Zum Inhalt springen

Johannes Richard zur Megede

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Johannes Richard zur Megede (* 8. September 1864 in Sagan/Niederschlesien; † 22. März 1906 in Bartenstein/Ostpreußen) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Die Vorfahren, ersterwähnt 1332, stammen aus der Nähe von Iserlohn, nannten sich zuweilen ter Megede oder von Megede. Der Großvater hieß Rudolf zur Megede, Geheimer Oberfinanzrat. Der Vater war Hans zur Megede, dieser war am Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin<ref>August Meineke: Ankuendigungsschrift der Oeffentlichen Prüfung Saemmtlicher Classen des Koenigl. Joachimsthalschen Gymnasium. Schulnachrichten, Ferdinand Nietack, Berlin 1828, S. XIII.</ref> und studierte dann Jura in Berlin und Heidelberg, wurde später Landrat des Kreises Freystadt in Niederschlesien. Die Mutter war Friederike Freiin von der Osten. Johannes Richard hatte noch eine Schwester Marie zur Megede, die ebenso schriftstellerisch, und teils genealogisch, tätig war.<ref>Herrmann A. L. Degener (Hrsg.): Wer ist`s? (Whos`s Who in Germany), V. Ausgabe, G. E. Stechert & Co. New York, H. A. Ludwig Degener, Leipzig 1911, S. 936.</ref> Die Verwandtschaft wohnte zum Teil in Berlin.<ref>Centralblatt der Bauverwaltung. Anzeiger. XVI. Jahrgang, Nr. 18 A. Druck. J. Kerskes, Verlag Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 6. Mai 1896, S. 605.</ref>

Johannes Richard zur Megede war ursprünglich Offizier. Später nahm er ein Studium der Fächer Jura, Ästhetik und Orientalistik auf, das er jedoch abbrach. Seit 1895 war er als Verlagsredakteur bei der Deutschen Verlags-Anstalt tätig. Johannes Richard zur Megede war Verfasser von Romanen, Erzählungen und Theaterstücken. Seine vielgelesenen Gesellschaftsromane sind vorwiegend in Ostpreußen angesiedelt.

Werke

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein