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Jerzy Brzęczek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jerzy Brzęczek
Datei:Jerzy Brzeczek.jpg
Brzęczek als Trainer von Lechia Gdańsk (2015)
Personalia
Geburtstag 18. März 1971
Geburtsort TruskolasyPolen
Größe 1,74 m
Position Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1987–1988 Raków Częstochowa
1988–1992 Olimpia Posen 108 0(8)
1992–1993 Lech Posen 29 0(3)
1993–1995 Górnik Zabrze 46 0(6)
1995 GKS Katowice 15 0(3)
1995–1998 FC Tirol Innsbruck 85 (11)
1998–1999 Linzer ASK 33 0(2)
1999–2000 Maccabi Haifa 47 (11)
2000–2002 FC Tirol Innsbruck 62 0(7)
2002–2004 SK Sturm Graz 35 0(2)
2004 FC Kärnten 13 0(0)
2004–2007 FC Wacker Innsbruck 79 0(8)
2007–2009 Górnik Zabrze 42 0(5)
2009 Polonia Bytom 9 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1992 Polen Olympia 6 (0)
1992–1999 Polen 42 (4)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2010–2014 Raków Częstochowa
2014–2015 Lechia Gdańsk
2015–2017 GKS Katowice
2017–2018 Wisła Płock
2018–2021 Polen
2022 Wisła Krakau
2025– Polen U21
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Jerzy Józef Brzęczek [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈbʐɛnt͡ʂɛk] (* 18. März 1971 in Truskolasy bei Częstochowa)<ref name="wfb">Jerzy Brzęczek. In: worldfootball.net. Abgerufen am 19. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist ein ehemaliger polnischer Fußballspieler und jetziger -trainer.

Karriere als Spieler

Vereine

Brzęczek begann seine Karriere bei Raków Częstochowa. 1988 wechselte der zentrale Mittelfeldspieler zu Olimpia Posen und 1992 weiter zum Stadtrivalen Lech Posen. Mit diesem Verein wurde er in der Saison 1992/93 polnischer Meister. 1993 wechselte Brzęczek zu Górnik Zabrze, im Januar 1995 fand ein weiterer Wechsel zu GKS Katowice statt.

Im Sommer 1995 ging er ins Ausland zum FC Tirol Innsbruck, für den er bis 1997 spielte. Im Anschluss spielte er bis 1999 beim LASK. Nach finanziellen Problemen LASKs wechselte Brzęczek im Januar 1999 zum israelischen Verein Maccabi Haifa. Im Sommer 2000 kehrte er zum FC Tirol Innsbruck zurück, mit dem er in den Saisons 2000/01 sowie 2001/02 österreichischer Meister wurde. Nach dem darauffolgenden Konkurs und der Auflösung des Vereins wechselte Brzęczek zu Sturm Graz. Ab Februar 2004 spielte er für den Rest der Saison 2003/04 für den FC Kärnten, bevor er im Sommer 2004 zu FC Wacker Tirol, dem Nachfolgeverein des FC Tirol Innsbruck, wechselte. Nach der Saison 2006/07 wurde sein Vertrag unter dem neuen Wacker-Trainer Lars Søndergaard nicht verlängert.<ref>Brzeczek ist zu haben. derstandard.at, 13. Juli 2007, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Daraufhin verließ er Österreich und unterzeichnete für die Spielzeit 2007/08 wieder einen Vertrag beim polnischen Erstligisten Górnik Zabrze. Zur Rückrunde der Saison 2008/2009 spielte Jerzy Brzęczek für Polonia Bytom und absolvierte neun Saisonspiele, ehe er seine Karriere beendete.

Mit 307 Erstligaeinsätzen, in denen er 30 Tore schoss, ist Brzęczek einer der Ausländer mit den meisten Einsätzen in der österreichischen Liga.

Nationalmannschaft

Brzęczek absolvierte zwischen 1992 und 1999 insgesamt 42 Spiele für die polnischen Nationalmannschaft, jedoch nie bei einer EM oder WM. Er erzielte vier Treffer im Nationaltrikot.

