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José Aldo

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José Aldo (2015)
José Aldo (2015)

}}

Daten
Kampfname Junior

}}

Größe 1,70 m
Gewicht Federgewicht
Nationalität Brasilien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: {{#ifeq:|# [[{{{Ziel}}}]]|Brasilien}}}}

}}

Geburtsdatum 9. September 1986
Todestag

}}

Kämpft aus

}}

Geburtsort Manaus
Team Nova União in Rio de Janeiro

}}

Kampfstil Kickboxen/BJJ

}}

Website

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MMA-Statistik

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Siege 32
K. o. 17

}}

Aufgabe 1

}}

Punkte 14

}}

Andere

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Niederlagen 10
K. o. 4

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Aufgabe 1

}}

Punkte 5

}}

Andere

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Unentschieden

}}

Abbrüche

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José Aldo da Silva Oliveira Júnior (* 9. September 1986 in Manaus, Amazonas) ist ein ehemaliger brasilianischer MMA-Kämpfer, der seine Profikarriere von 2004 bis 2025 bestritt. Seit 2011 kämpfte er in der Ultimate Fighting Championship (UFC), war deren erster Champion im Federgewicht und gewann insgesamt acht Kämpfe um den Gürtel, womit er den Rekord für die meisten gewonnenen Titelkämpfe in der UFC-Geschichte des Federgewichts hält (Stand: November 2025).<ref>UFC Record Book</ref><ref>Jose Aldo holds the records for most UFC featherweight title defenses, fights, and wins</ref> 2020 war er zudem UFC-Titelherausforderer im Bantamgewicht<ref>Petr Yan stops Jose Aldo to win vacant bantamweight title at UFC 251</ref> und fand 2023 Aufnahme in die UFC Hall of Fame.<ref>UFC Hall of Fame to Induct Featherweight Legend Jose Aldo in Class of 2023</ref>

Aldo, der einige Erfolge auf der Weltbühne des Brazilian Jiu-Jitsu erzielen konnte, kämpfte anfangs in weniger bekannten MMA-Promotions, ehe er 2008 zu World Extreme Cagefighting (WEC) wechselte. Dort blieb er bis zur Eingliederung der Organisation in die UFC ungeschlagen und war 2009 deren letzter Champion im Federgewicht, wobei er 2010 bei den World MMA Awards zum Kämpfer des Jahres gewählt wurde.<ref>Jose Aldo, World MMA Awards</ref>

Eine in der Kindheit entstandene Brandverletzung an seiner linken Wange wurde zu einem seiner Markenzeichen und brachte ihm zwischenzeitlich den Spitznamen „Scarface“ ein.<ref>Why does Jose Aldo have a Scar on His Face? Heartbreaking Childhood Story</ref><ref>UFC news: How did Jose Aldo suffer the scar on his face?</ref>

Kampfsportkarriere

Aldo begann seine Kampfsportkarriere mit Capoeira und etwas später mit Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ), wo er unter André Pederneiras trainierte und den schwarzen Gürtel erreichte. Als Blaugurt gewann er Bronze bei der IBJJF-Weltmeisterschaft 2001<ref>World Jiu-Jitsu IBJJF Championship 2001</ref> und als Braungurt Gold beim Weltcup 2004 des brasilianischen Verbandes CBJJO.<ref>Thirteen years later, Jose Aldo is out to have fun in jiu-jitsu tournament</ref><ref>Jose Aldos Jiu Jitsu</ref> Als Vorbereitung auf seine MMA-Karriere begann er mit dem Training im Kickboxen.<ref>Campeão do UFC, José Aldo revela seu estilo preferido: Jiu-Jitsu ou muay thai?</ref>

Von 2004 bis 2007 kämpfte er in den kleineren Promotions Eco Fight Championship (EFC), Shooto Brasil (SB), Rio MMA Challenge (RMMAC), Meca World Vale Tudo (MWVT), Fight UK MMA (FUK), Freestyle Fighting Federation (FX3), Jungle Fight Championship (JFC), Gold Fighters Championship (GFC), Top Fighting Championship (TFC) und Pancrase, wobei er eine Bilanz von 10 Siegen und nur einer Niederlage erreichte (10-1), wobei er sieben seiner Siege vorzeitig in Runde 1 entscheiden konnte.

