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Johann Fuchs (Baumeister)

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Johann Fuchs (auch: Janez Nepomuk Fuchs, * 1727 in Neiss (= Neisse?), Schlesien; † 9. Mai 1804 in Marburg an der Drau) war untersteirischer Kirchenbaumeister, neben Josef Hueber der Hauptvertreter des „steirischen Barocks“ im 3. Viertel des 18. Jahrhunderts.

Biografie

Fuchs kam Anfang der 1750er Jahre als Angestellter des Architekten Josef Hoffer nach Marburg. Nach Hoffers Tod heiratete er dessen Witwe Barbara, übernahm die wohlbekannte Werkstatt und wurde bald reich.

Er ist bekannt für seine ovalen Grundrisse (Marburg an der Drau, Pregrada). Seine Architektur zählt wesentlich zum Spätbarock, in seiner Spätzeit sind klassizistische Einflüsse offenkundig auszumachen.

Bauten (auch zugeschriebene)

mit unsicherem Datum
  • Umbau des Schlosses in Zajezda (in den 1770er oder 1780er Jahren), eines seiner wenigen Profanbauten, wahrscheinlich veranlasst durch Erzbischof Adam Patachich de Zajezda.
  • Župna crkva Sv. Ladislava u Pokupskom --- tekst u katalogu izložbe „Pokupsko 1991“ ---

Literatur

  • Đurđica Cvitanović, Johann Fuchs projektant župne crkve u Pregradi [Johann Fuchs, der Entwerfer der Pfarrkirche in Pregrada]. In: Peristil. Zbornik radova za povijest umjetnosti. ISSN 0553-6707. Band 38, Zagreb 1995, S. 121–128. (auch als Separatdruck, Zagreb 1997)
  • Metoda Kemperl, Jožef Hoffer – Arhitekt brez meja [Josef Hoffer, ein Architekt ohne Grenzen]. In: Podravina. ISSN 1333-5286. Band 7, 2005
  • Metoda Kemperl, Korpus poznobaročne sakralne arhitekture na slovenskem Štajerskem [Corpus der spätbarocken Architektur in der slowenischen Steiermark], Ljubljana 2007. (Zbirka Historia Artis – elektronske izdaje), ISBN 978-961-237-207-1 Volltext ohne Suchmöglichkeit (PDF; 5 MB)
  • Hans Reuther: Fuchs, Johann. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 5. Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).

Einzelnachweise

<references />

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