Zum Inhalt springen

Josef Grünbeck (Politiker, 1925)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Josef-Gruenbeck-FDP-Bayern.jpg
Josef Grünbeck

Josef Grünbeck (* 17. September 1925 in Haan bei Dux, Tschechoslowakei; † 15. Oktober 2012<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Josef Grünbeck im Alter von 87 Jahren gestorben.] In: Augsburger Allgemeine, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Februar 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>) war ein deutscher Unternehmer und Politiker (FDP).

Unternehmer

Josef Grünbeck, geboren im Sudetenland als Sohn von Anna Grünbeck und des Schneidermeisters Josef Grünbeck, besuchte die Wirtschaftsoberschule in Teplitz, erhielt 1942 das Abitur und leistete von 1942 bis 1945 seinen Wehrdienst als Bayerischer Gebirgsjäger, zuletzt als Leutnant.

Im Jahr 1949 gründete Josef Grünbeck die Wasserchemie und Apparatebau, das ab 1980 Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH genannte Unternehmen (heute Grünbeck AG), das 1968 die Mitbestimmung einführte und in einem dreistufigen Beteiligigungsmodell Mitarbeitenden Gewinn- und Eigentumsbeteiligungen zugestand.<ref name=":0">Dirk Lambach: Erstmalige Ausschreibung des Josef-Grünbeck-Preis 2025 für herausragende Forschung zur Mitarbeiterbeteiligung. In: AGPEV. 23. Mai 2025, abgerufen am 22. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Josef Grünbeck war verheiratet mit Loni Grünbeck, geborener Püschel. 2010 wurde die Loni und Josef Grünbeck-Stiftung begründet.<ref>StiftungsVerzeichnis – Loni und Josef Grünbeck-Stiftung. In: Bayerisches Landesamt für Statistik. Abgerufen am 22. Oktober 2025.</ref>

Ab 1978 wirkte Josef Grünbeck auch als Dozent an der Universität Augsburg.

Partei

Josef Grünbeck war von 1976 bis 1984 Vorsitzender der FDP Schwaben. 1989 wurde er als Nachfolger von Manfred Brunner Vorsitzender der FDP Bayern und übergab 1991 sein Amt an Max Stadler. Von 1988 bis 1991 war er Mitglied des FDP-Bundesvorstandes.

Öffentliche Ämter

Josef Grünbeck war von 1966 bis 1987 Stadtrat in Höchstädt an der Donau, unter anderem als Fraktionsvorsitzender. Er war zudem Mitglied des Kreistags Dillingen. 1978 bis 1982 sowie 1990/91 war er Mitglied des Bayerischen Landtages und dort 1990/91 Vorsitzender der FDP-Fraktion. Von 1983 bis 1994 war er, gewählt über die Landesliste Bayern, Mitglied des Bundestages. Nach einem schweren Autounfall 1995 musste er seine politische Tätigkeit beenden und wurde pflegebedürftig.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Josef Grünbeck im Alter von 87 Jahren gestorben.] In: Augsburger Allgemeine, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Februar 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Ehrungen

Aufgrund seiner Pionierrolle in der Mitarbeiterbeteiligung schrieb der Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung (AGP) 2025 erstmals den Josef-Grünbeck-Preis aus.<ref name=":0" />

Literatur

  • Grünbeck, Josef. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 417.

Weblinks

Commons: Josef Grünbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Thomas Dehler (1946–1956) | Albrecht Haas (1956–1964) | Klaus Dehler (1964–1967) | Dietrich Bahner (1967–1970) | Josef Ertl (1971–1983) | Manfred Brunner (1983–1989) | Josef Grünbeck (1989–1991) | Max Stadler (1991–1998) | Hermann K. Stützer (1998–2000) | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (2000–2013) | Albert Duin (2013–2017) | Daniel Föst (2017–2021) | Martin Hagen (2021–2025) | Katja Hessel (2023–2025) | Michael Ruoff (2025–2026) | Matthias Fischbach (seit 2026)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Fritz Linnert (1946–1949) | Otto Bezold (1949–1954) | Karl Eberhardt (1954–1958) | Otto Bezold (1958–1962) | Klaus Dehler (1962–1966) | Otto Bezold (1970–1972) | Hildegard Hamm-Brücher (1972–1976) | Hans-Jürgen Jaeger (1976–1982) | Josef Grünbeck (1990–1991) | Jürgen Doeblin (1991–1994) | Martin Zeil (2008) | Thomas Hacker (2008–2013) | Martin Hagen (2018–2023)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein