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Kapitän Meyer

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style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Kapitän Meyer
Datei:KAPITAEN MEYER 4779.jpg
Kapitän Meyer und Feuerschiff Weser im Wilhelmshavener Handelshafen
Kapitän Meyer und Feuerschiff Weser im Wilhelmshavener Handelshafen
colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland
Schiffstyp Tonnenleger
Eigner Stadt Wilhelmshaven<ref name="NWZ-100925">Inga Hellwig: „Kapitän Meyer“ funkt bald „S.O.S“, Nordwest-Zeitung, 25. September 2010. Abgerufen am 7. März 2022.</ref>
Bauwerft Schichau Seebeck, Bremerhaven
Indienststellung 1950
Außerdienststellung 1983
colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 52,1 m (Lüa)
Breite 9,08 m
Tiefgang (max.) 3,5 m
Vermessung 555 BRZ
colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine Wasserrohrkessel WAHODAG/MAN
2 Verbundmaschinen
Höchst­geschwindigkeit 12,0 kn (22 km/h)
Propeller 2

Die Kapitän Meyer ist ein ehemaliger Tonnenleger in Wilhelmshaven.

Geschichte

Das Dampfschiff wurde 1949/50 auf der Seebeck-Werft in Bremerhaven als Ersatz für die im Februar 1944 nach Minentreffern verloren gegangenen Tonnenleger Triton II und Wik gebaut und war der erste Neubau eines Tonnenlegers, der nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer deutschen Werft gebaut wurde. Namensgeber des Schiffes war der Kapitän des am 22. Februar 1944 im Lister Tief untergegangenen Tonnenlegers Wik.<ref name="triton"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tonnenleger „Triton“ (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), WSA Tönning</ref>

Das Schiff war seit dem 26. November 1950 dem damaligen Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning unterstellt und wurde bis zur Außerdienststellung im Jahr 1983 als Tonnenleger und Versorger für die in der Nordsee stationierten Feuerschiffe und die Insel Helgoland eingesetzt. Es wurde zunächst mit Kohlen betrieben. 1967 erfolgte die Umrüstung auf Ölfeuerung.<ref name="triton" />

Nachdem das Schiff 1983 außer Dienst gestellt worden war, wurde es am 15. Mai 1984 von der Segelkameradschaft Klaus Störtebeker in Wilhelmshaven übernommen und zunächst als Museumsschiff unterhalten. Das Schiff wurde in einem fahrbereiten Zustand gehalten und auch für Fahrten im Bereich der Nord- und Ostsee genutzt.

Ab 2002 wurde die Kapitän Meyer als Regattabegleitschiff für den JadeWeserPort-CUP, eine Regatta der Traditionssegler auf der Innenjade vor Wilhelmshaven eingesetzt.<ref name="NWZ-100925" />

Als 2010 die Erneuerung der Klasse anstand, fehlte zunächst das Geld für notwendige Reparaturen.<ref name="NWZ-100925" /> Am 11. April 2011 beschloss der Wilhelmshavener Stadtrat einen Zuschuss zur Sanierung von 180.000 EUR. Die Segelkameradschaft Klaus Störtebeker wollte über Sponsoren ebenfalls einen sechsstelligen Betrag aufbringen.<ref>„Kapitän Meyer“ muss sofort ins Dock. In: Wilhelmshavener Zeitung. 12. April 2011, S. 3.</ref> Im Juli 2011 kam die Kapitän Meyer zur Ausführung der notwendigen Arbeiten in die Neue Jadewerft in Wilhelmshaven und wurde dort bis Mai 2014 überholt.<ref>Ulrich Müller-Heinck: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Kapitän Meyer“ wieder daheim (Memento vom 12. Mai 2018 im Internet Archive), Nordwest-Zeitung, 10. Mai 2014.</ref> Kurz vor dem Wochenende an der Jade 2018 wurde das Schiff in den Handelshafen geschleppt und dort neben dem Feuerschiff Weser aufgelegt. Im Oktober 2024 wurde es an einen Liegeplatz im Ems-Jade-Kanal<ref>Dietmar Bökhaus: „Kapitän Meyer“ nach Alba Metall Nord verlegt, Nordwest-Zeitung, 21. Oktober 2024 (Artikel hinter Bezahlschranke). Abgerufen am 2. Oktober 2025.</ref> und im April 2025 schließlich an den Hannoverkai gebracht.<ref>Lutz Rector: Nächster Zwischenstopp auf dem Weg in den Museumshafen, NWZ-Online, 7. April 2025 (Artikel hinter Bezahlschranke). Abgerufen am 2. Oktober 2025.</ref> Hier sollen Arbeiten durchgeführt werden, bevor das Schiff am Bontekai als Museumsschiff vertäut werden soll.

Weblinks

Commons: Kapitän Meyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />