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Kálmán Kalocsay

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Kálmán Kalocsay

Kálmán Vince von Kalocsay (* 6. Oktober 1891 in Abaújszántó, Österreich-Ungarn; † 27. Februar 1976 in Budapest) war ein ungarischer Arzt, der als einer der bedeutendsten Esperanto-Poeten und -Übersetzer gilt und der auch als Esperantologe sehr viel zur Entwicklung der Plansprache Esperanto beitrug.<ref>Kalocsay benutzte das von in seinem Namen nicht.</ref> Seine Veröffentlichungen erschienen auch unter den Pseudonymen C. E. R. Bumy, Kopar, Alex Kay, K. Stelov, Malice Pik, Peter Peneter. Von 1922 bis 1948 gehörte er dem Lingva Komitato und von 1948 bis 1976 der Akademio de Esperanto an.

Hauptberuflich arbeitete er als Infektiologe am Budapester Krankenhaus und lehrte als Professor an der Eötvös-Loránd-Universität.<ref>Halina Gorecka und Alexander Korschenkow: NIa diligenta kolegaro, S. 150–153.</ref>

Berufliche und wissenschaftliche Karriere

Kalocsay besuchte anfangs die Schule in Békésgyula (heute Gyula) und danach in Miskolc, wohin die Familie 1899 gezogen war. Am dortigen Gymnasium bestand er 1909 das Abitur.

Von 1909 bis 1916 studierte er an der Medizinischen Fakultät der Péter Pázmány-Universität in Budapest (heuteEötvös-Loránd-Universität). Er schloss das Studium trotz des Militärdienstes während des 1. Weltkriegs im Mai 1916 mit dem Diplom ab. Nach dem Krieg spezialisierte er sich auf Infektiologie.

1920 nahm er seine Arbeit im Szent László Krankenhaus für Infektionskrankheiten in Budapest auf. Bis zu seiner Pensionierung war er dort tätig, zuletzt ab 1929 als Chefarzt der Sektion Innere Medizin.

Kalocsay lehrte ab 1926 an der Péter-Pázmány-Universität in Budapest als Adjunkt, ab 1929 als Privatdozent und ab 1963 als Professor. 1952 wurde er Kandidat und 1958 Doktor der medizinischen Wissenschaften.

Er veröffentlichte etliche Publikationen zu seinem Fachgebiet. Sein Buch Akute Infektionskrankheiten (1952)<ref>Dr. Kalocsay Kálmán: Heveny fertőző betegségek. Medicina Könyvkiadó, 1962 (Akute Infektionskrankheiten).</ref> war als Lehrbuch an der Universität im Gebrauch.<ref>Halina Gorecka und Alexander Korschenkow: Nia diligenta kolegaro. S. 150–153.</ref>

Esperanto-Poet

In seiner Jugend lernte Kaloscay sowohl Ido als auch Esperanto (1911 oder 1912), entschied sich dann aber für letzteres, da es in seinen Augen mehr poetisches Potential enthielt. Er schrieb dazu: „…mein Interesse (am Ido d.V.) war rein sprachlich und endete, als ich mein Ido-Buch durch hatte.“<ref>L. Halka: Ĉe Kolomano Kalocsay. In: Vilmos Bleier und Ferencz Szilági: Arĝenta Duopo. Jubilea Libro pri Julio Baghy kaj Kolomano Kalocsay. S. 32.</ref>

1921 erschien sein erster Band mit originalen Esperanto-Gedichten, dem einige weitere folgen sollten. In der Geschichte der Esperanto-Literatur von Minnaja und Silfer, die Kalocsays poetischem Schaffen, zwei ausführliche Kapitel widmet, lesen wir über diesen ersten Gedichtband Mondo kaj koro (Welt und Herz):

„Das ist ein ganz neues Lied, ein neuer Poet. Durch neue inspirierende Themen werden sogar alte Motive modernisiert. Zusammengesetzte Worte werden reichlich verwendet. Die weggelassenen Endungen harmonieren vollkommen mit dem wohlklingenden Skandieren des Rhythmus. Wir stehen vor einem ganz sensationellen Phänomen, verglichen mit den Poeten, die vor dem ersten Weltkrieg dichteten.“<ref>Carlo Minnaja und Giorgio Silfer: Historio de la Esperanta literaturo. Kooperativo de Literatura Foiro, La-Chaux-de-Fonds (Schweiz) 2015, S. 109.</ref>

Kalocsays Themen waren die Gefahr des Nationalismus, die Sehnsucht nach Frieden, die Bewahrung der Kultur und der Beitrag der Esperanto-Kultur zu friedlichen Beziehungen zwischen den Völkern.

