Zum Inhalt springen

Kamor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Berg

Datei:KamorGipfel01.jpg
Auf dem Kamor, Blick Richtung Bodensee (im Nebel)

Der Kamor ist ein Berg zwischen dem St. Galler Rheintal und Appenzell Innerrhoden in der Schweiz und erreicht eine Höhe von Vorlage:Höhe<ref name="kompass112" /> Der Name kommt aus dem Romanischen: ganda mora, schwarze Gand (Geröllhalde, Fels) wurde 1361 bereits Gantmor und daraus das heutige Kamor (mit Betonung auf der zweiten Silbe, im Dialekt [kxaˈmoːr]).<ref>Johannes Hoops, Heinrich Beck, Heiko Steuer: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Band 10, S. 608</ref>

Geographie und Natur

Weniger als einen Kilometer südlich des Kamors liegt der Gipfel des Hohen Kastens auf Vorlage:Höhe,<ref name="kompass112" /> dieser ist mit einer Luftseilbahn erschlossen. Verbunden sind Kamor und Hoher Kasten über den Kastensattel mit einer Höhe von Vorlage:Höhe<ref name="kompass112" /> Damit beträgt die Schartenhöhe 73 m.

An der Kamorwand wurde 1833 der letzte Lämmergeier des Alpsteins gesichtet.<ref>Vorlage:Literatur</ref>

Tourismus

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Besteigung von Kamor und Hohem Kasten in der alpinen Literatur beschrieben: Vorlage:Zitat

Der Kamor ist ein Bike- und Wanderberg. Von Kobelwald und Rüthi führt über den Montlinger Schwamm auf etwa Vorlage:Höhe eine schmale, praktisch vollständig asphaltierte Strasse hinauf, die für militärische Zwecke angelegt wurde (teilweise unterirdische Bauten unterhalb des Gipfels).<ref>In der Ostschweiz entsteht eine Radio-Empfangsanlage: EMD baut in schützenswerter Landschaft. Freiburger Nachrichten, 16. August 1988, S. 20.</ref> Die Straße wird für den Betrieb dieser Luftraum-Überwachungsstation im Winter mit einer Pistenraupe präpariert.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Auf dem Kamor steht ein schlichtes, hölzernes Gipfelkreuz.

Der Kamor ist auch Namensgeber der Sektion Kamor des Schweizer Alpen-Clubs.<ref>SAC Sektion Kamor</ref>

Varia

Am 18. September 2004 fand auf dem Kamor nach einem Jahr Vorbereitung durch die Künstler Patrick und Frank Ricklin das kleinste Gipfeltreffen der Welt mit den Vertretern der kleinsten politischen Gemeinden von sechs Ländern statt. Der Präsident von Ornes (Frankreich, 6 Einwohner) traf seine Amtskollegen aus Corippo (Schweiz, 23), Morterone (Italien, 27), Gramais (Österreich, 53), Reussenköge (Deutschland, 365) und Planken (Fürstentum Liechtenstein, 371).<ref> Kunst der Zwillingsbrüder Riklin stellt den Alltag auf den Kopf, Sternstunde Kunst SRF, 23. Februar 2020, Minute 20</ref><ref>Vorlage:Webarchiv, Der Schweizerische Beobachter, 28. September 2004</ref>

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references> <ref name="kompass112"> Vorlage:Literatur </ref> </references>