Er wurde anschließend bei der nordamerikanischen Organisation World Extreme Cagefighting (WEC) verpflichtet und gewann sein Debüt im Federgewicht am 1. Juni 2008 durch TKO in Runde 2 gegen den ehemaligen Shooto-Champion Alexandre Nogueira.<ref>Aldo defeats Nogueira</ref> Anschließend erzielte er weitere vorzeitige Siege gegen Jonathan Brookins (späterer Gewinner des UFC-Turniers The Ultimate Fighter 12)<ref>Aldo defeats Brookins</ref>, die beiden WEC-Debütanten Rolando Perez<ref>Aldo defeats Perez</ref> und Chris Mickle<ref>Jose Aldo KOs Chris Mickle at WEC 39</ref>, sowie den späteren UFC-Kämpfer Cub Swanson,<ref>Despite stunning KO win at WEC 41, Jose Aldo not guaranteed title shot just yet</ref> wobei er Swanson nach nur acht Sekunden der ersten Runde durch TKO bezwang und dadurch auch den mit 10.000 US-Dollar dotierten „Knockout of the Night“-Bonus erhielt.<ref>$10,000 WEC 41 Bonuses Handed Out</ref> Durch diese Erfolge qualifizierte er sich für den WEC-Titelkampf im Federgewicht gegen Mike Brown, ein ehemaliger AFC-Champion, der den Titel gegen Urijah Faber (später aufgenommen in die UFC Hall of Fame) gewonnen und bisher zweimal verteidigt hatte, darunter in einem Rückkampf gegen Faber. Aldo gewann den Kampf am 18. November 2009 in Las Vegas durch TKO in Runde 2<ref>Jose Aldo new WEC Featherweight champion</ref> und erhielt für den Sieg eine Kampfbörse von 26.000 US-Dollar, sowie erneut den Bonus für den „Knockout of the Night“.<ref>WEC 44 official fighters salaries: Gamburyan ($36K) and Aldo ($26K) top earners</ref>

Anschließend verteidigte er den Titel einstimmig nach Punkten gegen Urijah Faber<ref>WEC 48: Jose Aldo Beats Urijah Faber</ref> und durch KO gegen Manny Gamburyan (ehemaliger Finalist des UFC-Turniers The Ultimate Fighter 5).<ref>WEC 51 Results: Jose Aldo Dominates Manny Gamburyan</ref>

Ultimate Fighting Championship (UFC)

