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Joachim Wilhelm Geycke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Joachim Wilhelm Geycke (* 1768 in Hamburg; † 1840 ebenda) war ein Hamburger Orgel- und Instrumentenbauer.

Leben

Er war der Sohn des Hamburger Orgelbaumeisters Johann Paul Geycke und führte dessen Werkstatt fort. Am 27. Oktober 1797 erwarb er das Hamburger Bürgerrecht.<ref>Willibald Leo von Lütgendorff: Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Dr. Hans Schneider Verlag, Tutzing 1904, ISBN 379520061X, S. 219 (Auszug)</ref>

Werke

Jahr Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1783 Ochsenwerder Sankt Pankratius Datei:Spow orgelprospekt.jpg I/P 30 Reparatur → Orgel von St. Pankratius (Ochsenwerder)
1803 Neuengamme St. Johannis Datei:Sjng orgel.jpg II/P 19 Umbau der Orgel von Gottfried Fritzsche, neues Gehäuse; später mehrfach umgebaut
1804 Altengamme St. Nicolai Datei:Altengamme St. Nicolai Orgel.jpg Reparatur der Orgel von Johann Dietrich Busch (1751)
1812 Curslack Sankt Johannis Umbau
1818 Puerto de la Cruz (Teneriffa) Nuestra Senora del Pena de Francia
Datei:San Franzisco de la Pena - Orgel.jpg
II/p 12 Neubau, gemeinsam mit Johann Heinrich Wohlien
1819 Ritzebüttel Dorfkirche Einbau der gekauften Orgel aus dem Hamburger Heilig-Geist-Hospital, gemeinsam mit Johann Heinrich Wohlien<ref>Gustav Fock: Arp Schnitger und seine Schule. Ein Beitrag zur Geschichte des Orgelbaues im Nord- und Ostseeküstengebiet. Verlag Bärenreiter, Kassel 1974, ISBN 3-7618-0261-7, Seite 72</ref>
1819 Hamburg-Altstadt Sankt Nikolai Abkauf der kleinen Orgel, über deren weiteren Verbleib nichts bekannt ist<ref>Gustav Fock: Arp Schnitger und seine Schule, Seite 71</ref>

Literatur

  • Gustav Fock: Hamburgs Anteil am Orgelbau im niederdeutschen Kulturgebiet. In: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte. Nr. 38, 1939, S. 289–373 (online; Geycke auf Seite 369)
  • Günther Grundmann (Hg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der Freien und Hansestadt Hamburg. Wegner, Hamburg 1953, S. 233 (Auszug)

Einzelnachweise

<references/>

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