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Julie Bishop (Politikerin)

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Datei:Portrait of Julie Bishop.jpg
Julie Bishop (2013)

Julie Bishop (* 17. Juli 1956 in Lobethal, South Australia) ist eine australische Politikerin der konservativen Liberal Party. Von 2013 bis 2018 war sie Außenministerin von Australien.

Leben

Nach ihrer Schulzeit studierte Bishop an der Universität Adelaide. Nach ihrem Studium war sie als Rechtsanwältin bei Clayton Utz, als Partner ab 1985 und als Managing Partner von 1994<ref name=":0">About Julie Bishop – Hon Julie Bishop MP. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. August 2018; abgerufen am 23. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> bis 1998<ref>The Australian: Julie Bishop: All the right moves. Abgerufen am 23. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> tätig.

Seit 1998 ist sie für den Wahlkreis Curtin in Perth, der die wohlhabenden Stadtteile Claremont, Cottesloe, Mosman Park, Nedlands, Subiaco City und Swanbourne umfasst, im Australischen Repräsentantenhaus als Abgeordnete vertreten. Bishop war von 2006 bis zur Wahlniederlage 2007 unter Premierminister John Howard Ministerin für Bildung und Wissenschaft.<ref name=":0" />

Seit 2007 dient sie als stellvertretende Vorsitzende der parlamentarischen Fraktion der Liberalen unter den Vorsitzenden Brendan Nelson, Malcolm Turnbull und Tony Abbott. Nach erneutem Machtwechsel am 7. September 2013 wurde Bishop am 18. September 2013 Außenministerin Australiens im Kabinett von Premierminister Tony Abbott. Auch unter dessen Nachfolger im Amt des Premierministers Malcolm Turnbull behielt sie dieses Amt.<ref name=":0" /> Am 28. August 2018 trat sie zurück und wurde durch Marise Payne ersetzt.<ref>Scott Morrison announces new ministry with Julie Bishop replaced by Marise Payne as foreign affairs minister. abc.net.au, 26. August 2018, abgerufen am 29. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 21. Februar 2019 kündigte Bishop ihren Rückzug aus der Politik an.<ref>Julie Bishop: Ex-contender for Australian PM to leave politics. BBC News, 21. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit 2020 ist sie Kanzlerin (chancellor) der Australian National University.<ref>Paul Karp: Julie Bishop: Coalition should lead world on climate despite ‘missteps’ on bushfires. In: The Guardian vom 6. Februar 2020.</ref><ref>The Hon Julie Bishop. In: www.anu.edu.au > About > Governance > Committees. The Australian National University, Canberra, 19. Dezember 2019, abgerufen am 24. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2024 wurde Julie Bishop von UN-Generalsekretär António Guterres zur Sondergesandten für Myanmar ernannt, sie folgte damit der Singapurerin Noeleen Heyzer.<ref>Frühere australische Außenministerin ist neue UNO-Sondergesandte. Deutschlandfunk, 5. April 2024, abgerufen am selben Tage</ref>

Die Anglikanerin Bishop lebt in Perth und war von 1983⁠ bis 1988 mit Neil Gillion verheiratet.

Weblinks

Einzelnachweise

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