symbols und enthielt zusätzlich den Äskulapstab. Im Jahr 1883 wurde das Logo als Schutzmarke eintragen.<ref name=":1" />
Expansion und Übernahmen
Unter Generaldirektor Walther Hartmann wurde das Unternehmen 1912 eine Aktiengesellschaft.<ref>Seit 1912 Aktiengesellschaft. In: Heidenheimer Zeitung. 6. Mai 2019.</ref> 1920 erfuhr das Firmenlogo eine erneute Änderung, diesmal wegen der Ähnlichkeit mit der Schweizer Flagge. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs begann das Unternehmen 1945 mit dem Wiederaufbau. Um 1952 hatte das Unternehmen etwa 1000 Mitarbeitende.<ref>Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 107 (Anzeige der Paul Hartmann AG.)</ref>
1956 wurde die Milchfilterfertigung ausgebaut und die Pflasterproduktion erweitert. Bald darauf folgte die Produktion von Einwegwindeln, die nach dem Gebrauch entsorgt werden konnten. Sie lösten mehr und mehr die damals gebräuchlichen Stoffwindeln ab, die nach dem Benutzen aufwendig gereinigt werden mussten. Bis 2005 produzierte Hartmann die Windelmarke Fixies und hatte damit 15 % Marktanteil in Deutschland. Gleichzeitig öffnete sich das Unternehmen neuen Geschäftsfeldern, darunter Konsumgüter wie Feuchttücher und Wattestäbchen.<ref>Manfred Helms: Vagabundierende Mütter mit Zuwachs. In: Werben & Verkaufen. 8. November 1996.</ref><ref>Susanne Preuß: In jedem Jahr gründen wir zwei Auslandsgesellschaften. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. Mai 2002, Nr. 115, S. 20.</ref><ref name=":9">Der Aufstieg – von 1945 bis heute. In: Hartmann. Abgerufen am 24. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nachdem die Firma Paul Hartmann durch den Zweiten Weltkrieg ihre Standorte jenseits der deutschen Grenzen verloren hatte, investierte das Unternehmen lange nicht im Ausland. Das änderte sich erst 1972, als die Firma Hartmann-France S.A. im französischen Châtenois gründete.<ref name=":9" />
In den Folgejahren wurden weitere internationale Standorte aufgebaut (bis 1993 folgten unter anderem Belgien, die Niederlande, Österreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Tschechien oder Portugal) und im Jahr 1973 kam das Unternehmen Dr. Degen & Kuth (DUKA) in Düren durch Fusion an die Paul Hartmann AG.<ref name=":9" /><ref>Markenzeichen der Heilmittelindustrie. Marken-Arzneimittel. In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 38.</ref> In den 1990er Jahren intensivierte das Unternehmen in die Expansion in Osteuropa und erschloss Märkte wie Polen, Ungarn und Tschechien.<ref>Hartmann blickt verstärkt ins Ausland. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 18. Juni 1998, Nr. 138, S. 24.</ref><ref>Auch Hartmann weicht ins Ausland aus. In: Stuttgarter Zeitung. 7. Juli 1993.</ref><ref name=":9" />