Im Januar 2011 wurde die WEC in die UFC eingegliedert, wobei nahezu sämtliche Kämpfer der Organisation, darunter Aldo, übernommen wurden.<ref>UFC and WEC set to merge in 2011; events to air on Versus and Spike TV</ref> Als ungeschlagener WEC-Champion wurde Aldo noch im November 2010 kampflos zum ersten UFC-Titelträger in der Federgewichtsklasse ernannt, nachdem mit der Eingliederung der WEC diese Gewichtsklasse übernommen worden war.<ref>José Aldos Super Six</ref> Sein Debüt bestritt er im Alter von 24 Jahren am 30. April 2011 bei UFC 129 in Toronto und gewann seine gleichzeitig erste Titelverteidigung durch einstimmige Entscheidung gegen Mark Hominick, der in seinen letzten fünf Kämpfen ungeschlagen geblieben war.<ref>UFC 129 Co-Main Event Results: Aldo Wins Fight, Hominick Wins Crowd</ref> Anschließend gewann er sechs weitere Titelverteidigungen gegen Kenny Florian (ehemaliger, zweifacher UFC-Titelherausforderer)<ref>Florian to Take Break before Deciding Future</ref>, den in elf Kämpfen ungeschlagenen Chad Mendes<ref>UFC 142 Main Event Results - Aldo Caps Big Night for Brazil with KO of Mendes</ref>, den ehemaligen UFC-Leichtgewichts-Champion Frankie Edgar<ref>UFC 156 Results: Jose Aldo Defends Featherweight Title</ref>, die in der UFC ungeschlagenen Jung Chan-sung<ref>High Five: Aldo Beats Zombie, Retains Title - UFC 163 Main Event Results</ref> und Ricardo Lamas<ref>UFC 169 Video Highlights: Watch Jose Aldo's Domination of Ricardo Lamas</ref>, sowie in einem Rückkampf gegen Chad Mendes.<ref>UFC 179: Jose Aldo defeats Chad Mendes in their rematch in Rio de Janeiro</ref> Aldo wurde inzwischen als bester Kämpfer der UFC, ungeachtet der Gewichtsklassen (Pound for pound) geführt und verteidigte seinen Titel als Nächstes am 12. Dezember 2015 bei UFC 194 in Las Vegas, wobei er gegen den in seinen letzten 14 Kämpfen ungeschlagenen Herausforderer Conor McGregor nach nur 13 Sekunden der ersten Runde durch KO verlor. Es handelte sich um den bis dahin kürzesten Titelkampf der UFC-Geschichte.<ref>UFC 194: Conor McGregor knocks out Jose Aldo after 13 seconds</ref>

Aldo gewann seinen nächsten Kampf am 9. Juli 2016 einstimmig nach Punkten in einem Rematch gegen Frankie Edgar, der seit ihrem ersten Aufeinandertreffen wieder fünf Siege in Folge erzielt hatte. Durch den Erfolg wurde Aldo UFC-Interims-Champion<ref>Jose Aldo vs. Frankie Edgar Results: Winner and Reaction from UFC 200</ref>. Nachdem McGregor am 12. November 2016 den UFC-Titel im Leichtgewicht erkämpft hatte, wurde sein Titel im Federgewicht besitzlos (vakant), woraufhin Aldo am 26. November 2016 wieder zum regulären UFC-Champion ernannt wurde.<ref>UFC Featherweight Title Lineage</ref> Als solcher bestritt er seine erste Titelverteidigung am 3. Juni 2017 in Rio de Janeiro, wobei er durch TKO in Runde 3 gegen den UFC-Interims-Champion Max Holloway verlor.<ref>UFC 212 results: Max Holloway stuns Brazil with win over Jose Aldo to become featherweight champion</ref> Auch den Rückkampf gegen Holloway verlor er am 2. Dezember 2017 durch TKO in Runde 3. Mit dem inzwischen 12. Sieg in Folge erzielte Holloway die bis dahin fünftlängste Siegesserie in der Geschichte der UFC.<ref>UFC 218 results: Max Holloway again finishes Jose Aldo in third round</ref>

Aldo gewann anschließend jeweils durch TKO gegen Jeremy Stephens (UFC-Bilanz: 15-13)<ref>Jose Aldo shows vintage glory in TKO of Jeremy Stephens</ref> und Renato Moicano (MMA-Bilanz: 13-1)<ref>UFC Fight Night 144 results: Jose Aldo finishes off Renato Moicano for impressive win</ref>, ehe er am 11. Mai 2019 in Rio de Janeiro nach Punkten gegen den späteren UFC-Champion Alexander Volkanovski verlor.<ref>Alex Volkanovski Earns Unanimous-Decision Upset Win vs. Jose Aldo at UFC 237</ref>

