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Jesuitengasse (Düren)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jesuitengasse
Datei:DEU Dueren COA.svg
Wappen
Straße in Düren
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Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Düren
Ortsteil  Innenstadt
Angelegt  17. Jh.
Neugestaltet 
Hist. Namen  Paphengasse
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Oberstraße, Am Pletzerturm
Querstraßen  Wenzel-Hollar-Straße
Plätze 
Nummern­system  Orientierungsnummerierung
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer
Technische Daten
Straßengestaltung Einbahnstraße
Länge

-

Karte
Vorlage:Maplink

Die Jesuitengasse in der Kreisstadt Düren (Nordrhein-Westfalen) ist eine historische Innerortsstraße. Sie liegt innerhalb der Dürener Stadtbefestigung.

Lage

Die Straße verbindet die Oberstraße mit der Straße Am Pletzerturm. Früher führte sie weiter bis zur Hohenzollernstraße. Sie ist Einbahnstraße ab der Oberstraße.

Geschichte

Die Jesuiten kamen 1628 nach Düren und waren unter anderem als Pfarrer an der Stadtkirche St. Anna tätig. Zwischen 1670 und 1673 wurde in einer Sackgasse, die von der Oberstraße ausging, das Jesuitenkolleg erbaut. Nachdem der Orden 1773 aufgehoben worden war, blieb die neugebildete Kongregation der Ex-Jesuiten weiterhin in Düren und unterrichtete auch am Kolleg weiter. Die früher Paphengasse genannte Sackgasse, die zu dem Kolleg führte, wurde 1879 als Jesuitengasse bis zur Hohenzollernstraße durch die Stadtmauer gebrochen. Heute endet sie an der Straße Am Pletzerturm.

Siehe auch

Quellen