Weitere originale Esperanto-Gedichte veröffentlichte er in der Zeitschrift Literatura Mondo (Literarische Welt).

Die 1931 im Verlag Literatura Mondo erschienene Gedichtsammlung Streĉita Kordo enthält die bis dahin geschaffenen originalen Esperanto-Gedichte Kalocsays, wobei er Gedichte für diese Ausgabe auch überarbeitete. Die Sammlung besteht aus sieben Zyklen. Er wandte sich in einem esperantistischen Themen zu, in einem anderen den beispielsweise aus Einsamkeit oder Vagabundieren folgenden pessimistischen Stimmungen und in weiteren Zyklen der Suche nach Liebe und Glück. Den letzten Zyklus Ebria ekvatoro (Trunkener Äquator) charakterisieren Minnaja und Silfer als seiner Zeit vorauseilend. „Die Bilder stehen ohne Rhythmus, ohne Reim, quasi in literarischer Prosa nebeneinander…“<ref>Minnaja und Silfer: Historio de la Esperanta literaturo. S. 115.</ref>

Der schottische Esperanto-Poet William Auld hält fest: „Zum ersten Mal in unserer Literatur wagt es ein Schriftsteller, die Grenzen der grammatikalischen Satzkonstruktion und der unterstützenden Interpunktion aufzulösen.“<ref>William Auld: Enkonduko en la originalan Esperanto-Literaturon, Iltis 1979, S. 48.</ref>

Zum Gedichtband insgesamt meint Auld: „Er enthält praktisch alles, was den poetischen Mitteln der Sprache als Grundlage dient von der einfachen aber selbstbewussten Lyrik, über Sonette, Balladen, Rundgesänge bis zur reifen Extase und breiteren Weltbetrachtung des letzten Zyklus.“<ref>William Auld: Enkonduko en la originalan Esperanto-Literaturon, Iltis 1979, S. 52.</ref>

Ebenfalls im Jahr 1931 erschien Rimportretoj (Gereimte Porträts), in denen 50 bedeutende Esperantisten in Rundgesängen treffend nachgezeichnet werden.

Als Autor der erotischen Sekretaj Sonetoj (1932) hat er sich zeitlebens nicht zu erkennen gegeben. Er veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Peter Peneter. Nicht wenigen der Verse wird literarische Größe bescheinigt und eine Nähe der Themen und des Stils zu Goethes Tagebuch festgestellt.<ref>Minnaja und Silfer: Historio de la Esperanta literaturo. S. 118.</ref>

Als weiteres erotisches Werk verfasste er in den 1950er Jahren teils als Gedicht, teils in Prosa La dekdu noktoj de Satano (Die zwölf Nächte Satans) unter dem Pseudonym Emiano Imby. Es erschien erst 14 Jahre nach seinem Tod 1990 im Verlag Kooperativo de Literatura Foriro.

1939 sollte Kalocsays Gedichtsammlung Izolo erscheinen, auch sie in Zyklen unterteilt und voller düsterer Vorahnungen der kommenden Katastrophe. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verhinderte das Erscheinen. Erst 1977 veröffentlichte der Esperanto-Weltbund (UEA) das Werk.

„Pli kaj pli la izolo de ekzilo

Min ĉirkaŭfermas: inter la tumulto,

Kaj tamen sola, sola en azilo“, reimt er.

