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Julio César Cortés

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Julio César Cortés
Datei:Julio César Cortés.png
Julio César Cortés, 1966
Personalia
Voller Name Julio César Cortés Lagos
Geburtstag 29. März 1941
Sterbedatum 24. Juli 2025
Größe 176 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
Peñarol
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
Sud América
1962–1963 Club Atlético Cerro
Gimnasia y Esgrima La Plata
1965 Rosario Central
1966–1971 Club Atlético Peñarol
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1962–1970 Uruguay 30 (3)
Stationen als Trainer
Jahre Station
Cobán Imperial
1983– Deportivo Suchitepéquez
mind.1985 Juventud Retalteca
mind.1987 Guatemala
1993 Deportivo Saprissa
2000–mind.2003 Guatemala
2004 CD Águila
2005–2007 Deportivo Jalapa
2007 AD San Carlos
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Julio César Cortés, vollständiger Name Julio César Cortés Lagos und teils auch als Julio Cortez geführt, (* 29. März 1941; † 24. Juli 2025<ref>El futbol guatemalteco está de luto: Fallece Julio César Cortés. In: Guatefutbol.com. OneFootball GmbH, 27. Juli 2025, abgerufen am 27. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein uruguayischer Fußballspieler und Trainer.

Spielerkarriere

Verein

Der El Pocho genannte Cortés stammte aus der Nachwuchsmannschaft (Cuarta) Peñarols und spielte nach der Zwischenstation Sud América zu Beginn seiner Karriere 1962 beim Club Atlético Cerro. Dort war er auch noch Mitte des Jahres 1963 unter Vertrag, als er mit der Albiceleste an der internationalen Tournee des Clubs durch Europa, die Sowjetunion und Afrika von Mai bis Juli jenes Jahres teilnahm.<ref>Giras de Cerro (1963 y 1967) - La gira de 1963 (spanisch) auf el-area.com, abgerufen am 3. November 2012</ref> Nach Engagements bei Gimnasia y Esgrima La Plata und Rosario Central (1965<ref>Mundialistas uruguayos en Argentina. In: blogcihf.blogspot.de. 12. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. August 2014; abgerufen am 3. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blogcihf.blogspot.de</ref>) wechselte Cortés im Zuge des Sasía-Transfers zurück nach Montevideo und stand von 1966 bis 1971 in Reihen Peñarols.<ref name="Profil auf playerhistory.com">@1@2Vorlage:Toter Link/soccerdatabase.euProfil auf playerhistory.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2018. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 1. November 2012</ref><ref>campeondelsiglo.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Planteles Históricos (Memento vom 1. Januar 2016 im Internet Archive) (spanisch)</ref> In diesem Zeitraum wurden die Aurinegros in den Jahren 1967 und 1968 jeweils uruguayischer Meister und holten 1971 die Copa Montevideo. Zudem gewannen Cortés mit seinen Mitspielern 1966 in den Final- bzw. Entscheidungsspielen gegen River Plate die Copa Libertadores und gegen Real Madrid den Weltpokal. In der Elf des Jahres 1966 bildete der vielseitige Cortés, gemeinsam mit „Schlüsselspieler“ Pedro Rocha die sogenannten Volante-Positionen besetzend, einen entscheidenden, das Spieltempo beeinflussenden Umschaltpunkt im Spiel der Aurinegros.<ref>Luciano Álvarez: Historia de Peñarol, 3. Auflage 2010, S. 437, 439</ref>

1970 unterlag seine Mannschaft erst in den Finalspielen der Copa Libertadores, in denen Cortés jedoch im Gegensatz zu den zuvor erwähnten Finalspielen nicht zum Einsatz kam.

