Zum Inhalt springen

Kanzlermehrheit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Kanzlermehrheit ist eine informelle Bezeichnung für eine bestimmte Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Bundestags. In der Verfassung wird diese Mehrheit als „Mehrheit der Mitglieder des Bundestages“ umschrieben und im {{#switch: juris

|juris=Art. 121
|by=Art. 121
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 121
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+121&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 121
|revosax=Art. 121
|dejure=Art. 121
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 121
 |Art. 121
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 121
 |Art. 121

}}

|ch=Art. 121
|buzer=Art. 121
||leer=Art. 121 [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 121[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 121||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} Grundgesetz (GG) als „die Mehrheit ihrer gesetzlichen Mitgliederzahl“ definiert. Somit ist die Kanzlermehrheit eine absolute Mehrheit aller – nicht nur der aktuell anwesenden – Abgeordneten.<ref name="bundestag">Blickpunkt Bundestag - Bundestag am Beginn - Ausgabe 07/2005</ref><ref name="Welt">Was unterscheidet die Mehrheit von der Kanzlermehrheit? Die Welt vom 12. November 2002</ref>

Der Deutsche Bundestag hat seit der Bundestagswahl 2025 gemäß {{#switch: juris

|juris={{#switch: bwahlg
  |hoai=§ 1
  |aeg=§ 1   
  |ao=§ 1
  |bbg=§ 1
  |bbig=§ 1
  |bdsg=§ 1
  |besüg=§ 1
  |bostrab=§ 1
  |bpersvg=§ 1 
  |brkg=§ 1
  |btmg=§ 1
  |bukg=§ 1 
  |bwo=§ 1
  |eggvg=§ 1
  |erbstg=§ 1
  |estdv=§ 1
  |gkg=§ 1
  |mabv=§ 1
  |owig=§ 1
  |sgb i=§ 1
  |sgb ii=§ 1
  |sgb iii=§ 1
  |sgb iv=§ 1
  |sgb v=§ 1
  |sgb vi=§ 1
  |sgb vii=§ 1
  |sgb viii=§ 1
  |sgb ix=§ 1
  |sgb x=§ 1
  |sgb xi=§ 1
  |sgb xii=§ 1
  |stvo=§ 1
  |stvzo=§ 1
  |ustg=§ 1
  |ustdv=§ 1
  |uwg=§ 1
  |weg=§ 1
  |#default=§ 1
  }}
  |be=§ 1
  |bw=§ 1
  |hh=§ 1
  |mv=§ 1
  |ni=[1]
|rlp
  |rp|rlp=§ 1
  |sh=§ 1
  |st=§ 1
  |th=§ 1
|by=§ 1
|bb=§ 1
|hb=§ 1
|he=§ 1
|nw=§ 1
|sl=§ 1
|revosax=§ 1
|dejure=§ 1
|buzer=§ 1
|RIS-B={{#if: 
 |§ 1
 |§ 1
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |§ 1
 |§ 1
}}
|LI={{#if: 
 |§ 1
 |§ 1]
}}
||leer=§ 1[Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=§ 1[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 1||[Paragraf fehlt]}}{{#if: bwahlg||[Gesetz fehlt]}} Abs. 1 Satz 1 BWahlG 630 Sitze; für die Kanzlermehrheit sind dann mindestens 316 Stimmen erforderlich. Damit unterscheidet sich die Kanzlermehrheit von der einfachen Mehrheit, bei der es sich um die Mehrheit der Abstimmenden (unabhängig von der Mitgliederzahl und Enthaltungen) handelt, und der Zwei-Drittel-Mehrheit.

Die Kanzlermehrheit wird zunächst bei Abstimmungen benötigt, die den Bundeskanzler direkt betreffen:

Insbesondere aus der Notwendigkeit der im Gesetzestext nicht speziell benannten absoluten Mehrheit für die Wahl des Bundeskanzlers leitet sich der Begriff Kanzlermehrheit ab.<ref name="bundestag" />

Darüber hinaus kann durch eine Kanzlermehrheit der Einspruch des Bundesrates bei nicht zustimmungsbedürftigen Gesetzen zurückgewiesen werden ({{#switch: juris

|juris=Art. 77
|by=Art. 77
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 77
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+77&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 77
|revosax=Art. 77
|dejure=Art. 77
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 77
 |Art. 77
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 77
 |Art. 77

}}

|ch=Art. 77
|buzer=Art. 77
||leer=Art. 77 [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 77[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 77||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} GG), sofern der Bundesrat diesen Einspruch nur mit absoluter Mehrheit und nicht mit zwei Dritteln der Stimmen beschlossen hat. Auch ein Gesetz zur näheren Bestimmung über Gebietsänderungen der Länder nach {{#switch: juris

|juris=Art. 29
|by=Art. 29
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 29
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+29&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 29
|revosax=Art. 29
|dejure=Art. 29
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 29
 |Art. 29
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 29
 |Art. 29

}}

|ch=Art. 29
|buzer=Art. 29
||leer=Art. 29 [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 29[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 29||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} Abs. 7 GG bedarf der absoluten Mehrheit im Sinne des {{#switch: juris

|juris=Art. 121
|by=Art. 121
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 121
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+121&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 121
|revosax=Art. 121
|dejure=Art. 121
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 121
 |Art. 121
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 121
 |Art. 121

}}

|ch=Art. 121
|buzer=Art. 121
||leer=Art. 121 [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 121[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 121||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} GG, ebenso die Errichtung bundeseigener Mittel- und Unterbehörden ({{#switch: juris

|juris=Art. 87
|by=Art. 87
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 87
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+87&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 87
|revosax=Art. 87
|dejure=Art. 87
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 87
 |Art. 87
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 87
 |Art. 87

}}

|ch=Art. 87
|buzer=Art. 87
||leer=Art. 87 [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 87[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 87||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} Abs. 3 Satz 2 GG) und die Aufhebung eines Beschlusses eines internationalen Organs im Spannungsfall ({{#switch: juris

|juris=Art. 80a
|by=Art. 80a
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 80a
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+80a&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 80a
|revosax=Art. 80a
|dejure=Art. 80a
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 80a
 |Art. 80a
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 80a
 |Art. 80a

}}

|ch=Art. 80a
|buzer=Art. 80a
||leer=Art. 80a [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 80a[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 80a||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} Abs. 3 Satz 2 GG).

Für andere Abstimmungen genügt in der Regel die Mehrheit der anwesenden Abgeordneten (einfache Mehrheit, vgl. {{#switch: juris

|juris=Art. 42
|by=Art. 42
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 42
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+42&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 42
|revosax=Art. 42
|dejure=Art. 42
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 42
 |Art. 42
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 42
 |Art. 42

}}

|ch=Art. 42
|buzer=Art. 42
||leer=Art. 42 [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 42[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 42||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} Abs. 2 Satz 1 GG). In einigen Fällen schreibt das Grundgesetz aber auch eine Mehrheit von zwei Dritteln der Abstimmenden (z. B. für die Feststellung des Spannungsfalles, {{#switch: juris

|juris=Art. 80a
|by=Art. 80a
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 80a
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+80a&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 80a
|revosax=Art. 80a
|dejure=Art. 80a
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 80a
 |Art. 80a
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 80a
 |Art. 80a

}}

|ch=Art. 80a
|buzer=Art. 80a
||leer=Art. 80a [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 80a[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 80a||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} Abs. 1 Satz 2 GG) oder – als höchste Hürde – der Mitglieder des Bundestages (insbes. für die Grundgesetzänderung, {{#switch: juris

|juris=Art. 79
|by=Art. 79
|hh
|mv
|rlp
|st
|th=Art. 79
|sh=Vorlage:Str replace+Artikel+79&psml=bsshoprod.psml&max=true Art. 79
|revosax=Art. 79
|dejure=Art. 79
|RIS-B={{#if: 
 |Art. 79
 |Art. 79
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |Art. 79
 |Art. 79

}}

|ch=Art. 79
|buzer=Art. 79
||leer=Art. 79 [Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=Art. 79[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 79||[Artikel fehlt]}}{{#if: gg||[Gesetz fehlt]}} Abs. 2 GG) vor.

Für das Erreichen einer Kanzlermehrheit genügen (außer im Falle einer Minderheitsregierung) die Stimmen der Abgeordneten der Regierungsfraktion bzw. der Fraktionen der Regierungskoalition. Für die politische Arbeit des Parlamentes wird es als wichtig angesehen, dass eine Regierung in wichtigen Fragen tatsächlich über eine stabile Kanzlermehrheit verfügen kann und diese von den Abgeordneten der eigenen Fraktion(en) gebildet wird. Ist dies wegen mangelnder Fraktionsdisziplin oder z. B. wegen Fraktionsaustritten von Abgeordneten nicht mehr gewährleistet, kann dies zu einer Regierungskrise führen, weil dadurch wichtige Entscheidungen der Regierung abhängig von Stimmen der Opposition sein könnten.

Siehe auch

Weblinks

[[wikt:{{#if:|{{{lang}}}:}}{{#if:Kanzlermehrheit|Kanzlermehrheit|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}|Wiktionary: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:Kanzlermehrheit|Kanzlermehrheit|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]]{{#switch: 1

|1|= – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen |0|-= |X|x= |#default= –

}}{{#if:| {{#ifeq: {{{lang}}} | de | {{#ifeq: 0 | 0 | }} | ({{#invoke:Multilingual|format|{{{lang}}}|slang=!|shift=m}}) }}}}

{{#invoke:TemplatePar|check

  |opt= 1= 2= lang= suffix=
  |template=Vorlage:Wiktionary
  |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
  }}

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein