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Josef Zorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:ZornJoseph.jpg
Joseph Zorn

Johann Konrad Josef Zorn (geboren am 2. März 1885 in Köln;<ref name="Personalkartei">Personalkartei, abgerufen am 27. November 2021.</ref> gestorben am 4. Juni 1954 in Dinslaken) war ein deutscher Studienrat und von 1945 bis 1946 Landrat des Kreises Dinslaken.<ref name="Landkreistag">Landkreistag Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Dokumentation über die Landräte und Oberkreisdirektoren in Nordrhein-Westfalen 1845–1991, Knipping, Düsseldorf 1992, S. 250.</ref>

Leben

Der Katholik Josef Zorn war der Sohn des Kölner Kaufmannes Konrad Zorn. Nach dem Besuch des Kölner Marzellengymnasium (Reifeprüfung 13. März 1905) studierte er vom 28. April 1905 bis zum 19. Juli 1909 an der Universität in Bonn Geisteswissenschaften,<ref name="PersonalbogenA1">Personalblatt A, S. 1., abgerufen am 27. November 2021.</ref> dort wurde er auch 16. Juli 1910 mit der Schrift Die Motive der Sturm-und Drang-Dramatiker, eine Untersuchung ihrer Herkunft und Entwicklung zum Dr. phil. promoviert.<ref name="PersonalbogenA2">Personalblatt A, S. 2., abgerufen am 27. November 2021.</ref>

Nach der Ablegung der endgültigen Staatsprüfung am 16. Juli 1910 in Bonn<ref>Erste Lehramtsprüfung am 21. und 22. Januar 1910 zu Bonn.</ref> war Zorn noch bis zum 12. April 1911 an der Rektoratsschule in Bergheim beschäftigt,<ref name="PersonalbogenA1" /> bevor er zum 27. April 1911 für das zu absolvierende Seminarjahr an das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln wechselte. Ostern 1912 erfolgte bis zum 20. Juni desselben Jahres sein Wechsel an die Oberrealschule nach Neuß und von dort direkt an die Realschule nach Dinslaken. Währenddessen am 1. Mai 1912 vereidigt, begann Zorns Studienassessorzeit am 1. April 1913. Zum 1. Oktober 1916 erhielt er seine feste Anstellung im höheren Schuldienst Preußens (mit dem Dienstalter vom 1. April 1916).<ref name="PersonalbogenA2" /> In Dinslaken war Zorn zunächst noch Vertreter des Oberlehrers und seit seiner Festanstellung selbst Oberlehrer (Studienrat).<ref name="PersonalbogenA3">Personalblatt A, S. 3, abgerufen am 27. November 2021.</ref>

Während des Ersten Weltkriegs wurde Zorn im dritten Kriegsjahr, am 14. April 1917 zum Heeresdienst einberufen.<ref name="PersonalbogenA4" />

Josef Zorn verblieb bis 1946 im Rang eines Studiendirektors, bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1950 als Oberstudiendirektor.<ref name="Landkreistag" /> Zorn war verheiratet und hatte drei Kinder.<ref name="Personalkartei" />

Politische Betätigung

Von 1919<ref name="Hinweis">Nach der Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten ab 1920.</ref> bis 1933 war Zorn für die katholisch geprägte Zentrumspartei im Rat der Stadt Dinslaken und zugleich unbesoldeter Beigeordneter. Für das Zentrum gehörte er auch von 1919<ref name="Hinweis" /> bis 1927 dem Kreistag des Kreises Dinslaken an.<ref name="Landkreistag" /> Am 30. Dezember 1932 wählte ihn dieser zum Kreisdeputierten.<ref name="PersonalbogenA4" />

Bei der Reichstagswahl vom Juli 1932 wurde Zorn als Kandidat des Zentrums für den Wahlkreis 23 (Düsseldorf West) in den Reichstag gewählt,<ref name="PersonalbogenA4">Personalblatt A, S. 4.</ref> dem er zunächst bis zur Wahl vom November 1932 angehörte. Nachdem er bei dieser aus dem Weimarer Parlament ausgeschieden war, gelang es ihm bei der Wahl vom März 1933 in den Reichstag zurückzukehren,<ref name="PersonalbogenA4" /> dem er diesmal bis zum November 1933 angehörte. Das wichtigste parlamentarische Ereignis, an dem Zorn während seiner Abgeordnetenzeit beteiligt war, war die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes, das unter anderem auch mit seiner Stimme beschlossen wurde. Ferner war Zorn Mitglied des Vorstandes des Rheinischen Städtebundes und Ausschussmitglied des Reichsstädtebundes.<ref name="ReichstagDB">{{#if:|{{{2}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}} in der Datenbank der Reichstagsabgeordneten, abgerufen am 27. November 2021.</ref>

Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs setzte die Militärregierung Zorn am 28. April 1945 kommissarisch als Bürgermeister der Stadt Dinslaken und als Landrat des Kreises ein. Er bekleidete diese Stellung bis zum 4. März 1946.<ref name="Landkreistag" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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