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Kai (Uferbauwerk)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:AFZ-Pier.JPG
Kai im Rostocker Fischereihafen

Als einen Kai (österreichisches Hochdeutsch: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />keːSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.],<ref>Österreichisches Wörterbuch. Wien: Österreichischer Bundesverlag / Jugend & Volk, 35179;S. 215.</ref> bundesdeutsches Hochdeutsch: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />kaɛ̯Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.]<ref>Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders: Deutsches Aussprachewörterbuch. Berlin / New York: Walter de Gruyter, 2009; S. 632.</ref>, Schweizer Hochdeutsch: der oder das Quai [<templatestyles src="IPA/styles.css" />keːSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.]<ref>Hans Bickel, Christoph Landolt: Duden Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz. Mannheim/Zürich: Dudenverlag, 2012; S. 85.</ref>; im 17. Jahrhundert aus Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. von Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. entlehnt), regional auch Kaje (im Raum Bremen-Wilhelmshaven-Oldenburg<ref name=":0">dvvmedia: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>), bezeichnet man ein durch Mauern befestigtes Ufer – meist in Häfen oder an Fluss- oder Kanalufern zum Löschen und Laden von Schiffsladungen gelegen. Das Fahrwasser ist davor so tief, dass Schiffe festmachen können.

Die Kaimauer ist eine lotrechte oder fast lotrechte Mauer in massiver oder Pfahlrostbauweise, welche die Belastung durch Uferkräne, Eisenbahnwagen oder gestapelte Ladung tragen kann (siehe auch Spundwand). Auf bzw. an der Kaimauer befinden sich Poller oder Ringe zum Festmachen der Schiffe. Um mehr Platz für anlegende Schiffe zu schaffen, können die Kais durch Piers und Molen ergänzt werden.

An den Flussufern großer Städte haben sich die einstmals wichtigen Transportaktivitäten zu Schiff an die Stadtränder oder nach außerhalb verlagert. Der Name Kai ist für diese Uferbefestigungen jedoch erhalten geblieben. Sie dienen oft als Promenade oder Boulevard. Beispiele dafür sind der Quai d’Orsay (mit dem Außenministerium) am linken Seine-Ufer in Paris, das Limmatquai in Zürich oder der Franz-Josefs-Kai am stadtseitigen Ufer des Donaukanals in Wien.

In Bremen, Oldenburg (Oldb) und Wilhelmshaven wird der Kai als Kaje bezeichnet<ref name=":0" />. In Bremerhaven gibt es beide Bezeichnungen: Während im (bremischen) Hafen nördlich der Geeste „Kaje“ üblich ist (Columbuskaje, Stromkaje, Zerstörerkaje, Erzkaje), findet man im (hannoverschen) Geestemünde südlich der Geeste auch „Kai“ (Kaistraße, Kohlenkai, Fischkai). In Hamburg wurde traditionell ebenso der Begriff Kaje verwendet (Kajen), mittlerweile hat sich die Bezeichnung Kai durchgesetzt.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Commons: Kais – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Wiktionary: Kai – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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Einzelnachweise

<references />

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