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Joseph Weiß (Diplomat)

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Joseph Weiß (* 1959 in Freising) ist ein deutscher Diplomat. Er war Botschafter in Niger, Burundi und Togo.

Leben

Nach dem Abitur absolvierte er zwischen 1979 und 1989 ein Studium der Rechtswissenschaften und Rechtsphilosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Universität Genf und Universität Salamanca und schloss dieses Studium 1989 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen ab.

Im Anschluss trat er in den Auswärtigen Dienst ein und wurde nach Abschluss der Laufbahnprüfung von 1991 bis 1993 in der Rechts- und Konsularabteilung der Botschaft in Kroatien eingesetzt. Nach einer darauf folgenden Tätigkeit in der Politischen Abteilung der Botschaft in Großbritannien war er zwischen 1996 und 1999 Mitarbeiter in der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes. Danach wurde er Mitarbeiter der Politischen Abteilung an der Botschaft in Japan, ehe er nach der Wiedereröffnung der Botschaft in Niamey von 2002 bis 2004 Botschafter in Niger war. Zwischen 2004 und 2008 war er abermals Mitarbeiter der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin sowie danach von 2008 bis 2011 Botschafter in Burundi, nachdem die Botschaft in Bujumbura wiedereröffnet wurde.<ref>Politik - Ihre Region - Deutschland Today. Abgerufen am 2. Mai 2022.</ref>

Von 2011 bis 2014 war Joseph Weiß Botschafter in Togo.<ref name=":0">Gastvortrag zur Karriere im diplomatischen Dienst. 17. Januar 2017, abgerufen am 2. Mai 2022.</ref> 2015 war er Sponsor für eine Brigitte-Reimann-Gedenktafel in Burg.<ref>Martin Anselm: Burg gehört zu den "Frauenorten". Abgerufen am 2. Mai 2022.</ref> 2017 arbeitete er als Korruptionsbeauftragter des Auswärtigen Amts.<ref name=":0" /><ref>einBLICK Online-Magazin der Universität Würzburg. Abgerufen am 4. August 2023.</ref><ref>Auswärtiges Amt: Korruptionsprävention. Abgerufen am 14. März 2021.</ref>

Von 2017 bis 2021 war er ständiger Vertreter der Botschaft in Kuba.<ref>Instrumente der deutschen Außenwirtschaftsförderung in Kuba. Abgerufen am 14. März 2021.</ref><ref>Newsletter Frisch Eingeschenkt | Verlag W. Sachon. 26. September 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. September 2021; abgerufen am 4. August 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sachon.de</ref> Seit 2021 ist er stellvertretender Generalkonsul am deutschen Generalkonsulat São Paulo.<ref>Relações Internacionais: Alesp recebe cônsul e parlamentares da Alemanha. Abgerufen am 15. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

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