Karl Helbig (Künstler)
Karl Friedrich Gustav Helbig (geboren 15. August 1897 in Bayreuth; gestorben 25. Mai 1951 in Tyresö, Schweden) war ein deutscher Maler und Bildhauer.<ref>Manfred Neureiter: Lexikon der Exlibriskünstler. 1998, S. 183 (Digitalisat)</ref>
Leben
Karl Helbig war ein Sohn des Möbeltischlers Gustav Helbig und der Babette Bauer. Nach dem Studium an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg und dem Besuch der Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin war er als Silberschmied und freischaffender Künstler tätig. Er wurde Mitglied der Berliner Secession und des KPD-nahen Linkskartells deutscher Geistesarbeiter und freien Berufe.
Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten floh Helbig 1933 nach Frankreich und von dort nach Dänemark. 1935 oder 1937 ging er nach Schweden, wo er sich im Freien Deutschen Künstlerbund engagierte. Er blieb auch nach dem Ende des Krieges als freischaffender Künstler in Schweden, wo er 1951 Suizid beging.
Literatur
- Helbig, Karl, in: Werner Röder; Herbert A. Strauss (Hrsg.): International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945. Band II, 1. München: Saur, 1983, ISBN 3-598-10087-6, S. 482.
Weblinks
- Karl Helbig In: Exil-Archiv, abgerufen am 21. Januar 2025.
- Karl-Helbig-Archiv im Archiv der Akademie der Künste, Berlin
- Porträtt av C F Thelander, 1939, bei Vasteras
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Helbig, Karl |
| ALTERNATIVNAMEN | Helbig, Karl Friedrich Gustav |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 15. August 1897 |
| GEBURTSORT | Bayreuth |
| STERBEDATUM | 25. Mai 1951 |
| STERBEORT | Tyresö (Gemeinde) |
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- Berliner Secession
- Deutscher Emigrant in Schweden
- Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus
- Deutscher
- Geboren 1897
- Gestorben 1951
- Mann
- Absolvent der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg