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Jon Stewart (Schauspieler)

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Jon Stewart (2016)

Jon Stewart (* 28. November 1962 in New York City als Jonathan Stuart Leibowitz) ist ein US-amerikanischer Komiker, Schauspieler, Schriftsteller, Produzent und Regisseur. Er ist insbesondere durch die satirische Nachrichtensendung The Daily Show with Jon Stewart bekannt, die er von 1999 bis 2015 auf dem Fernsehsender Comedy Central moderierte und für die er seit Februar 2024 wieder tätig ist.

Leben

Jon Stewart wurde als Jonathan Stuart Leibowitz geboren.<ref name=":1">Jeremy Gillick: Meet Jonathan Stuart Leibowitz (aka) Jon Stewart: The wildly zeitgeisty Daily Show host. Moment, Dezember 2008, abgerufen am 26. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Jon Stewart. Abgerufen am 5. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Mutter Marian (geborene Laskin) war Lehrerin und später pädagogische Beraterin,<ref name=":1" /> während sein Vater Donald Leibowitz als Physikprofessor am College of New Jersey (vormals Trenton State College) tätig war.<ref name=":2">Donald Leibowitz's Obituary on The Times, Trenton,. Abgerufen am 5. Oktober 2017.</ref> Stewarts Familie sind litauische Juden, die aus Belarus, Polen und der Ukraine in die Vereinigten Staaten emigrierten. Einer seiner Großväter wurde in Manzhouli (heute Teil der inneren Mongolei) geboren.<ref>Megan Smolenyak: Hey, Jon Stewart, Your Roots Are Showing. In: Huffington Post. 25. Februar 2013, abgerufen am 5. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Stewart hat einen älteren Bruder, Lawrence,<ref>Jon Stewart’s brother leaving NYSE. In: New York Post. 26. November 2013 (nypost.com [abgerufen am 5. Oktober 2017]).</ref> und zwei jüngere Brüder, Dan und Matthew.<ref name=":2" />

Stewarts Eltern ließen sich scheiden, als er elf Jahre alt war, und er entfremdete sich weitgehend von seinem Vater.<ref name=":1" /> Auch deswegen entschied er sich dazu, seinen Nachnamen abzulegen und stattdessen seinen Mittelnamen „Stuart“ zu verwenden.<ref>Freeman, Hadley (April 18, 2015). "Jon Stewart: why I quit The Daily Show ". The Guardian</ref>

Stewart und sein Bruder Lawrence wuchsen in Lawrenceville, New Jersey auf und besuchten die Lawrence High School.<ref name=":1" /> Stewart spielte dort im Fußballverein und wurde von seinem Abschlussjahrgang zum Schüler mit dem besten Sinn für Humor gewählt.<ref>Jon Stewart Yearbook Photo & School Pictures. In: classmates.com. Abgerufen am 5. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sich selbst beschreibt er in dieser Zeit als „Fan von Eugene Debs und ein bisschen linksgerichtet“.<ref>a. a.: anchor.html. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Januar 2005; abgerufen am 5. Oktober 2017.</ref>

Stewart wuchs in der Ära des Vietnamkriegs und des Watergate-Skandals auf, was in ihm eine „gesunde Skeptik gegenüber öffentlichen Berichten“ erweckte. Sein erster Job war eine Stelle bei Woolworth, wo auch sein Bruder Lawrence arbeitete.<ref>Freeman, Hadley (18. April 2015). Jon Stewart: why I quit The Daily Show. The Guardian</ref>

