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Jebil-Nationalpark

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Geographie

Der südlich des Chott el Djerid gelegene Jebil-Nationalpark umfasst eine Fläche von ca. 1500 Quadratkilometern, womit er das größte Schutzgebiet Tunesiens darstellt. Der Nationalpark besteht zu etwa 85 % aus Sanddünen, die übrige Fläche wird von Wüstensteppen dominiert. Das Klima ist heiß und trocken; nachts kann die Temperatur bei sternklarem Himmel jedoch auf unter 0 °C absinken.

Fauna

Heimische größere Säuger sind die Dorkasgazelle und die bedrohte Dünengazelle. Ursprünglich heimische Arten, denen der Park potentielle Lebensräume bieten könnte, sind die Säbelantilope und die Mendesantilope.<ref>David P. Mallon, Steven Charles Kingswood: Antelopes. Part 4 North Africa, the Middle East, and Asia: global survey and regional action plans. IUCN, Gland VD / Cambridge [2001], ISBN 2-8317-0594-0. (SUDOC: bibliografischer Nachweis).</ref>

Letztere wurde mittlerweile in großen umzäunten Bereichen des Jebil-Nationalparks angesiedelt. Im Jahr 2007 wurden 15 Mendesantilopen aus dem Bou-Hedma-Nationalpark und dreizehn weitere aus Zoologischen Gärten eingeführt. Der Bestand wuchs auf 45 Tiere im Oktober 2010 an.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />