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Kabel-Multiplex- und Compression-Center

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Datei:Hr-ffm001.jpg
Gelände des HR in Frankfurt am Main

Das Kabel-Multiplex- und Compression-Center (KCC; auch Kabel Compression Center) ist ein von der ARD betriebener alternativer Zuführungsweg für digitale Fernsehprogramme, bei dem die Signale nicht wie üblich per Satellit, sondern über IP-Multicast an die Kabelnetzbetreiber übertragen werden.<ref name="DIGITALfernsehen">ARD übergibt ihre Kabel-Multiplex-Signale über Ancotel an Kabelnetzbetreiber. Online-Artikel der Zeitschrift "DIGITALfernsehen". Abgerufen am 21. März 2012.</ref><ref name="BR">Empfang via Kabel: Fernsehen & Radio im Digitalkabel. Website des Bayerischen Rundfunks. Abgerufen am 21. März 2012.</ref>

Übertragungsweg

Das KCC wird seit dem 26. Mai 2008 auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main betrieben, wodurch der bereits zuvor dort ansässige ARD-Stern aufgerüstet wurde. Als Übergabepunkt in die Kabelnetze wurde der Dienstleister ancotel (heute Equinix) gewählt, da alle großen Kabelnetzbetreiber bereits über eine Anbindung an deren Colocation- und Interconnection-Einrichtungen verfügten.<ref name="SDC">Die ARD setzt bei Colocation und Interconnection auf ancotel. Artikel auf datacenter-insider.de. Abgerufen am 21. März 2012.</ref>

Um eine Ausfallsicherheit zu gewährleisten, kommen redundante Kabelwege sowie ausfallsichere Stromversorgung und Klimatisierung zum Einsatz, wodurch die Ausfallzeit selbst bei einem Kabelbruch unter einer Sekunde betragen soll.<ref name="SDC" />

Nutzung durch Kabelnetzbetreiber

Die Kabelnetzbetreiber Unitymedia und Kabel BW nutzen den Übertragungsweg bereits seit dem Monat seiner Einrichtung, auch NetCologne übernahm ihn noch im gleichen Jahr.<ref name="DIGITALfernsehen" /><ref name="BR" />

Einzelnachweise

<references />