Zum Inhalt springen

Kölpinsee (Uckermark)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kölpinsee
Datei:Kölpinsee Uckermark.jpg
Geographische Lage Landkreis Uckermark
Abfluss Milmersdorfer Mühlenbach
Orte am Ufer Götschendorf, Milmersdorf
Daten
Koordinaten 53° 6′ 33″ N, 13° 39′ 56″ OKoordinaten: 53° 6′ 33″ N, 13° 39′ 56″ O
 {{#coordinates:53,109166666667|13,665555555556|primary
dim=1440 globe= name=Kölpinsee region=DE-BB type=waterbody
  }}
Kölpinsee (Uckermark) (Brandenburg)
Kölpinsee (Uckermark) (Brandenburg)
Höhe über Meeresspiegel 66,2 m ü. HN
Fläche 1,63 km²
Maximale Tiefe 10 m

Der Kölpinsee [kœlˈpiːnzeː] ist der zweitoberste See im Verlauf des Havel­zuflusses Templiner Gewässer. Er befindet sich nördlich von Götschendorf auf dem Gebiet der Gemeinde Milmersdorf und hat ein Einzugsgebiet von 12,6 Quadratkilometern. Politisch gehört er zur Uckermark und ist mit einer Fläche von 163 Hektar wohl der siebtgrößte See in diesem Landkreis. In der naturräumlichen Gliederung wird er allerdings der Schorfheide zugerechnet.<ref name="bugv" />

Der See ist fast komplett von Wald umgeben. Das Ufer ist in weiten Teilen von Bruchwäldern und Schilfgürteln gesäumt. Es gibt daher nur wenige Stellen, an denen das Seeufer trockenen Fußes erreicht werden kann.

Der See gehört aufgrund seines Abflussweges zum Flusssystem der Elbe. Er liegt nahe an der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide, denn 300 m östlich beginnt das Einzugsgebiet der Ucker.

Am See liegt die Spätmittelalterliche Turmruine am Kölpinsee als Rest eines kleinen quadratischen Granitquaderbaus.<ref>Felix Biermann, Christof Krauskopf, Susanne Hanik: Die spätmittelalterliche Turmruine am Kölpinsee, Gemarkung Götschendorf, Lkr. Uckermark. bei academia.edu</ref>

In den schriftlichen Aufzeichnungen erscheint der See erstmals im Jahr 1236 (stagnum … Colpin). Der Name stammt aus dem Altpolabischen und bedeutet „Schwansee“.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Datei:Badestelle sm.jpg
Badestelle

Weblinks

Datei:Templiner Gewässer.png
Das Templiner Gewässer mit dem Kölpinsee östlich von Milmersdorf

Einzelnachweise

<references> <ref name="bugv">Naturräumliche Gliederung Brandenburgs nach Scholz. Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, 19. März 2015, abgerufen am 7. November 2015.</ref> </references>