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Johann II. (Sponheim-Starkenburg)

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Graf Johann II. von Sponheim (* zwischen 1265 und 1270; † 22. Februar oder 29. März 1324) zu Starkenburg entstammte dem Adelsgeschlecht der Sponheimer und regierte die hintere Grafschaft Sponheim 35 Jahre lang von 1289 bis 1324.

Leben

Johann II. von Sponheim heiratete Katharina von Ochsenstein (Nichte König Rudolfs von Habsburg)<ref>Genealogische Webseite zu Katharina von Ochsenstein</ref>. Eine früher vermutete Ehe mit einer Katharina von Vianden ist mittlerweile widerlegt<ref>Johannes Mötsch: Genealogie der Grafen von Sponheim, S. 130, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte. Band 13, 1987, S. 63–179</ref>. Johann war Parteigänger von Heinrich VII. und stand damit in Opposition zur vorderen Grafschaft Sponheim. Er nahm am Romzug teil und ist als Teilnehmer in der Bilderchronik abgebildet. Er wird durch Brief vom Jahre 1305 der Stadt Trier Bürger, die sich dagegen verpflichtet, ein Jahrgeld von 100 Pf. Pfennig an ihn zu entrichten. Graf Johann II. von Sponheim-Starkenburg erscheint in Urkunden von den Jahren 1309 und 1310 als Landvogt.<ref name="Damitz">Karl von Damitz: Die Mosel mit ihren Ufern und Umgebungen von Koblenz aufwärts bis Trier: in [30] Stahlstichen [nebst Karte des Mosellaufs] : mit dem begleitenden Texte nebst einigen Episoden aus der modernen Welt, Schumacher, Cöln 1838</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitteilungen der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Heft 16/1, 2006 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Juli 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/resikom.adw-goettingen.gwdg.de</ref> Bestätigung aller Privilegien, welche König Heinrich und andere Reichsvorfahren verliehen hatten, gewährte Kaiser Ludwig ihm 1314;<ref>Joseph Eutych Kopp, Aloïs Lütolf, Arnold Busson: Geschichte der eidgenössischen Bünde. Mit Urkunden. Weidmannsche Buchhandlung 1854</ref> im gleichen Jahr wurde er von Kurfürst Balduin von Trier zum obersten Amtmann der Trierischen Lande, zwischen Mosel und Rhein gelegen, ernannt.<ref name="Damitz"/><ref>Fr. Menk.: Des Moselthal's Sagen, Legenden und Geschichten, Koblenz, J. Hölscher 1840</ref> Johann II. wurde im Kloster Himmerod beigesetzt.

Nachkommen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Heinrich I.Graf von Sponheim
1289–1324
Heinrich II.

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