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Jump Up (Drum and Bass)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Jump Up ist der Name eines Untergenres des Drum and Bass, das zuerst in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre sehr populär wurde, aber nach wie vor in der Szene sehr etabliert und beliebt ist.

Charakteristisch für Jump Up sind die tiefen Synthesizer-Basslines und ein monotoner, schneller Breakbeat, der sich während des Tracks im Gegensatz zu anderen Jungle-Untergenres kaum verändert. Es kommt meist ein einfacher Two-Step-Rhythmus zum Einsatz, unterstützt von Reggae- und Hip-Hop-Samples. Solche Tracks, bei denen der Partyfaktor im Vordergrund steht, wurden aufgrund ihrer einfachen Beat-Strukturen und der eingängigen Basslines erst oft spöttisch als Clownstep bezeichnet.

Typische Künstler dieses Genres sind Aphrodite<ref>Future Music Magazine. Aphrodite Interview. Abgerufen am 22. Mai 2013.</ref>, DJ Hype sowie DJ Zinc<ref>Resident Advisor. DJ Zinc Feature. Abgerufen am 22. Mai 2013.</ref>. Während diese für den "klassischen" Jump-Up-Sound der 1990er stehen, sind es heute eher Namen wie Original Sin, Hazard<ref>drumandbass.de. DJ Hazard Interview. Headliner Magazine Nr. 06 (November/Dezember 2008). Abgerufen am 22. Mai 2013.</ref>, Twisted Individual, Macky Gee und TC, die charakteristisch für aktuellere Strömungen sind, die sich klanglich mittlerweile klar von dem in den 1990ern aufgekommenen "klassischen" Jump Up absetzen.

Einzelnachweise

<references />