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Jump ’n’ Run

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:PrinceofPersia1989-sdlpop-opensource.png
Typische seitliche Ansicht eines 2D-Jump-’n’-Runs mit Spielfigur und Plattformen, hier Prince of Persia

Als Jump ’n’ Run (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bezeichnet man Computerspiele, bei denen sich die Spielfigur laufend und springend fortbewegt. Das präzise Springen stellt dabei häufig ein zentrales Element des Spielprinzips dar.

Begriff

Datei:Dustforce Trailer.webm
Spielszenen aus dem 2D-Jump-’n’-Run Dustforce
Datei:Pid - Living Room.png
Screenshot eines 2D-Jump-’n’-Runs mit dreidimensionaler Grafik

Die Bezeichnung „Jump ’n’ Run“ hat sich im deutschen Sprachgebrauch als Computerspielbegriff etabliert, ist im Englischen jedoch als Bezeichnung für das Genre eher unüblich. Stattdessen wird dort generell von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder kurz {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) gesprochen. Entsprechend werden derartige Spiele im deutschsprachigen Raum manchmal auch als Plattformspiele oder Plattformer bezeichnet.

Eigenschaften

Spielen des Genres ist gemein, dass die Spielfigur an das Ende eines Levels navigiert werden muss, während der Spieler Hindernissen ausweicht und von einer Plattform zur nächsten springt.<ref name="ency1"></ref> Das Erreichen des Ziels kann zusätzlich an das Besiegen eines besonders starken Gegners, das Einsammeln einer gewissen Menge an Punkten oder auch das Unterschreiten einer bestimmten Spielzeit geknüpft sein. Charakteristisch ist dabei ein Versuch-und-Irrtum-Ansatz, bei dem der Spieler durch wiederholtes Spielen desselben Spielabschnitts die Bewegungsmuster gegnerischer Charaktere und die Eigenheiten des Levels erkennen und die eigene Herangehensweise daran anpassen muss, um zu bestehen.<ref name="ency1" /> Die Spiele erfordern demzufolge das wiederholte Spielen derselben Spielabschnitte, um einen gewissen Grad an Vertrautheit mit dem nötigen Bewegungsmuster zu erlangen.<ref name="ency1" /> Auch die Berechenbarkeit des Verhaltens der Gegner ist dazu von zentraler Bedeutung, weshalb diese meist einfachen Mustern folgen.<ref></ref>

Damit einhergehend ist ein Anstieg des Schwierigkeitsgrades. Die ersten Spielstufen haben primär den Zweck, den Spieler mit den Grundlagen und der Steuerung des Spiels vertraut zu machen, und sind somit ein interaktives Tutorial.<ref></ref> Hier können oftmals noch leicht Extraleben eingesammelt werden, die mehr Versuche in späteren Spielabschnitten erlauben. Hat der Spieler alle Leben verbraucht, ist das Spiel in der Regel verloren und der Spielabschnitt oder das ganze Spiel muss von Neuem begonnen werden.<ref></ref>

Es wird unterschieden zwischen 2D- und 3D-Jump-’n’-Runs. In ersteren werden die Spielfigur und der Spielabschnitt von der Seite dargestellt, und Bewegung ist nur in zwei Dimensionen möglich. Die Darstellung kann dabei trotzdem in dreidimensionaler Grafik erfolgen. In 3D-Jump-’n’-Runs bewegt sich die Spielfigur in einer in Zentralprojektion dargestellten Spielwelt und kann in alle Richtungen bewegt werden. 2D-Jump-’n’-Runs zeichnen sich meist durch horizontales Scrolling aus, typischerweise von links nach rechts, aber auch entgegengesetztes oder vertikales Scrolling ist anzutreffen.<ref name=":1">Jump and run-Spiele Definition & Erklärung | Informatik Lexikon. In: Informatik – für Schüler und Studenten. (informatik-verstehen.de [abgerufen am 16. November 2018]).</ref>

Meilensteine der Jump ’n’ Runs

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Für weitere Vertreter dieses Genres siehe Kategorie Jump ’n’ Run.

Weblinks

Commons: Jump ’n’ Run – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />