Joh. Brendow & Sohn Verlag
| Joh. Brendow & Sohn Grafischer Großbetrieb und Verlag GmbH & Co. KG
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Brendow-verlag-logo.png | |
| Rechtsform | GmbH & Co KG |
| Gründung | 1846 (Druckerei); 1964 (Verlag) |
| Sitz | Moers |
| Leitung | Hans-Dieter Holthuis |
| Branche | Verlag, Grafischer Großbetrieb |
| Website | http://www.prilution.de/ http://www.brendow-verlag.de/ |
Die Joh. Brendow & Sohn Grafischer Großbetrieb und Verlag GmbH war eine Großdruckerei mit einem Spezialprogramm standardisierter Drucksachen und ein Verlag.<ref>Startseite. In: brendow-verlag.de. Default Store View, abgerufen am 17. Mai 2017.</ref>
Unter der Marke „Prilution“<ref>Prilution - Gesamtanbieter. Abgerufen am 9. Juli 2020.</ref> bot der Verlag zusammen mit den Verlagshäusern Bresto und Harfe Print- und Mediendienstleistungen, wie Werbekalender, Werbedrucke, allgemeine Drucksachen und Web-Dienstleistungen in Form vom Internetseiten und Web-Shops.
Geschichte
Der Name des Unternehmens geht auf den Buchbinder Johann Brendow aus Soest zurück, der sich 1838 in Ruhrort niederließ und sich 1849 vom kleinen Gewerbetreibenden zum Verleger wandelte. Er bot zu Lebzeiten das sogenannte „Ruhrorter Wochenblatt“ zum Abonnement an. Bis zuletzt hatten Druckerei und Buchverlag ihren Sitz in Moers.
Der Buchverlag wurde 1964 von der damaligen Besitzerin der Druckerei, Helene Wiefelspütz, unter evangelistischen Vorzeichen gegründet.<ref>Christian Döring: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. vom 25. April 2012.</ref> Von 1981 bis 1994 leitete Hans Steinacker den Verlag. Dieser veröffentlicht Bücher, Hörbücher und Nonbooks mit christlichem Gehalt. Zuletzt bediente der Brendow Verlag zudem Märkte im säkularen Sortiment. Auch kritische Perspektiven auf den Glauben und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen nahm der Verlag ins Programm auf. Jährlich erscheinen über 30 neue Titel. Der Brendow Verlag war langjähriges Mitglied der christlichen Verlagskooperation Edition C.<ref>Angaben im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</ref> Das Justizministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen wurde vor seiner elektronischen Publikation im Jahr 2010 von der Joh. Brendow & Sohn Verlag GmbH gedruckt.
Am 1. Juni 2022 wurde beim Amtsgericht Moers über das Vermögen der Joh. Brendow & Sohn Grafischer Großbetrieb und Verlag GmbH & Co. KG das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Kalendersparte wurde durch den letzten Geschäftsführer aus der Konkursmasse erworben und unter der Firma Kalenderliebe GmbH weitergeführt, ist aber seit Mitte Januar 2025 ebenfalls insolvent.
Autoren
Der bekannteste fremdsprachige Autor des Verlags ist der irische Autor und Literaturwissenschaftler C. S. Lewis (1898–1963). Das berühmteste Werk von C. S. Lewis, die Kinderbuchserie Die Chroniken von Narnia, steigerte 2005 die Bekanntheit des Verlags, als die erste Narnia-Verfilmung in die deutschen Kinos kam. Heute bietet Brendow auch Fan- und Hörbücher zur Narnia-Saga an.
Ein weiterer englischsprachiger Autor, der bei Brendow unter Vertrag war, ist Adrian Plass (übersetzt von Christian Rendel). Zu den deutschsprachigen Autoren zählen Arno Backhaus (Humorvolles Buch), Mickey Wiese, Sönke C. Weiss, Fabian Vogt, Reinhold Ruthe (Ratgeber-Literatur), Jens Böttcher, Erik Händeler, Dieter Lohr, Daniel Seiler, Dorothee Döring, Johannes Czwalina und Sebastian Moll.
C. S. Lewis-Preis
Von 2005 bis 2008 sowie seit 2014 verlieh der Brendow Verlag den C. S. Lewis-Preis, der christlich geprägte Romanprojekte auszeichnet.<ref>Brendow Verlag: C.S. Lewis-Preis - der Literaturpreis vom Brendow Verlag. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. August 2020; abgerufen am 21. März 2024.</ref> Bisherige Preisträger sind:
- 2005 Titus Müller für Siedler von Vulgata
- 2006 Dieter Lohr für Rebellion im Wasserglas
- 2007 Ingeborg Arlt für Die Hure und der Henker
- 2008 Nina Pourlak für Radieschen von unten (erschienen als Besser als Nix)
- 2014 Melissa C. Feurer für Fischerkinder (erschienen als Die Fischerkinder – Das verbotene Buch)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />C.S.-Lewis-Preis für Würzburger Autorin Melissa Feurer. ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Juli 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Main-Post. 23. Oktober 2014</ref>
- 2015 Jörg Arndt für den Roman X-World
- 2016 Sebastian Pirling für den Roman Der Kongress der Exegeten
- 2017 nicht verliehen<ref>lifePR (c) 2002–2020: C.S. Lewis-Preis 2017 wird nicht verliehen - überraschende Entscheidung der Jury, Joh.Brendow & Sohn Verlag GmbH, Pressemitteilung - lifePR. Abgerufen am 9. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
- 2018 Julia Gehringer für den Roman Die Blutkönigin
Marlon Verlag
Die Imprintmarke „Marlon“, die 2011 ihr erstes Programm vorgestellt hat, bediente das Genre des Unterhaltungsbuches mit Satire, Spaß- und Sachbüchern. Neben Kabarettisten und Comedians wurden Roman- wie auch Sachbuch-Autoren verlegt. Seit etwa 2018 ist der Verlag offline.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. vom 30. August 2018.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-08
- Druckerei (Deutschland)
- Buchverlag (Deutschland)
- Unternehmen (Moers)
- Christliches Medienunternehmen
- Unternehmensgründung 1846
- Christentum im Kreis Wesel
- Medien (Kreis Wesel)
- Verlag (Nordrhein-Westfalen)
- Produzierendes Unternehmen (Kreis Wesel)