1984 schloss er sein Studium am College of William & Mary in Virginia ab, wo er ursprünglich Chemie als Hauptfach gewählt hatte, bevor er zu Psychologie wechselte; zudem spielte er wie auf seiner High School im Fußballteam.<ref name=":1" /><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In seiner Studienzeit wurde Stewart Mitglied der Studentenverbindung Pi Kappa Alpha, distanzierte sich aber später und verließ die Verbindung nach sechs Monaten.<ref>Jon Stewart – unhappy PiKA? In: GreekChat.com Forums. Abgerufen am 5. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> „Meine College-Karriere bestand darin, spät aufzustehen, mir die Notizen eines anderen einzuprägen, Bongs zu rauchen und zum Fußballtraining zu gehen“, erinnert er sich später.<ref>A Very Young Jon Stewart’s 1994 Interview With New York Magazine. In: Vulture. 3. November 2014 (vulture.com [abgerufen am 5. Oktober 2017]).</ref> Sein Fußballtrainer beschrieb ihn später als „guten Spieler“ mit „viel Energie“.<ref>Jon Stewart: College Soccer Star Named "Leibo". Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2016; abgerufen am 5. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach dem College hatte Stewart verschiedenste Jobs, darunter Notfallplaner für das New Jersey Department of Human Services, Vertragsverwalter für die City University of New York, Puppenspieler für Kinder mit Behinderung, Fußballtrainer an einer High School in Virginia, Caterer, Bedienungshilfe, Regalbefüller bei Woolworth’s und Barkeeper im legendären City Gardens in Trenton, New Jersey.<ref name=":1" /><ref>Jill Gerston: TELEVISION; MTV Has a Hit With Words By Jon Stewart. In: The New York Times. 13. März 1994, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 5. Oktober 2017]).</ref><ref>Paul Harris: The Observer profile: Jon Stewart. In: The Guardian. 26. Februar 2006, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 5. Oktober 2017]).</ref> Nach seinem Umzug nach New York trat er vor allem als Stand-Up-Comedian in den Comedy-Clubs der Stadt auf und wurde bald regelmäßiger Performer im Comedy Cellar in Manhattan, wo er zwei Jahre lang jeden Abend als letzter Komiker auftrat.

Anfänge im Fernsehen

1989 begann Stewart als Autor für die Fernsehsendung Caroline’s Comedy Hour zu schreiben. Von 1991 bis 1993 war er neben Patty Rosborough Ko-Moderator der Sendung Short Attention Span Theater auf dem Fernsehsender Comedy Central und moderierte auf MTV die Sketch-Serie You Wrote It, You Watch It.

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Stewart, 2010

Stewarts Karriere erhielt 1993 durch einen Auftritt bei der NBC-Show Late Night with David Letterman einen großen Schub. Noch im selben Jahr bekam er auf MTV seine eigene Sendung, die Jon Stewart Show. Die Sendung war nach Beavis und Butthead die erfolgreichste Sendung des Musiksenders. Allerdings floppte die Sendung ein Jahr später, als sie als von MTV und Paramount Pictures produzierte, einstündige Version in Syndikation vertrieben wurde. 1995 wurde sie abgesetzt.

The Daily Show (1999–2015 und seit 2024)

1999 übernahm Stewart die Comedy-Central-Sendung The Daily Show, die zuvor mit mäßigem Erfolg vom Komiker Craig Kilborn moderiert wurde. Mit Jon Stewart wurde die Sendung sehr rasch immens erfolgreich.

Der Einfluss von Stewart und der Daily Show auf die politische Debatte in den USA wurde als sehr groß eingeschätzt. Im Juli 2009 wurde Jon Stewart so von den Lesern der Online-Ausgabe des Time-Magazines (nach dem Tod von Walter Cronkite) zum „most trusted newscaster“ gewählt – und dies vor „seriösen“ Größen wie Charlie Gibson von Fernsehsender ABC oder Brian Williams von der NBC. Stewart verstand sich allerdings ausschließlich als Satiriker.

Stewart ist bekannt für seine kritische Haltung gegenüber der Leistung der großen Nachrichtenmedien in den USA, denen er ein weitgehendes Versagen in Hinblick auf unabhängige Recherche und die Kontrolle der Politik vorwirft; gäbe es ausreichend investigativen Journalismus, so Stewart, wäre seine eigene Show überflüssig. Besonders der den Republikanern nahestehende konservative amerikanische Nachrichtensender Fox News wurde von Stewart regelmäßig der Parteilichkeit und der Verbreitung von Desinformationen bezichtigt.