Brzęczek nahm mit der polnischen Olympiaauswahl an den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona teil. Die Mannschaft rückte dort bis in Finale vor, in dem sie mit 2:3 gegen die spanische Auswahl verlor und somit die Silbermedaille gewann. Brzęczek kam in allen sechs polnischen Turnierspielen zum Einsatz und führte die Mannschaft dabei als Kapitän aufs Feld.<ref>Jerzy Brzęczek. olimpijski.pl, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="goal">Jerzy Brzęczek. goal.pl, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Karriere als Trainer

Nach seiner Spielerkarriere wurde Brzęczek Trainer. Seine erste Station war von 2010 bis 2014 sein Jugendverein Raków Częstochowa, der zum damaligen Zeitpunkt in der drittklassigen 2. Liga spielte. Im November 2014 wurde er Trainer des in der Ekstraklasa spielenden Clubs Lechia Gdansk, der ihn am 1. September 2015 wieder entließ.<ref name="goal" /> Ab Ende September 2015 war er Manager des Zweitligisten GKS Katowice.<ref>Jerzy Brzęczek trenerem GKS-u Katowice. gkskatowice.eu, 28. September 2015, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 20. Mai 2017 trat er vom Trainerposten zurück, da der angepeilte Aufstieg in die Ekstraklasa nach einer Niederlage gegen den Tabellenletzten MKS Kluczbork nicht mehr erreicht werden konnte.<ref>1. liga. GKS Katowice bez trenera. Jerzy Brzęczek podał się do dymisji. sport.pl, 20. Mai 2017, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 11. Juli 2017 wurde er Trainer von Wisła Płock.<ref>Jerzy Brzęczek trenerem Wisły Płock. plock.eu, 12. Juli 2017, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit dem Verein erreichte er in der Saison 2017/18 den fünften Platz in der Liga.

Am 12. Juli 2018 wurde er vom polnischen Fußballverband zum Trainer der polnischen Nationalmannschaft ernannt.<ref>Jerzy Brzeczek neuer Nationaltrainer in Polen. deutschlandfunk.de, 12. Juli 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. Juli 2018; abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Amtszeit begann schwach, da Polen nach zwei Niederlagen und zwei Unentschieden aus der Gruppe A der UEFA Nations League 2018/19 abstieg. In der Qualifikation für die EM 2020 lief es jedoch deutlich besser, da die Mannschaft die ersten vier Spiele ohne Gegentor gewinnen konnte. Letztlich qualifizierte sich die Mannschaft souverän als Gruppenerster für die EM-Endrunde. Brzęczek wurde am 18. Januar 2021, fünf Monate vor dem Beginn Europameisterschaft, entlassen und durch den Portugiesen Paulo Sousa ersetzt.<ref>Jerzy Brzęczek przestał pełnić obowiązki selekcjonera reprezentacji Polski - Reprezentacja A. 18. Januar 2021, abgerufen am 18. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Portugal's Paulo Sousa named new Poland coach. 21. Januar 2021, abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 14. Februar 2022 wurde Brzęczek zum Cheftrainer des abstiegsbedrohten Erstligisten Wisła Krakau ernannt.<ref>Oficjalnie! Jerzy Brzęczek wraca na ławkę trenerską w Ekstraklasie. przegladsportowy.onet.pl, 14. Februar 2021, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit nur einem Sieg in 13 Ligaspielen konnte er Wisła nicht vor dem Abstieg in die 1. Liga bewahren, dem ersten Abstieg seit 1994.<ref>Przed Wisłą Kraków kolejna stypa. Jak wyglądały pożegnania w 1985 i 1994? sport.tvp.pl, 20. Mai 2022, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach fünf Siegen und zwei Unentschieden in 12 Spielen zu Beginn der Saison 2022/23 verließ Brzęczek den Verein im Oktober 2022.<ref>Oficjalnie: Jerzy Brzęczek już nie jest trenerem Wisły Kraków. transfery.info, 3. Oktober 2022, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 8. August 2025 wurde Brzęczek Trainer der U21 Polens.

Erfolge

Persönliches

Brzęczek ist der Onkel des polnischen Nationalspielers Jakub Błaszczykowski.<ref>Jerzy Brzęczek. wprost.pl, abgerufen am 29. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Jerzy Brzęczek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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