Ab dem Jahr 2000 war die Unternehmensentwicklung von Hartmann durch diverse Akquisitionen gekennzeichnet. Bereits 2000 übernahm die Hartmann-Gruppe die KOB GmbH (Karl Otto Braun).<ref name=":2">Thomas Sümmerer: Hartmann steigt bei Karl Otto Braun ein. In: Textilwirtschaft. 13. Dezember 1999, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref> Im Jahr 2005 gründete Hartmann die Tochtergesellschaft CMC Consumer Medical Care GmbH zur Herstellung von Watte-/Kosmetikprodukten, medizinischen Produkten, Babypflege- und Haushaltsprodukten.<ref name=":3">Hartmann gründet Tochtergesellschaft. In: Lebensmittel Zeitung. 8. Juli 2005.</ref><ref name=":4">CMC Consumer Medical Care GmbH. In: Südwesttextil. Abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2008 wurde die Kneipp GmbH zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft,<ref name=":5">Corinna Wnuck: Hartmann-Gruppe übernimmt restliche Kneipp-Anteile. In: Finance Magazin. 25. April 2008, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref> und im Oktober desselben Jahres übernahm Hartmann die Bode Chemie GmbH, einen in Hamburg ansässigen Anbieter von Desinfektions-, Hygiene- und Hautschutzprodukten.<ref name=":6">Hartmann übernimmt Hygiene-Spezialisten Bode. In: Deutsche Apothekerzeitung. 30. Oktober 2008, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref>
Neuere Entwicklungen
Im August 2019 wurde Safran Coating, ein Unternehmen für Silikonbeschichtungen, übernommen, das seitdem unter dem Namen Advanced Silicone Coating firmiert.<ref>Hartmann erweitert modernes Wundversorgungsangebot durch Übernahme von Safran Coating. In: Management-Krankenhaus. 5. August 2019, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref><ref>Advanced Silicone Coating. In: Dun & Bradstreet. Abgerufen am 23. Januar 2025.</ref> Im Jahr 2021 erwarb Hartmann pflege.de, eine Online-Plattform, die Beratung und Dienstleistungen für die häusliche Pflege sowie die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln anbietet.<ref>Jürgen Klöckner: Für 66 Millionen Euro: Pflege.de vor Übernahme durch Hartmann-Gruppe. In: Handelsblatt. 8. Januar 2021, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref>
Unternehmensstruktur
Die Hartmann-Gruppe betreibt Unternehmen in 36 Ländern und vertreibt ihre Produkte in über 130 Ländern.
Aktie und Aktionärsstruktur
Das Stammkapital ist eingeteilt in 3.572.424 Aktien. 20.682 Stück befinden sich im Besitz der Gesellschaft.<ref>Paul Hartmann AG. In: MarketScreener. Abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das Unternehmen ist gemäß § 19 und 20 des Aktiengesetzes (AktG) i. V. m. § 33 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) keine börsennotierte Gesellschaft, da die Aktie nur im Segment Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt wird. Dies bedeutet, dass die Über- oder Unterschreitung von Schwellen gemäß AktG nicht angezeigt werden muss.
Der weitaus größte Teil der wenigen Aktionäre war bis zum 28. November 2015 in einer sogenannten Schutzgemeinschaft, ähnlich einem Poolvertrag, zusammengeschlossen. Die Aktien wurden nur untereinander gehandelt. Über die Ausübung ihrer Stimmrechte verständigten sie sich untereinander. Seit deren Auflösung sind die Aktien frei handelbar.
Im März 2006 hat ein Unternehmen der Schwenk-Gruppe mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung an der Paul Hartmann AG gehört. Es ist von einer Beteiligung von ca. 70 % auszugehen. Die Paul Hartmann AG ist damit dem Einflussbereich der Familie Schleicher zuzuordnen.
