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Jewgeni Wassiljewitsch Trefilow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jewgeni Trefilow
Jewgeni Trefilow
Jewgeni Trefilow (2016)
Spielerinformationen
Voller Name Jewgeni Wassiljewitsch Trefilow
Spitzname „Der König Treff (Король Треф, Korol Tref)“
Geburtstag 4. September 1955
Geburtsort Beslesny, Sowjetunion
Staatsbürgerschaft Russe[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: russisch
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
00000000 Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Uroschai Krasnodar
00000000 Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Dinamo Astrachan
0000 Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Burewestnik Krasnodar
Stationen als Trainer
von – bis Station
1984–1990 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg GK Kuban Krasnodar
1992–1994 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Rossijanka Wolgograd
1993–1995 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland (Co-Trainer)
1996–1997 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Juniorinnen-Nationalmannschaft
1997–1998 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland (Co-Trainer)
1998–1999 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: AdyIF Maikop
1999–2006 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: GK Lada Toljatti
1999–2012 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland
2006–2011 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Swesda Swenigorod
2011–2012 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: GK Lada Toljatti
2013–2014 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: GK Kuban Krasnodar
2013–2019 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland
2016–2016 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: GK Astrachanotschka
2016–2019 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: GK Kuban Krasnodar
Stand: 5. August 2019

Jewgeni Wassiljewitsch Trefilow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 4. September 1955 in Beslesny, Region Krasnodar<ref name="lada"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Трефилов Евгений Васильевич (Memento vom 13. März 2013 im Internet Archive)</ref>) ist ein ehemaliger russischer Handballtrainer und Handballspieler.

Karriere

Trefilow begann mit 15 Jahren das Handballspielen und lief für Uroschai Krasnodar, Dinamo Astrachan und Burewestnik Krasnodar auf. Der größte Erfolg in seiner Spielerlaufbahn war 1983 der Gewinn der Bronzemedaille bei der Spartakiade der Völker der UdSSR.<ref name="lada" /> Er spielte auf der Position Rückraum links.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Интервью (Memento vom 1. Dezember 2021 im Internet Archive)</ref>

Zwischen 1984 und 1990 trainierte Trefilow mit GK Kuban Krasnodar seine erste Damenmannschaft, die unter seiner Leitung 1989 die Meisterschaft gewann. Ab 1992 trainierte er für zwei Jahre die Damen von Rossijanka Wolgograd. Von 1993 bis 1995 war er Co-Trainer der russischen Frauen-Handballnationalmannschaft. Nachdem Trefilow anschließend die russische Juniorinnen-Nationalmannschaft trainierte, wurde er 1997 Co-Trainer der russischen Männer-Handballnationalmannschaft, die im selben Jahr die Weltmeisterschaft gewann.<ref name="lada" />

1998 wechselte Trefilow wieder zum Frauenhandball und wurde Trainer von AdyIF Maikop.<ref name="lada" /> Ein Jahr später übernahm er das Traineramt von GK Lada Toljatti, der 2002, 2003, 2004, 2005 und 2006 die Meisterschaft sowie 2002 den Europapokal der Pokalsieger gewann. 2006 verließ er Lada und trainierte anschließend Swesda Swenigorod.<ref name="ehf">Zvezda, the rising star of women’s handball</ref> Swesda errang unter seiner Führung 2007 die Meisterschaft und den EHF-Pokal sowie 2008 die EHF Champions League. Im Sommer 2011 übernahm Zdravko Zovko sein Traineramt bei Swenigorod. Anschließend kehrte Trefilow zu GK Lada Toljatti zurück, der 2012 den EHF-Pokal gewann. Im Dezember 2012 beendete er gesundheitsbedingt seine Trainertätigkeit.<ref name="ende">Trefilov nicht mehr Trainer bei Togliatti</ref> Im Juli 2013 kehrte Trefilow auf die Trainerbank zurück und übernahm die Damenmannschaft von Kuban Krasnodar.<ref name="rückkehr">Trefilov zurück auf der Trainerbank</ref> Im Dezember 2014 trat er von seinem Amt bei Kuban Krasnodar zurück.<ref>kuban24.tv: Евгений Трефилов покинул пост главного тренера ГК «Кубань», abgerufen am 17. April 2018</ref> Ab Januar 2016 gehörte Trefilow bis zum Saisonende 2015/16 dem Trainerteam von GK Astrachanotschka an, deren Frauenmannschaft die russische Meisterschaft gewann.<ref>sovsport.ru: Трефилов вошел в тренерский штаб «Астраханочки», abgerufen am 21. April 2019</ref> Anschließend übernahm er erneut das Traineramt von Kuban Krasnodar.<ref>championat.com: Калинина, Жилинскайте и Кузнецова перешли из "Астраханочки" в "Кубань", abgerufen am 7. September 2016</ref>

Am 28. Dezember 1999<ref name="lada" /> übernahm Trefilow zusätzlich das Traineramt der russischen Frauen-Handballnationalmannschaft, die 2001, 2005, 2007 und 2009 die Weltmeisterschaft gewann. Weitere Erfolge waren die Vizeeuropameisterschaft 2006 und 2018 sowie die olympische Silbermedaille 2008. Im September 2012 wurde er von seinen Aufgaben entbunden.<ref name="entlassung"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Den russiske bjørn fyret (Memento vom 7. September 2012 im Internet Archive)</ref> Im September 2013 gab der russische Handballverband bekannt, dass Trefilow erneut das Traineramt der Frauen-Nationalmannschaft übernimmt.<ref name="rus-tilbage"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Trefilov tilbage som landstræner (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive)</ref> 2016 wurde Russland unter seiner Leitung Olympiasieger.

Nachdem Trefilow im Februar 2019 unter Herzproblemen litt, wurde er operiert und pausierte drei Monate.<ref>sport.tv2.dk: Trefilov er tilbage tre måneder efter hjerteoperation, abgerufen am 9. Mai 2019</ref> Im August 2019 gab er seine Trainerposten bei Kuban Krasnodar und der russischen Auswahl ab. Daraufhin übernahm er den Posten des Vizepräsidenten beim russischen Handballband.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />handball-world.news: Evgeny Trefilov verlässt russische Frauen-Nationalmannschaft (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. November 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.handball-world.news, abgerufen am 5. August 2019</ref> Ab Januar 2021 saß er mit auf der Bank bei Spielen von Kuban Krasnodar.<ref>kuban.kp.ru: Евгений Трефилов может вернуться на пост главного тренера «Кубани», abgerufen am 17. Januar 2021</ref> Mittlerweile ist er als Präsident des Handballverbandes der Region Krasnodar tätig und wurde zum Ehrenpräsidenten von Kuban Krasnodar ernannt.<ref>rushandball.ru: Золотая сборная семь лет спустя, abgerufen am 21. August 2023</ref> Trefilow ist Ehrenbürger der Stadt Krasnodar.<ref>krd.ru: Почетные граждане города, abgerufen am 26. Oktober 2024</ref>

Trefilow galt als autoritärer Coach, der während des Spiels häufig sehr emotionell reagierte.

Einzelnachweise

<references />