(Mehr und mehr umschließt mich die Isolation des Exils: Mitten im Tumult, und dennoch allein, allein im Asyl.)<ref>IZOLO. Abgerufen am 21. April 2026.</ref>

Die Gedichtsammlung Tra la ŝtormo, entstanden 1933 bis 1945, bezeichnen Minnaja und Silfer als „stärkste Anti-Kriegs-Poesie in unserer Sprache“.<ref>Minnaja und Silfer: Historio de la Esperanta literaturo. S. 120.</ref>

19 Gedichte dieser Sammlung erschienen erst 1966 in dem Jubiläumsband Ora duopo.<ref>Lajos Kökeny (Red.): Ora duopo. Jubilea Libro pri Julio Baghy kaj Kolomano Kalocsay, Hungara Esperanto-Asocio, Budapest 1966.</ref>

Übersetzer aus dem Ungarischen ins Esperanto

Zunächst übersetzte Kalocsay Werke der ungarischen Literatur.

1922 erschienen zwei Novellen von Géza Gárdonyi. Eine Rezension in Literatura Mondo nennt das Werk „eine wirkliche Perle unserer Übersetzungsliteratur“. Doch dass Kalocsay Prosa übersetzte, blieb eine Ausnahme. Erst nach seinem Tod wurde eine Novellensammlung mit dem Titel Diino Hertha veröffentlicht.<ref>Minnaja und Silfer: Historio de la Esperanta literaturo. S. 121.</ref><ref>Literatura Mondo Januar 1923, S. 19.</ref>

Es folgte eine Sammlung von 101 ungarischen Volksliedern, veröffentlicht unter dem Titel Kantanta kamparo (Singendes Land), die mit den Worten „Wunderschöne, perfekte und dennoch fast wortgetreue Übersetzungen“ rezensiert wurde,<ref>Literatura Mondo 1923, S. 40</ref>

Ebenfalls 1923 übertrug er das idyllische Märchen in Versen Johann der Tapfere von Sandor Petöfi aus dem Jahr 1845 ins Esperanto. Eine zweite überarbeitete Übersetzung erschien 1948. Im Vorwort schrieb er: „In der jetzigen Form hat das kleine Werk sicher eine natürlichere Sprache, einen flüssigeren Rhythmus und variationsreichere Reime.“<ref>Kálmán Kalocsay: Antaŭparolo. In: Sandor Petöfi: Johano la Brava: Literatura Mondo, Budapest 1948, 2. Auflage, S. 5.</ref>

Eine Herausforderung ganz anderer Art bedeuteten die Übersetzung der Tragikomödie Morgen früh (Morgaŭ matene) von Frigyes Karinthi im gleichen Jahr und des dramatischen Gedichts La tragedio de l‘ homo von Imre Madách im folgenden Jahr. Dieses herausragende ungarische Werk ist ein Meisterstück der Weltliteratur. Das war Kalocsay bewusst, als er es 1924 übersetzte. Zur zweiten Auflage 1965 bemerkte er: „Und nun erhält der Leser eine fast neue Übersetzung. Der jetzige Text ist gestrafft. Er besteht aus 100 Versen weniger als der vorherige und nur 40 Versen (1 %) mehr als das Original.“<ref>Kálmán Kalocsay: Rimarkoj de la tradukinto. In: Imre Madách: La tragedio de l' homo. Corvina, Budapest 1965, S. 252.</ref>

1928 erschien eine weitere Sammlung von 108 ungarischen Volksliedern mit dem Titel Ni kantu!.1933 gab der Verband der esperantistischen Bücherfreunde (Asocio de Esperantistaj Libro-amikoj) die Hungara Antologio (Ungarische Anthologie) heraus, deren Chefredakteur Kalocsay war und die auch einige eigene poetische Übersetzungen enthielt. 1970 wählte Kalocsay Gedichte von Petöfi aus, die er für die Sammlung Libero kaj amo (Freiheit und Liebe) übersetzte.

Übersetzer aus anderen Literaturen

Die Sprachen Latein, Griechisch, Deutsch und Französisch erlernte Kalocsay bereits in seiner Schulzeit Auch sein Interesse für Literatur erwachte in dieser Zeit.<ref>Somernokto – Sommernacht. Abgerufen am 21. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Später befasste er sich auch mit Englisch und Italienisch.

1931 wurden Kalocsays weitgehende poetische Ambitionen offenbar. Bei Literatura Mondo veröffentlichte er die internationale Gedicht-Anthologie Eterna Bukedo (Ewiges Bukett). 115 Autoren und 22 Sprachen sind darin vertreten. Er arbeitete zeitlebens an einer Erweiterung dieser Anthologie. Aus seinem Nachlass besorgte Vilmos Benczik 1981 die Herausgabe der Tutmonda Sonoro (Klang der ganzen Welt), für die Kalocsay 581 Gedichte von 185 Poeten aus 30 Sprachen übersetzte.

