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Karl Haag (Mundartforscher)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Karl Alfred Haag (* 21. August 1860 in Schwenningen am Neckar; † 2. Mai 1946 in Künzelsau) war ein deutscher Gymnasiallehrer und Sprachwissenschaftler.

Haag studierte von 1879 bis 1883 in Tübingen.<ref>Karl Haag in der Deutschen Digitalen Bibliothek</ref> Seit 1879/80 war er Mitglied der Studentenverbindung AV Virtembergia Tübingen.<ref>Wernigeroder Schwarzer Verband. Mitgliederverzeichnis des Wernigeroder Schwarzen Ringes - 1. Teil, Karlsruhe 1935, S. 285.</ref>

Hauptberuflich arbeitete er als Gymnasialprofessor in Reutlingen und Stuttgart. Schwerpunkt seiner Arbeit war die Erforschung der Mundarten im Deutschen, Italienischen und Französischen sowie der Lautverschiebungen. Daneben betätigte sich als Dichter und Maler.<ref>badische-zeitung.de</ref>

Schriften (Auswahl)

  • Die Mundarten des oberen Neckar- und Donaulandes: schwäbisch-alemannisches Grenzgebiet: Baarmundarten, 1898.
  • Über die Notwendigkeit der kartographischen Aufnahme der Mundarten: Vortrag, Gehalten in der Neuphilologensammlung vom 23. Juli 1899
  • Sprachwandel im Lichte der Mundartgrenzen, 1939.
  • Die Grenzen des Schwäbischen in Württemberg, 1946.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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