Kapuvár
| Kapuvár | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Hungary.svg Ungarn | |||||
| Region: | Westtransdanubien | |||||
| Komitat: | Győr-Moson-Sopron | |||||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Kapuvár-Beled | |||||
| Kreis: | Kapuvár | |||||
| Koordinaten: | 47° 36′ N, 17° 1′ O
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| Fläche: | 96,05 km² | |||||
| Einwohner: | 9.974 (1. Jan. 2025) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 104 Einwohner je km² | |||||
| Telefonvorwahl: | (+36) 96 | |||||
| Postleitzahl: | 9330 | |||||
| KSH-kód: | 28334 | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2023) | ||||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||||
| Gliederung: | Kapuvár, Öntésmajor | |||||
| Bürgermeister: | György Hámori (Fidesz-KDNP) | |||||
| Postanschrift: | Fő tér 1. 9330 Kapuvár | |||||
| Website: | ||||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Kapuvár ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Győr-Moson-Sopron. Zur Stadt gehört der nordöstlich gelegene Ortsteil Öntésmajor.<ref>Magyarország helységnévtára: Kapuvár. Központi Statisztikai Hivatal, abgerufen am 7. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geografische Lage
Kapuvár liegt 47 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Győr, 34 Kilometer südöstlich der Stadt Sopron und 12 Kilometer südlich der Grenze zu Österreich, an dem Fluss Kis-Rába. Nachbargemeinden sind Osli, Veszkény, Babót, Hövej und Vitnyéd.
Geschichte
Im Gebiet von Kapuvár finden sich Spuren von Siedlungen aus der Hallstattzeit, von Römern und Awaren. Kapuvár war seit der Landnahme das westliche Tor des Königreichs Ungarn. Vom Begriff „Tor“ und „Burg“ (Vár) stammt auch der Name des Ortes. Die erste urkundliche Erwähnung datiert von 1162.<ref name="kapuvar"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Geschichte der Stadt ( des Vorlage:IconExternal vom 7. Juni 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> König Sigismund schenkte 1387 den Ort der Familie Kanizsai als Dank für deren Unterstützung.<ref>August Ernst: Geschichte des Burgenlandes. Geschichte der österreichischen Bundesländer. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1991, ISBN 3-486-54072-6, S. 71.</ref> 1532 kam er durch Heirat in den Besitz der Nádasdy. 1558 erhielt der Ort das Marktrecht, die Burg wurde wegen der Türkengefahr zur Grenzfeste verstärkt. Dennoch fielen der Ort mitsamt der Burg 1594 kurzzeitig in die Hände der Osmanen.<ref name="kapuvar" />
Da Ferenc Nádasdy als Beteiligter an der Magnatenverschwörung gegen Kaiser Leopold I. hingerichtet wurde, ging der Ort 1681 an die habsburgloyalen Esterházys. Im Kuruzenkrieg Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Burg von den Aufständischen zerstört, anschließend von den Esterházys zum Schloss umgebaut.<ref name="kapuvar" /> Dieses stand aber stets im Schatten des nahe gelegenen Schloss Esterházy in Fertőd. Mitte des 19. Jahrhunderts erfasste der wirtschaftliche Aufschwung infolge der Industrialisierung auch Kapuvár. Es wurden zahlreiche repräsentative Bauten im Zentrum errichtet.
1901 hatte die Großgemeinde 6642 Einwohner.<ref>Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 10, Leipzig 1907, S. 606.</ref> 1969 erhielt der Ort wieder das Stadtrecht.
Städtepartnerschaften
- Andau, Österreich
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Schloss Esterházy (Kapuvár)
- Rábaközi Museum
- St. Anna-Kirche
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Stadt ist seit den 1950ern ein Zentrum für Nahrungsmittel-, Leicht- und Maschinenindustrie. 1990 kam noch ein Industriepark hinzu. Thermalbäder ermöglichten die Einrichtung eines Kurzentrums. Touristisch von Bedeutung ist auch die Lage am Nationalpark Fertő-Hanság.
Kapuvár liegt an der Hauptstraße Nr. 85 (zum Plattensee) sowie an der Bahnstrecke Győr–Sopron–Ebenfurth.
Söhne und Töchter der Stadt
- Attila Ábrahám (* 1967), Olympiasieger im Kajak
- Aladár Gajáry (1929–2018), römisch-katholischer Priester, Theologe und Dogmatiker
- Zsuzsanna Heiner (* 1979), Astronomin und Physikerin
- Alexandre Lamfalussy (1929–2015), ungarischer Ökonom
- Miklós Rosta (* 1969), Handballspieler
Weblinks
- Kapuvár. In: A Pallas nagy lexikona. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Attila Csiszár: Kapuvár bibliográfia. (PDF; 1 MB) Literatur zu Kapuvár. In: Digitális Rábaköz Érték- és dokumentumtár. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Kapuvár