Bei den Sprachen, die er nicht ausreichend beherrschte, nutzte er Übersetzungen ins Ungarische. Er ließ sich auch von Esperantisten, die die jeweilige Sprache beherrschten, wortgetreue Übersetzungen geben und die Rhythmik skizzieren.<ref>Gorecka und Korschenkow: Nia diligenta kolegaro. S. 151.</ref>

Zeitgleich mit den Sekretaj Sonetoj hatte Kalocsay zwei erotische Werke von Goethe übersetzt – die Römischen Elegien und Das Tagebuch. Beide Übersetzungen erschienen 1932 in einer Taschenbuchausgabe bei Literatura Mondo.

Als „Höhepunkt der Esperanto-Übersetzungskunst“ bezeichnen Gorecka und Korschenkow Kalocsays Übersetzung des 1. Teils von Dante Alighieris Göttlicher Komödie La Infero, herausgegeben 1933.<ref>Gorecka und Korschenkow: Nia diligenta kolegaro, S. 151.</ref>

Weiterhin übersetzte er unter anderem Werke von William Shakespeare, Charles Beaudelaire und Heinrich Heine ins Esperanto. In diesem Zusammenhang arbeitete er mit dem französischen Autor Gaston Waringhien zusammen.

Schon 1930 beschrieb er seine Bestrebungen:

„Man bemüht sich, die Hauptwerke der Weltliteratur ins Esperanto zu übertragen. man strebt auch nach einer Originalliteratur, die, wenn nicht vom gleichen Rang wie die nationalen Literaturen, doch wenigstens lesenswert sei. Aber solch ein Bemühen, solch eine Arbeit unterwirft unsere Sprache völlig neuen Kraftanstrengungen. Man will fehlerlos übersetzen, also nicht nur den nackten Sinn wiedergeben, den Extrakt des Originals, sondern auch all seine Nuancen mit demselben Ausdrucksreichtum und derselben Ausstrahlungskraft. Und damit beschreiten die Literaten unvermeidlich den Weg, der die Anhänger der Einfachheit erschreckt, den Weg der Entwicklung und der Bereicherung (der Sprache – d. V.).“<ref>Kálmán Kalocsay: La perspektivoj de la Esperanta Literaturo. Vortrag, gehalten 1930 in Oxford. In: Kálmán Kalocsay: Dek prelegoj. Hungara Esperanto-Asocio, Budapest 1985, S. 55–56.</ref>

Redakteur, Stilist und Esperantologe

Über die Herausgabe der renommierten Zeitschrift „Literatura Mondo“ führte Kalocsay in den 1920er- und 1930er-Jahren die sogenannte „Budapester Schule“, eine Gruppe von Esperanto-Schriftstellern, an.

Gegründet wurde die Zeitschrift 1922 von dem Juristen Tivadar Schwartz (Soros) und wiedergegründet 1931 von dem Kaufmann Vilmos Bleier, der auch den Verlag Literatura Mondo ins Leben rief. Kalocsay wirkte in allen drei Phasen der Existenz der Zeitschrift (1922 bis 1926, 1931 bis 1938 undl 1947–1949) als Redakeur. An seiner Seite stand bis 1933 der bedeutende Esperanto-Schriftsteller Julio Baghy, mit dem er über manche Probleme aber auch erbittert stritt, beispielsweise, wenn es um die Einführung von Neologismen ging. Kalocsay sah sie als Bereicherung der Sprache.

Um die Zeitschrift sammelten sich Schriftsteller, Journalisten, Redakteure und andere Aktive. Budapest wurde durch sie ein Zentrum der Esperanto-Kultur.

Kálmán Kalocsay veröffentlichte in der Zeitschrift und im Verlag Literatura Mondo neben seinen lyrischen Werken auch Rezensionen und esperantologische Schriften beispielsweise zur Wortbildung und zum Gebrauch der Partizipien.