2015 kündigte Stewart an, dass er die Moderation der Daily Show abgeben würde. Am 6. August 2015 moderierte er nach rund 16-jähriger Tätigkeit seine bis auf weiteres letzte Sendung<ref>Nils Minkmar: Letzte „Daily Show“ mit Jon Stewart: Retter der Unterforderten. In: Spiegel Online, 6. August 2015. Abgerufen am 11. August 2015.</ref>. Sein Nachfolger, der südafrikanische Kabarettist Trevor Noah, moderierte die Sendung bis zum 8. Dezember 2022.

Durch den großen Erfolg der Daily Show wurde Stewart in Anlehnung an den ehemaligen CNN-Slogan „The most trusted name in fake news“ genannt (deutsch: „Der vertrauenswürdigste Name in Sachen gefälschte Nachrichten“). Trotz ihres weiterhin grundsätzlich satirischen Ansatzes hatte sich die Daily Show unter Stewart zu einer sehr wichtigen Instanz des investigativen Journalismus und der kritischen politischen Berichterstattung entwickelt.<ref>Jon Stewart, Sarcastic Critic of Politics and Media, Is Signing Off – New York Times vom 5. August 2015</ref>

Im Januar 2024 wurde bekannt, dass Stewart als Gastmoderator und Executive Producer zur Daily Show zurückkehren wird. Seit dem 12. Februar 2024 moderiert er jede Woche die Montagsausgabe der Sendung, ursprünglich bis zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2024.<ref name=stewartreturn>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, NPR, 24. Januar 2024 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Ende Oktober 2024 wurde bekannt, dass er die Sendung bis 2025 weiterhin am Montagabend moderieren wird.<ref>Maya Salam: Jon Stewart Extends ‘Daily Show’ Run Through 2025. In: nytimes.com. The New York Times Company, 28. Oktober 2024, abgerufen am 28. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Daily Show widmet sich weiterhin kritisch der politischen Entwicklungen in den USA, vielbeachtet wurde unter anderem die Folge zur kurzzeitigen Absetzung der Show von Late Night Moderator Jimmy Kimmel im September 2025, bei der Stewart außerplanmäßig an einem Donnerstag die Moderation übernahm, um sich mit seinem Kollegen zu solidarisieren.<ref>Nach Kimmel-Absetzung versetzt uns Jon Stewart mit der "Daily Show" nach Nordkorea ... äh, in die USA. Abgerufen am 12. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weitere Tätigkeiten

Aufmerksamkeit erregte Stewart auch durch seinen Auftritt in der beliebten CNN-Sendung Crossfire im Jahr 2004, in der er den überrumpelten Moderatoren dieser Politik-Talkshow, Tucker Carlson und Paul Begala, vorwarf, Zuschauer nicht etwa seriös und aufklärend über politische Themen zu informieren, sondern in ihrer Sendung stattdessen nur die Polarisierung der politischen Diskussion und die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft voranzutreiben: „It’s hurting America. Here is what I wanted to tell you guys: Stop... You have a responsibility to the public discourse, and you fail miserably“ („Sie schadet Amerika. Dies ist, was ich euch sagen wollte: Hört auf... Ihr tragt Verantwortung für den öffentlichen Diskurs, und ihr versagt jämmerlich“). Die Sendung wurde wenig später von CNN eingestellt, ausdrücklich unter Verweis auf Stewarts Kritik.<ref>CNN Will Cancel 'Crossfire' and Cut Ties to Commentator. New York Times vom 6. Januar 2005.</ref>

Neben der Daily Show war Jon Stewart auch in einigen Kinofilmen zu sehen, unter anderen in The Faculty, Half Baked, Tötet Smoochy, Big Daddy und Jay und Silent Bob schlagen zurück, und in Gastrollen in diversen Fernsehserien wie Chaos City, Die Nanny oder auch Die Simpsons. Zudem moderierte er 2006 und 2008 die Oscars und die Grammy Awards in den Jahren 2001 und 2002.

