Jorge Iván Castaño Rubio
Jorge Iván Castaño Rubio CMF (* 25. November 1935 in Montebello; † 2. Mai 2025 in Medellín) war ein kolumbianischer römisch-katholischer Ordensgeistlicher und Weihbischof in Medellín.
Leben
Jorge Iván Castaño Rubio trat der Ordensgemeinschaft der Claretiner bei, studierte Philosophie und Theologie am Ordensseminar der Claretiner und empfing am 27. August 1961 die Priesterweihe. Er absolvierte in Rom ein Doktoratsstudium in Theologie an der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin (Angelicum) und belegte weitere Fächer an der Päpstlichen Theologischen Fakultät „Marianum“. Er lehrte Theologie an den Instituten seiner Kongregation in Salamanca (Spanien), in Rom und in Kolumbien sowie am Pastoralinstitut des Lateinamerikanischen Bischofsrates (CELAM) in Medellín. Ab 1977 war er zudem Provinzialoberer der Claretiner der Provinz Medellín.<ref name="cec">Monseñor Jorge Iván Castaño Rubio. cec.org.co, 3. Mai 2025, abgerufen am 3. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 6. Juni 1983 zum Apostolischen Vikar von Quibdó und Titularbischof von Edistiana. Der Apostolische Nuntius in Kolumbien, Erzbischof Angelo Acerbi, spendete ihm am 6. August desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren Alfonso Kardinal López Trujillo, Erzbischof von Medellín, und Darío Castrillón Hoyos, Bischof von Pereira. Als Bischof trug er zu den Beziehungen zwischen der Kirche und den Gemeinden sowie den ethnischen und territorialen Organisationen bei und übernahm auch die Rolle des Verteidigers der Menschenrechte im Departamento del Chocó, die in seiner Amtszeit eines der härtesten Kapitel der Gewalt und der Präsenz illegaler Gruppen im Chocó erlebten, wie dem Massaker von Bojayá.<ref name="ELMANDUCO">Falleció en Medellín, Monseñor Jorge Iván Castaño Rubio, primer Vicario Apostólico y Obispo diocesano de Quibdó. elmanduco.com.co, 3. Mai 2025, abgerufen am 3. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mit der Erhebung des Apostolischen Vikariats zum Bistum am 30. April 1990 wurde Jorge Iván Castaño Rubio der erste Diözesanbischof von Quibdó. Am 16. Februar 2001 wurde er zum Weihbischof in Medellín und Titularbischof von Stagnum ernannt. Am 25. November 2010 nahm Papst Benedikt XVI. sein altersbedingtes Rücktrittsgesuch an. Castaño Rubio starb am 1. Mai 2025 im Alter von 89 Jahren in Medellín.<ref name="ELMANDUCO" />
Weblinks
- Eintrag zu Jorge Iván Castaño Rubio auf catholic-hierarchy.orgVorlage:Abrufdatum (englisch)
- Eintrag zu Jorge Iván Castaño Rubio auf gcatholic.orgVorlage:Abrufdatum (englisch)
Einzelnachweise
<references />
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Pedro Grau y Arola CMF | Apostolischer Vikar von Quibdó 1983–1990 | — |
| — | Bischof von Quibdó 1990–2001 | Fidel León Cadavid Marín |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Castaño Rubio, Jorge Iván |
| KURZBESCHREIBUNG | kolumbianischer römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Weihbischof in Medellín |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1935 |
| GEBURTSORT | Montebello |
| STERBEDATUM | 2. Mai 2025 |
| STERBEORT | Medellín |
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