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Jewgeni Jewgenjewitsch Koroljow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jewgeni Koroljow Tennisspieler
Jewgeni Koroljow
Jewgeni Koroljow
Koroljow 2009 in Delray Beach
Spitzname: Zhenya
Nation: KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan
2011–2016
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
2005–2011, 2016–
Geburtstag: 14. Februar 1988
Größe: 185 cm
Gewicht: 82 kg
1. Profisaison: 2005
Rücktritt: 21. November 2014
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Jewgeni Koroljow (Vater)
Alexey Koroljow (Bruder)
Preisgeld: 1.510.466 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 74:98
Höchste Platzierung: 46 (22. Februar 2010)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 3R (2010)
French Open 2R (2006)
Wimbledon 2R (2010)
US Open 2R (2008)
Doppel
Karrierebilanz: 10:30
Höchste Platzierung: 113 (22. März 2010)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (2010)
French Open 1R (2009, 2010)
Wimbledon 2R (2009)
US Open
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Jewgeni Jewgenjewitsch Koroljow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wissenschaftliche Transliteration: Evgeny Korolev, * 14. Februar 1988 in Moskau, Sowjetunion) ist ein ehemaliger russisch-kasachischer Tennisspieler. Er ist ein Cousin der ehemaligen russischen Tennisspielerin Anna Kurnikowa.

Karriere

Jewgeni Koroljow wurde in Moskau geboren und begann dort im Alter von vier Jahren das Tennisspielen mit seinem Vater. Dieser spielte Eishockey und ist auch heute noch sein Coach. Obwohl Koroljow niemals bei den Junioren spielte, holte er bereits im Alter von 15 Jahren seine ersten ATP-Punkte bei drei Challenger-Turnieren in Deutschland. Sein älterer Bruder Alexey unterstützt ihn bei geschäftlichen Angelegenheiten und ist gleichzeitig sein Physiotherapeut. Neben Russisch spricht er auch Deutsch und Englisch, was er bereits im Alter von sieben Jahren mit einem Privatlehrer übte.

Auf der Challenger Tour gewann Koroljow 2005 in Aachen seinen ersten Einzeltitel, im Jahr darauf folgte der Titelgewinn in Düsseldorf. 2006 sicherte er sich in Grenoble mit Teimuras Gabaschwili auch seinen ersten Doppel-Titel. In den beiden Saisons darauf gelang Koroljow jeweils der Turniersieg in Aachen, ehe er 2009 nicht nur in Stettin seinen fünften Einzel- und in Mons mit Denis Istomin seinen zweiten Doppeltitel auf Challenger-Ebene gewann, sondern in Delray Beach auch erstmals in einem Finale der World Tour stand. In diesem unterlag Koroljow, der erst nach erfolgreicher Qualifikation ins Hauptfeld rückte, Mardy Fish mit 5:7 und 3:6.<ref>Fish beats Russian qualifier at Delray Beach final. In: nytimes.com. The New York Times, 2. März 2009, abgerufen am 21. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein letzter Titelgewinn gelang ihm 2013 beim Challenger-Turnier in Marburg mit dem Sieg in der Doppelkonkurrenz. Sein Partner war dieses Mal Andrei Golubew. Bei Grand-Slam-Turnieren kam er im Einzel lediglich 2010 bei den Australian Open über die zweite Runde hinaus, scheiterte dann aber in Runde drei. Im Doppel schied er bei insgesamt fünf Grand-Slam-Teilnahmen dreimal in der ersten und zweimal in der zweiten Runde aus. Seine höchsten Platzierungen in der Weltrangliste erreichte er jeweils in der Saison 2010 mit Rang 46 im Einzel und Rang 113 im Doppel.

Zwischen 2011 und 2015 bestritt Koroljow insgesamt neun Begegnungen für die kasachische Davis-Cup-Mannschaft. Er gewann eine seiner fünf Einzelpartien, während er alle seine vier Doppelpartien verlor. Vor 2011 wurde er und ab 2016 wird er von der ATP wieder als Russe geführt.

Nach anhaltenden Verletzungsproblemen erklärte er im November 2014 seinen Rücktritt, seitdem tritt er jedoch gelegentlich noch bei Turnieren, meist Challengern, an.

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500
ATP International Series
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (8)
Datei:Korolev gegen Granollers - Düsseldorf.jpg
Koroljow während eines Bundesligaspiels in Düsseldorf

Einzel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 31. Oktober 2005 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Aachen (1) Teppich (i) NiederlandeNiederlande Raemon Sluiter 6:3, 7:67
2. 4. September 2006 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Düsseldorf Sand SchwedenSchweden Andreas Vinciguerra 7:64, 6:3
3. 29. Oktober 2007 DeutschlandDeutschland Aachen (2) Teppich (i) DeutschlandDeutschland Andreas Beck 6:4, 6:4
4. 27. Oktober 2008 DeutschlandDeutschland Aachen (3) Teppich (i) BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Ruben Bemelmans 7:65, 7:63
5. 20. September 2009 PolenDatei:Flag of Poland.svg Stettin Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Florent Serra 6:4, 6:3

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 1. März 2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Delray Beach Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 5:7, 3:6

Doppel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 30. September 2006 FrankreichDatei:Flag of France.svg Grenoble Hartplatz (i) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Teimuras Gabaschwili MonacoDatei:Flag of Monaco.svg Thomas Oger
FrankreichDatei:Flag of France.svg Nicolas Tourte
7:5, 6:4
2. 11. Oktober 2009 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Mons Hartplatz (i) UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Denis Istomin KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Alejandro Falla
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Teimuras Gabaschwili
6:74, 7:64, [11:9]
3. 29. Juni 2013 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Marburg Sand KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Andrei Golubew NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Jesse Huta Galung
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Jordan Kerr
6:3, 1:6, [10:6]

Weblinks

Commons: Jewgeni Koroljow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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