2014 führte Stewart bei dem Drama Rosewater Regie. Der Film, für den Stewart auch das Drehbuch schrieb, basiert auf den Memoiren Then They Came for Me des iranisch-kanadischen Journalisten und Aktivisten Maziar Bahari und erzählt von dessen Inhaftierung im Evin-Gefängnis anlässlich der Proteste nach der iranischen Präsidentschaftswahl 2009.

Nach der Daily Show kehrte Jon Stewart zum Sender HBO zurück. Stewart unterschrieb im November 2015 bei HBO einen Vertrag über vier Jahre, laut dem er Videos für HBOs Streaming-Angebote HBO Now und HBO Go produzieren sollte. Allerdings wurde der Start des Projekts zunächst mehrmals verschoben und schließlich am 23. Mai 2017 endgültig abgesagt.<ref>John Koblin: Jon Stewart and HBO Cancel Animated Shorts Project. In: The New York Times. 23. Mai 2017, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 23. September 2017]).</ref>

Ab September 2021 war Jon Stewart in seiner neuen Show The Problem with Jon Stewart auf Apple TV+ zu sehen. Jede Folge der Sendung konzentrierte sich auf ein Thema.<ref>Das Problem mit Jon Stewart | Apple TV+. 29. September 2021, abgerufen am 4. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die erste und zweite Staffel der Sendung erhielten verschiedene Emmy-Nominierungen<ref>The Problem With Jon Stewart. Abgerufen am 3. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, dennoch wurde die Sendung kurz vor Produktionsstart der dritten Staffel wegen „künstlerischer Differenzen“ mit Apple-TV abgesetzt. Die Differenzen sollen sich an den Themen China und Künstliche Intelligenz entzündet haben<ref>Jon Stewart’s Show on Apple Is Ending, Benjamin Mullin, John Koblin and Tripp Mickle in New York Times, 19. Oktober 2023.</ref>, sowie einer geplanten Einladung von Lina Khan in die Sendung<ref>Leo Becker: Kritik an unerwünschten Themen: TV-Moderator wird für Apple zum Problem. In: heise.de. 2. April 2024, abgerufen am 3. April 2024.</ref>.

Privates

Im Sommer 1987 bewohnte er ein Ferienhaus gemeinsam mit dem späteren Kongressabgeordneten Anthony Weiner.<ref name="NyMag2001">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: New York Magazine, 3. Dezember 2001. Abgerufen am 25. August 2016 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

1997, am Set des Films Wishful Thinking, arrangierte ein Produktionsassistent ein Blind Date zwischen Stewart und Tracey Lynn McShane. Beide gingen vier Jahre miteinander aus.<ref name=":0">Interview With Jon Stewart. CNN, 7. Februar 2001, abgerufen am 5. Oktober 2017.</ref> Stewart machte ihr über ein personalisiertes Kreuzworträtsel einen Antrag, mit der Hilfe von Will Shortz, dem Redakteur für Kreuzworträtsel bei der New York Times.<ref>Irene Steve: Play on words. The Christian Science Monitor, 16. Juni 2006, abgerufen am 17. Februar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Thomas Snyder: Dr. Sudoku Prescribes: A Modest Proposal. In: WIRED. (wired.com [abgerufen am 5. Oktober 2017]).</ref> Die beiden heirateten im Jahr 2000.<ref name=":0" /> Am 19. Juni 2001 reichten Stewart und seine Frau einen gemeinsamen Antrag auf Namensänderung ein und änderten ihre Nachnamen rechtlich in Stewart um.<ref>Documents | The Smoking Gun. 12. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2006; abgerufen am 5. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch In-vitro-Fertilisation hat das Paar zwei Kinder: Einen am 3. Juli 2004 geborenen Sohn und eine am 4. Februar 2006 geborene Tochter.<ref>Judith Newman: Tracey Stewart’s Animal Planet. In: The New York Times. 10. Oktober 2015, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 5. Oktober 2017]).</ref><ref>A Baby Girl for Jon Stewart. In: PEOPLE.com. 7. Februar 2006 (people.com [abgerufen am 5. Oktober 2017]).</ref>

