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Jewgeni Jewgenjewitsch Donskoi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jewgeni Donskoi Tennisspieler
Jewgeni Donskoi
Jewgeni Donskoi
Jewgeni Donskoi 2016 bei den US Open
Nation: Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland
Geburtstag: 9. Mai 1990
Größe: 185 cm
Gewicht: 75 kg
1. Profisaison: 2007
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Boris Sobkin
Preisgeld: 3.405.505 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 55:117
Höchste Platzierung: 65 (8. Juli 2013)
Aktuelle Platzierung: 263
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 3R (2013)
French Open 2R (2013)
Wimbledon 1R (2013, 2014, 2016–2018)
US Open 3R (2013)
Doppel
Karrierebilanz: 16:34
Höchste Platzierung: 161 (5. November 2012)
Aktuelle Platzierung: 810
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open
French Open 2R (2018)
Wimbledon 1R (2013)
US Open
Letzte Aktualisierung der Infobox:
20. November 2023
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Jewgeni Jewgenjewitsch Donskoi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); engl. Transkription Evgeny Evgenyevich Donskoy; * 9. Mai 1990 in Moskau, damals Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein russischer Tennisspieler.

Leben und Karriere

2005–2008: Erfolge als Junior und erste Erfahrungen als Profi

Als Junior konnte Jewgeni Donskoi in den Jahren 2005 und 2008 mehrere Turniere gewinnen und kletterte in der Junioren-Weltrangliste bis auf Rang 20. Sein bestes Ergebnis bei einem Grand-Slam-Juniorenturnier war das Erreichen des Viertelfinals bei den French Open 2008.

Seine ersten Weltranglistenpunkte als Profi sammelte Donskoi im August 2007, als er beim Challenger-Turnier in Genf, für das er eine Wildcard bekam, den Top-300-Spieler Ivo Klec in der ersten Runde besiegte. Im Juni 2008 gewann er in der Ukraine erstmals ein Turnier der ITF Future Tour. Daraufhin bekam er im Oktober 2008 für das ATP-Turnier in seiner Heimatstadt Moskau eine Wildcard, war bei seinem ATP-Debüt jedoch chancenlos gegen den Top-100-Spieler Viktor Troicki.

2009–2012: Erster ATP-Matchgewinn und Challenger-Titel

Im Jahr 2009 konnte Jewgeni Donskoi keinen Titel gewinnen, er erreichte jedoch mehrere Viertelfinals bei Challenger-Turnieren und stieg dadurch erstmals in die Top 400 der Weltrangliste ein. Im Oktober 2009 bekam er wie schon im Vorjahr eine Wildcard für das ATP-Turnier in Moskau, war jedoch gegen Potito Starace erneut in zwei Sätzen unterlegen.

Im Mai 2010 qualifizierte sich Donskoi für das ATP-Turnier in Belgrad, verlor jedoch in der ersten Hauptrunde gegen den späteren Halbfinalisten Filip Krajinović. Nach zwei Challenger-Halbfinals im Juli 2010 nahm er im August 2010 bei den US Open erstmals an der Qualifikation zu einem Grand-Slam-Turnier teil, schied jedoch in der ersten Runde aus. Ende Oktober 2010 konnte Jewgeni Donskoi in Sankt Petersburg als Qualifikant gegen den mit einer Wildcard gestarteten Andrei Kusnezow erstmals ein Match auf ATP-Ebene gewinnen. In der zweiten Runde gewann Donskoi gegen den topgesetzten Top-10-Spieler Michail Juschny den ersten Satz, verlor das Match jedoch letztendlich noch in drei Sätzen gegen den späteren Finalisten.

