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Johann Depken (Politiker, 1837)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Johann Depken II.jpg
Johann Depken (etwa 1900)

Johann Depken (* 30. Januar 1837 in Schwachhausen bei Bremen; † 11. Juli 1909 in Bremen) war ein deutscher Politiker und Landwirt. Er war Mitglied des Deutschen Reichstags.

Biografie

Depken entstammte einem alten Bauerngeschlecht aus Schwachhausen, das auf dem Hof Schwachhauser Chaussee 205, Ecke Kirchbaustraße, seit 1824 ansässig war. Die Hofstelle wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg abgebrochen.<ref>Hanna Lampe: Die Dörfer Hastedt und Schwachhausen. Verlag Heinrich Döll, Bremen 1981, ISBN 3-920245-61-X.</ref> Seine Eltern waren der Landwirt Johann Depken sen. (1814–1902) und dessen Ehefrau Adelheid geb. Seemann.

Depken besuchte von 1843 bis 1853 die Remberti-Volksschule in Bremen. Seit 1. Januar 1879 war er Gemeindevorsteher in Schwachhausen, seit 1868 Vorsitzender der Kammer für Landwirtschaft in Bremen und seit 1875 Vorsitzender des Landwirtschaftsrats-Vereins für das Bremische Gebiet. Weiter war er Mitglied verschiedener Deputationen der Freien Hansestadt Bremen und seit 1867 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft.

Datei:Johann Depken (r.) mit Familie (l. Frau Gesine geb. Kaemena; stehend i.d. Mitte Sohn Johann), etwa 1878.jpg
Johann Depken (r.) mit Familie (l. Frau Gesine geb. Kaemena; stehend i.d. Mitte Sohn Johann), etwa 1878

Von 1898 bis 1907 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Provinz Hannover 17 (Harburg, Rotenburg in Hannover, Zeven) und die Nationalliberale Partei.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 130.</ref>

Er war verheiratet mit Gesine Kaemena (1847–1923).<ref>Hanna Lampe: Die Dörfer Hastedt und Schwachhausen. Verlag Heinrich Böll, Bremen 1981, ISBN 3-920245-61-X.</ref> Sein gleichnamiger Sohn Johann Depken war ebenfalls Politiker und Mitglied der Bremischen Bürgerschaft.<ref>Bremische Biographie 1912–1962. Hauschild Verlag, 1969, S. 109 f. (uni-bremen.de).</ref> Dora Garbade war seine Enkelin.<ref>Dora Garbade. In: frauenorte-niedersachsen.de. Abgerufen am 3. Oktober 2024.</ref>

In Bremen-Schwachhausen wurden der Johann-Depken-Weg und die Depkenstraße nach ihm benannt.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Johann Depken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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