Gemeinsam mit Gaston Waringhien und Roger Bernard schrieb Kalocsay das Parnasa Gvidlibro, einen Leitfaden für Schriftsteller, insbesondere zur Poetik. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Gaston Waringhien verfasste er die Plena Gramatiko de Esperanto (1935) bzw. die Plena Analiza Gramatiko de Esperanto (1985), das lange Zeit maßgebliche Standardwerk für die Esperanto-Grammatik. Darüber hinaus arbeitete Kalocsay an der Enciklopedio de Esperanto (Enzyklopädie des Esperanto 1933) mit und redigierte die Hungara Antologio (1933).

Familie und Freizeit

Kalocsays Eltern waren der Richter Kálmán Kalocsay (1869–1952) und dessen Gattin Jolán Panda (1867–1893). Nach deren Tod heiratete der Vater Margit Benyó.

Der Sohn vermählte sich 1929 mit der Sozialpädagogin Margit Vangel (1897–1982).

Kalocsay spielte Klavier und komponierte.

Ehrungen

  • Kalocsay erhielt vier staatliche Auszeichnungen für seine Leistungen als Mediziner (1953, 1961, 1966 und 1982 post mortem)
  • Honora Membro de UEA (Ehrenmitglied des Esperanto-Weltbundes seit 1937)
  • Erinnerungsmedaille des ungarischen PEN-Klubs für die Verbreitung ungarischer Literatur mit Hilfe des Esperanto 1970
  • Einrichtung eines Kalocsay-Erinnerungszimmers in Abaújszántó 1983
  • In der ungarischen Gemeinde Bercel ist das Kálmán-Kalocsay-Gymnasium (Széchenyi István út 3, 2687 Bercel) nach dem Arzt und Esperanto-Poeten benannt.

Nachlass

Nach Kalocsays Tod betreute seine engste Mitarbeiterin Ada Csiszár (1930–2007) den Nachlass und hinterließ ihn nach dem eigenen Tod der Plansprachensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.<ref>Ada Csiszár – Kálmán Kalocsay. Abgerufen am 21. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Schriften

Fachliches

  • Dr. Kalocsay Kálmán: Heveny fertőző betegségek. Medicina Könyvkiadó, 1962 (Akute Infektionskrankheiten).

Gedichtbände (Original in Esperanto)

  • Mondo kaj koro. Hungara Esperanto-Servo, Budapest 1921 (Nachdruck: Artur E. Iltis = Reinhard Haupenthal, Saarbrücken 1981).
  • Rimportretoj – Galerio de Esperantaj Steloj. Literatura Mondo, Budapest 1931.
  • Sekretaj Sonetoj. 1932 (Nachdruck: Hungara Esperanto-Asocio, Budapest 1989).
  • Streĉita Kordo. Literatura Mondo, Budapest 1931 (Nachdruck: Artur E. Iltis, Saarbrücken 1978).
  • Izolo. originala poemaro. – faksimila represo laŭ la neaperinta unua eldono, presita en 1939. UEA, Rotterdam 1977.

Übersetzungen

  • Sándor Petöfi: Johano la Brava. Übersetzt aus dem Ungarischen. Literatura Mondo, Budapest 1923 (2. Aufl. 1948).
  • Kantanta kamparo. 101 tekstoj de hungaraj popolkantoj, Literatura Mondo, Budapest 1923.
  • Ni kantu. 108 hungaraj popolkantoj. Literatura Mondo, Budapest 1928.
  • Eterna Bukedo. Literatura Mondo, Budapest 1931.
  • Johann Wolfgang von Goethe: Romaj elegioj. La Taglibro. Literatura Mondo, Budapest 1932.
  • William Shakespeare: La tragedio de Reĝo Lear. UEA, Rotterdam 1966.
  • William Shakespeare: La Tempesto. Juan Régulo Pérez, La Laguna 1970.
  • Dante Alighieri: Infero (1-a parto de la Dia Komedio)., Literatura Mondo 1933 (Nachdruck LF-koop, La Chaux-de Fonds 1978).
  • Ezopa saĝo. Verse reverkitaj. Elödonejo Koko, Kopenhagen 1956 (Nachdruck Artur E. Iltis, Saarbrücken 1978).
  • Imre Mádách: La tragedio de l‘ homo. Corvina, Budapest 1965.
  • Sándor Petöfi: Libero kaj amo. Poemoj elektitaj. Corvina, Budapest 1970.
  • Floroj el la ĝardeno de la Hungara literaturo: tradukoj de Kálmán Kalocsay. Adolf Burkhardt, Weilheim an der Teck 2002.
  • Heinrich Heine: Kantoj kaj romancoj. Poemkolekto. El la germana verse tradukis Kálmán Kalocsay kaj Gaston Waringhien. J. Regulo, Stafeto, La Laguna 1969.
  • Tutmonda sonoro. Antologio de tutmonda poezio. Hungara Esperanto-Asocio, Budapest 1981.
  • Charles Beaudelaire: Floroj de l' malbono. Tradukita el la franca de Kalocsay kaj Waringhien. Fonto, Chapecó 2017