Wesentliche Tochtergesellschaften
Hartmann-Rico
Ehemals Richter & Co., eine Verbandstoff- und Gummiwaren-Fabrik ursprünglich aus Brüx, heute Most, Tschechische Republik, wurde 1991 von Hartmann übernommen. Heute firmiert das Unternehmen als Hartmann-Rico a.s., Firmensitz ist Veverská Bítýška.<ref>Hartmann - Rico a.s. In: North Data. Abgerufen am 23. Januar 2025.</ref>
Kneipp GmbH
Die Paul Hartmann AG erwarb 2001 80 % der Unternehmensanteile der Firma Kneipp GmbH (vormals Kneipp-Werke, Kneipp-Mittel-Zentrale GmbH & Co KG), einem Hersteller von Körperpflegeprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und pflanzlichen Arzneimitteln.<ref>Für die Nahrungsergänzung: Neue Produkte von Kneipp. In: Deutsche Apotheker Zeitung. 12. Mai 2022, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref><ref>Kneipp Körperlotion Patchouli Sheabutter. In: Lebensmittel Praxis. 25. November 2019, abgerufen am 20. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Gerhard Meißner: Richtfest bei Kneipp in Ochsenfurt: 50 Millionen Euro für eine starke Zukunft. In: Main Post. 11. November 2024, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref> Seit April 2008 handelt es sich um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft.<ref name=":5" />
CMC Consumer Medical Care GmbH
Die CMC Consumer Medical Care GmbH, ein Vertreiber von Handelsmarken in den Bereichen Kosmetik, Baumwolle, Medizinbedarf, Baby und häusliche Pflege,<ref name=":10" /> wurde im Juli 2005 als hundertprozentige Tochter der Paul Hartmann AG gegründet.<ref name=":3" /><ref name=":4" />
Bode Chemie GmbH
Der Desinfektionsmittel- und Hygieneproduktehersteller Bode Chemie GmbH wurde zum 1. Januar 2009 zu 100 % von der Hartmann-Gruppe übernommen.<ref name=":6" />
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. KOB GmbH
Die KOB GmbH (Karl Otto Braun) mit Hauptsitz in Wolfstein (Rheinland-Pfalz/Deutschland) und einer weiteren Produktionsstätte in Coimbatore (Indien) ist der weltgrößte Hersteller elastischer Spezialgewebe für die Medizin, unter anderem von Trägermaterialien von transdermalen Systemen und sportmedizinischem Gewebe. Sie gehört seit 2000 zur Hartmann-Gruppe.<ref>Karl Otto Braun GmbH & Co. KG. In: KOB. Abgerufen am 27. März 2019.</ref><ref name=":2" />
Frühere Töchterunternehmen
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Sanimed GmbH
Die Sanimed GmbH mit Sitz in Ibbenbüren im Tecklenburger Land vertreibt in Deutschland Produkte und Dienstleistungen für die ambulante Patientenversorgung. Sie wurde 1983 gegründet und 2001 durch die Paul Hartmann AG mehrheitlich übernommen.<ref>Sanimed Management. In: Sanimed. Abgerufen am 23. Januar 2025.</ref> Zum 1. April 2020 wurde sie an die Palero Capital GmbH verkauft.<ref>Hartmann verkauft Sanimed-Gruppe. In: hz.de. 11. März 2020, abgerufen am 21. September 2021.</ref> Seit Mitte 2021 gehört Sanimed zur Löwenstein Medical SE & Co. KG in Bad Ems.
Produkte
Die Hartmann-Gruppe produziert Medizin- und Pflegeprodukte in den drei Hauptbereichen Wundversorgung, Inkontinenzmanagement und Infektionsmanagement.<ref name=":0" />
Im Segment der Wundversorgung stellt Hartmann Verbandsmaterialien und Produkte zur Wundheilung her. Das Unternehmen bietet verschiedene traditionelle und moderne Wundauflagen an, darunter silikonbeschichtete und superabsorbierende Wundauflagen sowie postoperative Verbände und weitere Verbandsprodukte.<ref name="GB2025" /><ref>Das Konzept der HydroTherapy: Was der Patient wissen sollte. In: Hartmann. Abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das Segment des Inkontinenzmanagements konzentriert sich auf körpernahe aufsaugende Produkte für unterschiedliche Schweregrade der Inkontinenz. Das Unternehmen bietet zudem Hygiene- und Hautpflegeprodukte für Inkontinenzpatienten an.