Karl Linder (Politiker, 1849)
Karl Linder (* 1. April 1849 in Leinau; † 12. März 1905 ebenda) war ein deutscher Brauereibesitzer, Politiker und Mitglied des Deutschen Reichstags.
Leben
Linder besuchte die Volksschule in Pforzen und machte dann Privatstudien. Er besuchte die Unteroffizier-Aspirantenschule des 1. Kürassier-Regiments Prinz Karl in München. Er betrieb Landwirtschaft, kaufte 1885 die Gemeindeschmiede und war seit 1889 Bürgermeister-Stellvertreter und Ortsvorsteher der Ortschaft Leinau<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 15. Mai 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> sowie Distriktsrat und Referent des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Kaufbeuren.
Ab 1898 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Schwaben 5 (Kaufbeuren, Mindelheim, Oberdorf, Füssen) und die Deutsche Zentrumspartei. Das Mandat endete mit seinem Tode.<ref>Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1114–1116.</ref>
Weblinks
- Linder, Karl in der Datenbank der Reichstagsabgeordneten
- Biografie von Karl Linder. In: Heinrich Best: Datenbank der Abgeordneten der Reichstage des Kaiserreichs 1867/71 bis 1918 (Biorab – Kaiserreich)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Linder, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Brauereibesitzer und Politiker (Zentrum), MdR |
| GEBURTSDATUM | 1. April 1849 |
| GEBURTSORT | Leinau |
| STERBEDATUM | 12. März 1905 |
| STERBEORT | Leinau |