Nationalmannschaft

Der Mittelfeldspieler war Mitglied der uruguayischen Fußballnationalmannschaft, mit der er an den Fußball-Weltmeisterschaften 1962, 1966<ref>Uruguayischer Mannschaftskader bei der WM 1966 auf rsssf.org</ref> und 1970 teilnahm und in elf Partien (1/4/6) eingesetzt wurde. Insgesamt absolvierte er vom 2. Mai 1962 bis zum 20. Juni 1970 30 Länderspiele, bei denen er insgesamt drei Treffer erzielte.<ref>Statistische Daten zu den Länderspieleinsätzen in der uruguayischen Nationalmannschaft auf rsssf.org, abgerufen am 1. November 2012</ref>

Trainerlaufbahn

Nach der aktiven Karriere ist Cortés als Trainer tätig. In dieser Funktion arbeitete er zunächst bei Cobán Imperial. Mit Deportivo Suchitepéquez, wo er ab 1983 wirkte, wurde er sodann 1983 Guatemaltekischer Meister. Die Copa de Verano 1984/85 gewann er anschließend mit Juventud Retalteca. Als Trainer der guatemaltekischen Nationalmannschaft nahm er an den Panamerikanischen Spielen 1987 teil und erreichte zudem mit der Nationalelf die erste Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele 1988. 1993 hatte er das Traineramt bei Deportivo Saprissa inne.<ref>saprissa.co.cr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ex Entrenadores (Memento vom 20. August 2014 im Internet Archive) (spanisch)</ref> Im Mai 2000 übernahm er abermals die Position des Nationaltrainers und löste damit seinen Landsmann Carlos Miloc ab.<ref>elsalvador.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Pocho" Cortés sustituye a Miloc (Memento vom 25. Mai 2015 im Internet Archive) (spanisch)</ref> Mit den Guatemalteken gewann er im Folgejahr die VI. Copa Naciones UNCAF.<ref>No lo dejan escapar (spanisch) auf ESPN Deportes vom 20. September 2006, abgerufen am 1. November 2012</ref> Auch im Februar 2003 während der Qualifikation zum Gold Cup 2003 hatte er dieses Amt noch inne.<ref>Qualifying Tournament for Gold Cup 2003 - Details auf rsssf.org, abgerufen am 3. November 2012</ref>

Weitere von ihm im Laufe der Zeit trainierte Vereine waren Comunicaciones, Xelajú, Azucareros und Aurora FC.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Técnicos en la historia (Memento vom 3. März 2007 im Internet Archive) (spanisch) auf prensalibre.com, abgerufen am 1. November 2012</ref> Im Juni 2004 unterschrieb er bei CD Águila<ref>“Hablando, uno no pierde nunca” (spanisch) auf elsalvador.com vom 17. Juni 2004, abgerufen am 3. November 2012</ref> und wurde bereits am 11. Spieltag entlassen. Seine Bilanz wies den Gewinn von lediglich 36 % aller potentiell zu gewinnenden Punkte auf.<ref>Profesión de riesgo (spanisch) auf elsalvador.com vom 2. November 2004, abgerufen am 3. November 2012</ref> Ab März 2005 übernahm er bei Deportivo Jalapa die Verantwortung. In jenem Jahr verstarb auch die Frau von Cortés.<ref>galeon.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (spanisch)</ref> Im Juli 2007 saß er in Costa Rica bei San Carlos als verantwortlicher Übungsleiter auf der Trainerbank.<ref>Cinco rapiditas a Julio César Cortés (spanisch) auf nacion.com vom 28. Juli 2007, abgerufen am 3. November 2012</ref>

Sonstiges

Cortés’ Neffe Fabricio Benítez ist ebenfalls als Fußballer in Guatemala tätig.<ref>Cremas buscan acercarse. In: elperiodico.com.gt. 17. März 2006, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/elperiodico.com.gt (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Erfolge

Als Spieler

Als Trainer

  • 1× Guatemaltekischer Meister: 1983
  • VI. Copa de Naciones de la UNCAF: 2001

Weblinks

Commons: Julio César Cortés – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Trainer der guatemaltekischen Fußballnationalmannschaft