<ref name="GB2025" /><ref>Luca Mader: Jahresbilanz: Medizinartikelhersteller Hartmann befreit sich aus der Krise. In: Schwäbische Zeitung. 20. März 2024, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref><ref>Hautgesundheit bei Inkontinenz. In: Heilberufe. 1. April 2018, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref> Außerdem hat das Unternehmen die europaweite Studie Breaking the Silence veröffentlicht, die untersucht, wie Erwachsene über Inkontinenz sprechen und damit umgehen.<ref>Europäische Inkontinenz-Studie: Viele Betroffene leiden im Stillen. In: Münchner Merkur. 17. Juni 2019, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref>
Das Segment des Infektionsmanagements umfasst zwei Hauptbereiche: Risikoprävention und Desinfektion. Im Bereich der Risikoprävention bietet Hartmann sterile Komponentensets, Untersuchungshandschuhe und chirurgische Produkte an, die Einweginstrumente, Kleidung und Abdeckungen umfassen.<ref name="GB2025" /><ref>Leidenschaftlicher Segler und Akkordeonspieler. In: Haller Tagblatt. 29. Juni 2013.</ref> Im Bereich der Desinfektion entwickelt und produziert das Unternehmen Produkte zur Hände- und Flächendesinfektion zum Schutz vor Infektionskrankheiten.<ref>Hartmann und GWA Hygiene gehen strategische Partnerschaft bei digitalen Gesundheitslösungen ein. In: Management-Krankenhaus. 20. Juni 2022, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref><ref>Umsatzsteigerung im 1. Halbjahr 2015. In: Technische Textilien. 20. Oktober 2015.</ref>
Das Segment der komplementären Divisionen der Unternehmensgruppe umfasst die Tochtergesellschaften Kneipp, CMC und KOB. Kneipp stellt Körperpflegeprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Arzneimittel her.<ref name="GB2025" /><ref name=":5" /> CMC vertreibt vor allem Produkte unter Handelsmarken in den Bereichen Kosmetik, Baumwolle, Medizinbedarf, Babys und häusliche Pflege.<ref name=":10">Dirk Lenders: CMC Consumer Medical Care: Medizinprodukte-Spezialist holt Geschäftsführer aus der Molkereibranche. In: Lebensmittel Zeitung. 12. Juli 2023, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref><ref>CMC peilt Gewinn an. In: Lebensmittel Zeitung. 13. August 2010.</ref><ref>CMC setzt verstärkt auf den Markt reinigender Kosmetikpads. In: Aachener Zeitung. 19. Oktober 2010.</ref> KOB produziert medizinische Textilien wie Kompressions-, Fixier-, Stütz- oder Entlastungsverbände.<ref name="GB2025" />
Kooperationen und Sponsoring
Ab 2000 unterhielt das Unternehmen eine logistische Allianz mit der Fa. B. Braun Melsungen AG. Diese wurde zwischenzeitlich wieder aufgelöst. Die Hartmann-Gruppe ist zudem Premium-Sponsor<ref>MHP wird zum 1. Juli 2021 neuer Haupt- und Trikotsponsor des 1. FC Heidenheim 1846 – HARTMANN passt sein Sponsoring an und verlängert langfristig als neuer Premium Sponsor. In: FC Heidenheim. 27. April 2021, abgerufen am 24. Januar 2025.</ref> des an ihrem Hauptsitz ansässigen Fußball-Erstligisten 1. FC Heidenheim 1846.<ref>Andreas Kempf: Der Mittelstandsverein steigt in die erste Liga auf. In: Markt und Mittelstand. 28. Mai 2023, abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nachhaltigkeit
Die Tochtergesellschaft Kneipp GmbH erhielt 2020 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Vorreiter“ für den Lippenbalsam Samtweich.<ref>Alle Preisträger Design 2020 bis 2022. In: Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Abgerufen am 23. Januar 2025.</ref>
Weblinks
- Website des Unternehmens
- Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur Hartmann Gruppe in den Historischen Pressearchiven der ZBW
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Börsennotiertes Unternehmen
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Verbandmaterialhersteller
- Gesundheitsunternehmen (Deutschland)
- Unternehmen (Heidenheim an der Brenz)
- Unternehmen im Basic Board
- Unternehmensgründung 1867