Zum Inhalt springen

Johann Ludwig Jachtmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft Preußen.png
Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft vom König von Preußen Friedrich Wilhelm III. (Medailleur Johann Ludwig Jachtmann, 1814)
Datei:German State Prussia, Ter-centennial of the Reformation Medal 1839 by Jachtmann, obverse.jpg
Medaille Markgraf und Kurfürst Joachim II Reformation in Brandenburg 1539, Vorderseite
Datei:German State Prussia, Ter-centennial of the Reformation Medal 1839 by Jachtmann, reverse.jpg
Medaille Brandenburg-Preußen Reformationsjubiläum 1839, Rückseite

Johann Ludwig Jachtmann (* 21. April 1776 in Berlin; † 3. September 1842 ebenda) war preußischer Hofmedailleur.

Leben und Werk

Johann Ludwig Jachtmann wurde vom Münzmedailleur Johann Jakob Gottfried Stierle (1764–1806)<ref>Stierle, Johann Jakob Gottfried. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 32: Stephens–Theodotos. E. A. Seemann, Leipzig 1938, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).</ref> in der Technik des Stempelschneidens ausgebildet. Ab 1811 war er ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Ab 1814 war er Mitglied des Berlinischen Künstler-Vereins. 1821 wurde er zum Hofmedailleur ernannt.

Der künstlerische Wert liegt weniger in Stil und Komposition als in der sauberen Ausführung. Er hat das Blücher-Standbild in Rostock geschaffen, Gedenkmünzen für Albrecht Dürer und das Reformationsjubiläum von 1828 sowie Medaillen zu Friedrich dem Großen, Friedrich Wilhelm III. und Johann Christian Reil. Die Sorgfalt seiner Arbeiten erwarb ihm die Anerkennung staatlicher Behörden und mehrere Aufträge zur Anfertigung großer Siegelstempel.

Literatur

Weblinks

Commons: Johann Ludwig Jachtmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein