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Kałwągi

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Kałwągi
Vorlage:Platzhalterbild
Kałwągi (Polen)
Kałwągi (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Kętrzyn
Gmina: Korsze
Geographische Lage: 54° 13′ N, 21° 4′ OKoordinaten: 54° 13′ 26″ N, 21° 3′ 40″ O
 {{#coordinates:54,223889|21,061111|primary
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Einwohner: 123 (2011)
Postleitzahl: 11-430<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 421 (polnisch) (Memento vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive)</ref>
Telefonvorwahl: (+48) 89
Kfz-Kennzeichen: NKE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: ProsnaWetyn → Kałwągi
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig
Datei:2009-07 Kałwągi 2.jpg
Kałwągi
Datei:2009-07 Kałwągi 1.jpg
Kałwągi

Kałwągi ([<templatestyles src="IPA/styles.css" />kaʊ̯ˈvɔŋɟi], {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in Polen in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, das zur Gmina Korsze (Stadt- und Landgemeinde Korschen) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg) gehört.

Geographische Lage

Kałwągi liegt etwa 14 Kilometer südlich der Staatsgrenze Polens zur russischen Oblast Kaliningrad. Die nächsten Städte sind Sępopol (Schippenbeil) etwa sechs Kilometer nordwestlich und Korsze etwa acht Kilometer südöstlich.

Geschichte

Das heutige Kałwągi wurde im 14. Jahrhundert nach Kulmer Recht angelegt. 1359 sprach Winrich von Kniprode dem Dorf zusätzlich zwei Morgen Land zu, womit zum Dorf, das bereits eine Schenke besaß, 50 Hufen (rund 900 Hektar) Land gehörten. Davon gehörten 5 Hufen (knapp 90 Hektar) dem Dorfschulzen. 1419 wurde der Ort als Caltwange erwähnt, ein prußischer Name, der sich aus „kalte“ (sandige Stelle) und „wangus“ (Eichwald) zusammensetzt<ref>Przybytek, Rozalia, Hydronymia Europaea, Ortsnamen baltischer Herkunft im südlichen Teil Ostpreußens, Stuttgart 1993, S. 96</ref>. 1785 besaß das Dorf 24 Wohnhäuser, 1817 waren es 22 mit 215 Einwohnern.<ref>Tadeusz Swat, 1978, S. 191</ref>

Von 1874 bis 1945 war Kaltwangen in den Amtsbezirk Prassen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) eingegliedert.<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Prassen</ref> Es gehörte zum Kreis Rastenburg im Regierungsbezirk Königsberg in der preußischen Provinz Ostpreußen.

Am 1. Dezember 1920 wurden in Kaltwangen 263 Einwohner gezählt,<ref>Landkreis Rastenburg. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Dezember 2022; abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> 1933 201 und 1939 172.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

1970 waren es 183 Einwohner. In dem Jahr gab es eine Grundschule sowie einen Bibliothekspunkt. Seit der Abschaffung der Gromadas 1972 bildet das Dorf mit sechs weiteren Ortschaften ein Schulzenamt. Im Jahre 2011 zählte Kałwągi 123 Einwohner.<ref>Wieś Kałwągi w liczbach</ref>

Kirche

Bis 1945 war Kaltwangen in die evangelische Kirche Leunenburg<ref>Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 473</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische Kirche Sturmhübel<ref>Kaltwangen bei GenWiki</ref> (polnisch Grzęda) im Bistum Ermland eingepfarrt. Heute gehört Kałwągi zur evangelischen Pfarrei Kętrzyn – mit den Filialkirchen Bartoszyce (Bartenstein) und Barciany (Barten) – in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen sowie zur katholischen Pfarrei Sątoczno im jetzigen Erzbistum Ermland.

Verkehr

Kałwągi ist über eine Nebenstraße zu erreichen, die von Prosna (Prassen) über Wetyn (Wettin) in den Ort führt.

Die nächste Bahnstation befindet sich im acht Kilometer entfernten Korsze.

Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Kaliningrad etwa 90 Kilometer nördlich von Kałwągi auf russischem Hoheitsgebiet und außerhalb der Europäischen Union. Etwa 190 Kilometer westlich liegt der Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig, welcher der nächste internationale Flughafen auf polnischem Staatsgebiet ist. Der Flughafen Szczytno-Szymany liegt etwa 80 Kilometer südlich von Kałwągi, hat aber nur saisonal internationale Flugbewegungen.

Literatur

  • Tadeusz Swat: Dzieje Wsi. In: Aniela Bałanda u. a.: Kętrzyn. Z dziejów miasta i okolic. Pojezierze, Olsztyn 1978, S. 190–191 (Seria monografii miast Warmii i Mazur).

Weblinks

Commons: Kałwągi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Gmina Korsze