Anschließend wechselte Aldo in das Bantamgewicht, wo er am 14. Dezember 2019 in Las Vegas per knapper Punktentscheidung mit 1:2 (Split Decision) gegen den dort auf Rang 1 geführten Herausforderer Marlon Moraes unterlag, ein ehemaliger WSOF-Champion.<ref>UFC 245 results, highlights: Marlon Moraes edges past Jose Aldo by split decision</ref> Trotz der Niederlage konnte er am 11. Juli 2020 bei UFC 251 in Abu Dhabi um den im Mai 2020 von Henry Cejudo niedergelegten und dadurch vakanten UFC-Titel im Bantamgewicht kämpfen, wobei er durch TKO in Runde 5 gegen den auf Rang 3 geführten Pjotr Jan (UFC-Bilanz: 6-0) verlor.<ref>Petr Yan Beats Jose Aldo Via TKO to Win Bantamweight Title at UFC 251</ref>

Anschließend siegte Aldo jeweils einstimmig nach Punkten gegen Marlon Vera (UFC-Bilanz: 10-5, UFC #15)<ref>UFC Fight Night Jose Aldo vs Marlon Vera results: King of Rio prevails in three-round affair</ref>, Pedro Munhoz (UFC-Bilanz: 9-5, UFC #9)<ref>Jose Aldo Beats Pedro Munhoz via Decision in UFC 265 Co-Main Event</ref> und Rob Font (UFC-Bilanz: 9-3, UFC #4)<ref>UFC on ESPN 31 Results: Jose Aldo Beats Rob Font Via Decision in Main Event</ref>, ehe er am 20. August 2022 bei UFC 278 in Salt Lake City nach Punkten gegen den späteren UFC-Champion Merab Dvalishvili (UFC-Bilanz: 7-2, UFC #6) unterlag.<ref>Merab Dvalishvili Beats José Aldo via Decision at UFC 278 for 8th Straight Win</ref> Ohne einen weiteren Kampf bestritten zu haben, verkündete Aldo am 18. September 2022 das Ende seiner Karriere.<ref>Former UFC champion Jose Aldo retires from MMA</ref> 2023 erfolgte seine Aufnahme in die UFC Hall of Fame.<ref>UFC Legend Jose Aldo to Be Inducted into 2023 Hall of Fame Class</ref>

Nachdem er 2023 zwei Profiboxkämpfe mit einem Sieg und einem Unentschieden bestritten hatte,<ref>Jose Aldo, BoxRec</ref> gab er im Alter von 37 Jahren ein Comeback in der UFC und gewann am 4. Mai 2024 bei UFC 301 in Rio de Janeiro einen Bantamgewichtskampf einstimmig nach Punkten gegen Jonathan Martinez (UFC-Bilanz: 10-3, UFC #12).<ref>José Aldo Beats Jonathan Martinez by Decision at UFC 301 in First Fight Since 2022</ref> Nachdem er im Oktober 2024 durch eine umstrittene Punktniederlage per Split Decision (1:2) gegen Mario Bautista (UFC-Bilanz: 8-2, UFC #11) verloren hatte<ref>UFC 307: Mario Bautista Wrestles Way to Victory Over Jose Aldo, Despite Never Landing Takedown</ref>, bestritt er seinen nächsten Kampf im Federgewicht am 10. Mai 2025 bei UFC 315 in Montreal, wobei er einstimmig gegen Aiemann Zahabi (UFC-Bilanz: 6-2) verlor.<ref>Jose Aldo retires from UFC after losing to Aiemann Zahabi</ref> Nach dem Kampf gab Aldo erneut sein Karriereende bekannt.<ref>Jose Aldo officially announces retirement at UFC Rio event, leaves gloves in octagon</ref>

Sonstiges

Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien 2018 unterstützte Aldo den rechtsextremen Kandidaten Jair Bolsonaro.<ref>Der Rechtsaußen und die Sympathien aus dem Fußball auf der Internetseite der FAZ vom 28. Oktober 2018, abgerufen am 11. April 2021.</ref>

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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