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Karl Heinz Jürging

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Karl Heinz Jürging (* 14. Februar 1935 in Ottweiler/Saar; † 3. April 2008 in Schwarzerden) war ein deutscher Politiker (SPD) und Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag.

Leben und Beruf

Jürging wuchs in Schwarzerden bei Kusel auf. Nach seinem Abitur an der Pestalozzi-Aufbauschule in Alzey studierte er Lehramt an der pädagogischen Akademie Kaiserslautern und war daraufhin als Lehrer an verschiedenen Schulen im Hunsrück und im Landkreis Alzey-Worms tätig. Zuletzt wurde er zum Schulleiter der Grundschule Wallertheim berufen.

Neben seinem Beruf und der Politik war er Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt und gehörte der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft an. Er verstarb am 3. April 2008 in seinem Heimatort Schwarzerden.

Politik

1965 trat Jürging der SPD bei. Lange Jahre gehörte er dem Kreistag des Landkreises Alzey-Worms an und war von 1986 bis 1995 dritter und danach (bis zu seinem Tod) erster Kreisbeigeordneter. Von 1995 bis 2005 war er Ortsvorsteher von Wörrstadt-Rommersheim. Daneben war er Vorsitzender des SPD-Verbands Wörrstadt und der SPD-Fraktion im Rat der Verbandsgemeinde Wörrstadt. Ferner gehörte er dem erweiterten Vorstand des Landkreistags Rheinland-Pfalz an.

Von 1987 bis 1996 gehörte Jürging für die SPD dem rheinland-pfälzischen Landtag als Abgeordneter an. 1991 wurde er im Wahlkreis Alzey direkt gewählt. Im Landtag war er zunächst Schriftführer und gehörte dem Ausschuss für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten, später auch dem Umweltausschuss an. Daneben war er Vorsitzender des Verwaltungsrats der Wiederaufbaukasse.

Weblinks

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