Im Februar 2011 feierte Jewgeni Donskoi beim Challenger-Turnier in Casablanca seinen bis dahin größten Erfolg: Als Qualifikant marschierte er bis ins Finale durch und gewann dort in drei Sätzen gegen Alessio di Mauro seinen ersten Titel. Nachdem er zwei Wochen später in Spanien ein Future-Turnier gewonnen hatte, endete seine Siegesserie von dreizehn gewonnenen Matches in Folge schließlich in der ersten Runde des Challenger-Turniers in Marrakesch. Im Juni 2011 besiegte Donsoky beim Challenger-Turnier in Košice mit Rubén Ramírez Hidalgo erstmals einen Top-100-Spieler, schied dann aber im Halbfinale gegen Simon Greul aus. Drei Wochen später stand er in Braunschweig als Qualifikant zum zweiten Mal in einem Challenger-Finale, welches er gegen Lukáš Rosol verlor. Im weiteren Jahresverlauf erreichte er in Segovia noch ein weiteres Challenger-Halbfinale, auf ATP-Ebene gab es in diesem Jahr in Stuttgart und Moskau jeweils Erstrundenniederlagen. Im Doppel konnte er in Moskau zusammen mit Teimuras Gabaschwili überraschend das Halbfinale erreichen, wo sie den späteren Turniersiegern František Čermák und Filip Polášek unterlagen. Donskoi beendete seine bis dahin beste Saison auf Platz 144 der Weltrangliste.

Der erste Erfolg des Jahres 2012 gelang Jewgeni Donskoi im Februar beim Challenger-Turnier in Quimper, bei dem er im Halbfinale gegen Malek Jaziri ausschied. Zwei Wochen später zog er in Meknès ins Finale ein, wo er gegen Adrian Ungur seinen zweiten Challenger-Titel gewinnen konnte. Danach siegte er in Astana, Segovia und Loughborough. Seinen bereits fünften Challenger-Titel 2012 feierte Donskoi im russischen Tjumen beim Siberia Cup 2012, wo er den Ukrainer Illja Martschenko mit 6:76, 6:3, 6:2 besiegen konnte.

Davis Cup

2013 absolvierte Donskoi seine ersten Partien für die russische Davis-Cup-Mannschaft. Gegen Großbritannien wurde er in zwei Einzelpartien eingesetzt, von denen er eine gewinnen konnte.

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (15)

Einzel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 26. Februar 2011 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Casablanca Sand ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alessio di Mauro 2:6, 6:3, 6:3
2. 25. Februar 2012 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Meknès Sand Rumänien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Adrian Ungur 6:1, 6:3
3. 23. Juli 2012 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Astana (1) Hartplatz Turkei Marsel İlhan 6:3, 6:4
4. 20. August 2012 Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Segovia (1) Hartplatz FrankreichDatei:Flag of France.svg Albano Olivetti 6:1, 7:611
5. 11. November 2012 Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Loughborough Hartplatz (i) Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Jan-Lennard Struff 6:2, 4:6, 6:1
6. 25. November 2012 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Tjumen Hartplatz (i) UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Illja Martschenko 6:76, 6:3, 6:2
7. 9. August 2015 Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Segovia (2) Hartplatz SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Marco Chiudinelli 7:62, 6:3
8. 3. April 2016 Israel[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Raʿanana Hartplatz LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Ričardas Berankis 6:4, 6:4
9. 31. Juli 2016 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Astana (2) Hartplatz Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Konstantin Krawtschuk 6:3, 6:3
10. 12. März 2017 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Zhuhai Hartplatz ItalienDatei:Flag of Italy.svg Thomas Fabbiano 6:3, 6:4
11. 8. Oktober 2017 Chinesisch Taipeh Kaohsiung Hartplatz Rumänien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Marius Copil 7:60, 7:5
12. 21. Juli 2019 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Astana (3) Hartplatz Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Sebastian Korda 7:65, 3:6, 6:4

Doppel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 13. November 2011 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Genf Hartplatz (i) Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Igor Andrejew Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Jamie Cerretani
Kanada Adil Shamasdin
7:61, 7:62
2. 29. Januar 2017 FrankreichDatei:Flag of France.svg Rennes Hartplatz (i) Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Michail Jelgin Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Julian Knowle
Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Jonathan Marray
6:4, 3:6, [11:9]
3. 27. August 2022 Thailand Nonthaburi Hartplatz Vorlage:NIX2 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Nam Ji-sung
Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Song Min-kyu
6:3, 1:6, [10:7]

Weblinks

Commons: Jewgeni Donskoi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien