Kardinal-König-Preis
Der Kardinal-König-Preis wird seit 1991 von der vom ehemaligen Erzbischof von Wien, Kardinal Franz König gegründeten Stiftung „Communio et Progressio – Neue Hoffnung für den Donauraum“ verliehen. Der Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die einen Beitrag zur Bildung eines Handlungsbündnisses von Wissenschaft, Religion, Wirtschaft und Medien leisteten, um einen Beitrag zur Bewältigung der weltweiten Probleme auf dem Gebiet der Meinungs- und Gewissensfreiheit, der Gerechtigkeit, des Friedens, der Bewahrung der Schöpfung und der allgemeinen Entwicklung der menschlichen Gesellschaft zu leisten.
Preisträger
- 1992: Jerzy Turowicz
- 1994: Georg Sporschill SJ (Österreich) „in Würdigung seiner Verdienste um das Jugendhaus der Caritas in Wien und des Jugendzentrums Concordia für die Straßenkinder von Bukarest“
- 1997: Das Institut „Janineum“ und seine Gründerin Lonny Glaser
- 1999: Václav Malý, Weihbischof in Prag; Anton Srholec, Salesianer Don Boscos; beide waren Dissidenten
- 2001: Johannes Poigenfürst, Unfallchirurg
- 2003: Tomáš Halík, ehemaliger tschechischer Untergrundpriester und Studentenseelsorger in der Salvatorkirche Prag, Soziologe und Religionsphilosoph
- 2004: Hildegard Teuschl, für den Dachverband „Hospiz Österreich“<ref>Kardinal-König-Preis für Schwester Hildegard Teuschl. Radio Stephansdom</ref>
- 2005: Pero Sudar, Weihbischof in Sarajewo (Bosnien-Herzegowina)
- 2007: Bartholomäus I., Seine Allheiligkeit griechisch-orthodoxer Ökumenischer Patriarch von Konstantinopel mit Sitz in Fener in Istanbul<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Österreich: Bartholomaios I. kommt. ( vom 13. März 2007 im Internet Archive) Radio Vatikan, 6. März 2007</ref>
- 2008: Jüdisches Museum Wien, zur Errichtung einer „Kardinal König Abteilung für jüdisch-christliche Verständigung“
- 2010: Sozialorganisationen Caritas und Diakonie<ref>Kardinal-König-Preise an Caritas und Diakonie ORF Wien, 12. Juni 2010</ref>
- 2012: Schenuda III., koptischer Papst<ref>Kopten-Papst Shenouda III. erhält „Kardinal König“-Preis 2012. In: religion.orf.at. 31. Januar 2012, abgerufen am 24. November 2017.</ref>
- 2014: Marianne Graf, Pädagogin und Sozialmanagerin, Initiatorin der Albania-Austria-Partnerschaft<ref>Bericht der Website Kardinal König über die Preisverleihung</ref>
- 2015: Helmut Krätzl<ref>Weihbischof Krätzl mit Kardinal-König-Preis ausgezeichnet. Artikel vom 20. November 2015, abgerufen am 21. November 2015.</ref>
Meditative Kunst
Vor 1991 gab es bereits einen anderen Kardinal-König-Preis, der vom Wiener Erzbischof in Verbindung mit dem Institut für sakrale Künste an der Akademie der Bildenden Künste in Wien an Künstler verliehen wurde, die sich mit meditativer Kunst beschäftigten:
- 1977: Wolfgang Sinwel, Künstler, für meditative Malerei
- 1976: Peter Hasler, Künstler, für den Entwurf eines Meditationsraumes
- 1975: Martina Funder, Künstlerin; Klaus Nötzberger, Architekt und Richard Frankenberger, Künstler
- 1971: Gottfried Helnwein, Künstler
- 1966: Hubert Pfaffenbichler, Künstler, für sakrale Kunst
Weblinks
Einzelnachweise
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