2013 kauften Jon und Tracey eine fast fünf Hektar große Farm namens Bufflehead Farm in Middletown, New Jersey. Sie nutzen sie als Heim für misshandelte Tiere.<ref>Tammy La Gorce: Tracey Stewart Counts Her Sheep, and More. In: The New York Times. 23. Oktober 2015, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 5. Oktober 2017]).</ref> Seit 2015 ernährt sich Stewart aus ethischen Gründen vegetarisch; seine Frau ist bereits seit langer Zeit Veganerin.<ref>Tracey Stewart’s Animal Planet. Abgerufen am 5. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2004 erhielt Stewart von seiner früheren Universität die Ehrendoktorwürde.

2017 erhielt das Ehepaar die Genehmigung zur Eröffnung eines 18 Hektar großen Tierheims in Colts Neck, das ein neues Zuhause für Tiere werden soll, die beispielsweise aus Schlachtereien gerettet wurden.

Auszeichnungen

Stewart wurde insgesamt mit 19 Emmy Awards für seine Arbeit bei der Daily Show ausgezeichnet, darunter 2001, 2003, 2004, 2005, 2006, 2009, 2011, 2012 und 2015 für Drehbuch für eine Varieté-, Musik- oder Comedysendung, sowie zehn Jahre in Folge für Varieté-, Musik- oder Comedysendung von 2003 bis 2012.

Zudem erhielt er mit seiner Sendung zweimal den Peabody Award für die Segmente Indecision 2000 und Indecision 2004, der Berichterstattung der Daily Show während der US-Präsidentschaftswahlen in den entsprechenden Jahren.<ref>[1] Laudatio Peabody Award 2000 (engl.)</ref><ref>[2] Laudatio Peabody Award 2004 (engl.)</ref> Ebenfalls 2004 erhielt er, gemeinsam mit den Autoren der Daily Show, den Thurber Prize for American Humor für das Buch The Daily Show with Jon Stewart Presents America (The Book): A Citizen’s Guide to Democracy Inaction.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Thurber Prize (Memento vom 8. Februar 2005 im Internet Archive)</ref> Für das dazugehörige Hörbuch durfte Stewart 2005 einen Grammy Award für das beste Comedy-Album entgegennehmen.

Stewart wurde auch in den 2005 Time 100 genannt, einer jährlich erscheinenden Liste der für das Jahr einflussreichsten Personen, die vom Time Magazine herausgegeben wird.

Im Jahr seines Ausscheidens 2015 wurde die The Daily Show with Jon Stewart mit dem Institutional Peabody Award ausgezeichnet.<ref>Institutional Award: The Daily Show with Jon Stewart. (peabodyawards.com [abgerufen am 27. September 2017]).</ref> 2022 wurde Stewart mit dem Mark-Twain-Preis ausgezeichnet, der als wichtigste amerikanische Auszeichnung für Humor gilt.<ref>deutschlandfunkkultur.de: Jon Stewart bekommt für sein Lebenswerk den Mark Twain Preis. Abgerufen am 3. Mai 2022.</ref> Die Laudatio hielt Bassem Youssef.<ref>The Kennedy Center: Bassem Youssef on Jon Stewart | 2022 Mark Twain Prize. 21. Juni 2022, abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>

Bibliographie

  • Naked Pictures of Famous People (1998) ISBN 0-688-15530-8.
  • America (The Book): A Citizen’s Guide to Democracy Inaction (Warner Books, 2004) ISBN 0-446-53268-1.
  • Earth (The Book): A Visitor’s Guide to the Human Race (Grand Central Publishing, 2010) ISBN 978-0-446-57922-3.

Filmographie (Auswahl)

Weblinks

Commons: Jon Stewart – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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