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Joachim Riepen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Joachim Riepen (* 1941 in Köln; † 2025 in Borken) war ein deutscher Organist. Er studierte in Köln Kirchenmusik und belegte Meisterklassen unter anderem bei Luigi Ferdinando Tagliavini in Bologna.

Bis 1979 war er als Dekanatskirchenmusiker tätig und gelang dann in die Schlagzeilen, als er verwitwet eine geschiedene Frau heiratete und vom Kirchendienst ausgeschlossen wurde. Der Spiegel kritisierte beispielsweise, dass einem Kirchenmusiker, der (Zitat) „zur Organisten-Elite in der Bundesrepublik zählt“, jede kirchliche Anstellung als Kantor versagt wurde.<ref>Unnachgiebig, unbelehrbar, maßlos. (pdf) Der Spiegel, 7. Januar 1980, abgerufen am 16. Januar 2015.</ref>

Riepen arbeitete ab 1979 als Lehrer für Musik im höheren Schuldienst und war daneben von 1977 bis 1983 Lehrbeauftragter für Klavier und Orgel der Universität Dortmund. Daneben gab er Konzerte im In- und Ausland, begleitete Stummfilme (unter anderem im Deutschen Filmmuseum, Frankfurt am Main) an der Kinoorgel und war als freier Mitarbeiter für die Deutsche Welle tätig. Riepen ist heute Kirchenmusiker in der Pfarrei St. Ludgerus in Weseke.<ref>Internetauftritt der Pfarrgemeinde St. Ludgerus in Borken-Weseke.</ref>

Weblinks

Website von Joachim Riepen. Abgerufen am 16. Oktober 2015.

Einzelnachweise

<references />