Esperantologische Werke

  • Lingvo Stilo Formo. Studoj. Literatura Mondo, Budapest 1931.
  • mit Gaston Waringhien: Plena Gramatiko de Esperanto. Literatura Mondo, Budapest 1935 (2. Aufl. 1938, 3. Aufl. Centro Minnaja 1958–1964)
  • La Gramatika Karaktero de la Esperantaj Radikoj. Literatura Mondo, Budapest 1938.
  • Vojaĝo inter la Tempoj. Ata-ita-diskuto. Stafeto, La Laguna 1966.
  • Mit Gaston Waringhien und Roger Bernard: Parnasa gvidlibro. Pola Esperanto-Asocio 1968, 2. Auflage.
  • Dek prelegoj. Hungara Esperanto-Asocio, Budapest 1985.
  • Mit Gaston Waringhien: Plena Analiza Gramatiko de Esperanto. UEA, Rotterdam 1985.

Mitarbeit

  • Lajos Kökény und Vilmos Bleier (Red.): Enciklopedio de Esperanto, Literatura Mondo, Budapest 1933.

Herausgabe

  • Joŝiŝi Ŝimomura: Legolibro de Esperantaj fabeloj. Japana Esperanto-Instituto, Tokio 1932.

Redaktion

  • Hungara Antologio. (enthält zahlreiche Übersetzungen von Kalocsay). Literatura Mondo, Budapest 1933.
  • Dekdu poetoj. Literatura Mondo, Budapest 1934.

Literatur

  • Reinhard Haupenthal (Interviewer): Du intervjuoj: interparoloj kun Kálmán Kalocsay kaj William Auld. Iltis, Saarbrücken 1979.
  • Reinhard Haupenthal: La kontribuo de Kálmán Kalocsay al la Esperanta kulturo. Vulpo-Libroj, Lelystad 1978.
  • Vilmos Bleier, Ferenc Szilágyi (Hrsg.): Arĝenta duopo : jubilea libro pri Julio Baghy kaj Kolomano Kalocsay. Literatura Mondo, Budapest 1937.
  • Lajos Kökény: Ora duopo. Jubilea Libro pri Julio Baghy kaj Kolomano Kalocsay. Hungara Esperanto-Asocio, Budapest 1966.
  • Ada Csiszár: Omaĝe al Kálmán Kalocsay: el Abaújszántó ĝis la Esperanta Parnaso; pri la vivo kaj plena verkaro de D-ro Kálmán Kalocsay. A. Csiszár, Budapest 1998–2002.
  • Carlo Minnaja und Giorgio Silfer: Historio de la Esperanta Literaturo. Kooperativo de Literatura Foiro, La Chaux-de-Fonds 2015 (Geschichte der Esperanto-Literatur).
  • Josip Pleadin: Leksikono de verda plumo. Leksikono pri Esperantlingvaj verkistoj. Grafokom kunlabore kun Esperantlingva Verkista Asocio, Durdevac 2006. (Lexikon esperantosprachiger Schriftsteller), S. 118–119.
  • Halina Gorecka und Alexander Korschenkov: Kálmán Kalocsay (1891–1976). In: Nia diligenta kolegaro – Biografioj de 200 eminentaj esperantistoj. Sezonoj, Kaliningrad; Litova Esperanto-Asocio, Kaunas 2018, S. 150–153 (Biografien von 200 bedeutenden Esperantisten).

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Kálmán Kalocsay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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