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Jean-Baptiste Annibal Aubert du Bayet

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Datei:Jean-Baptiste Annibal Aubert du Bayet.jpg
Jean-Baptiste Annibal Aubert du Bayet

Jean-Baptiste Annibal Aubert du Bayet (* 19. August 1757 in Baton Rouge, Louisiana (Neufrankreich<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Officiers de Nouvelle-France (Memento vom 27. Februar 2008 im Internet Archive)</ref>); † 17. Dezember 1797 in Konstantinopel) war ein französischer General, Politiker und Gesandter. Er tat sich im Ersten Koalitionskrieg hervor, insbesondere bei der Belagerung von Mainz durch preußische und österreichische Truppen.

Leben

Als Sohn eines Hauptmanns der Infanterie geboren, reiste er 18-jährig nach Amerika und nahm dort ab 1775 als Sous-Lieutenant am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dictionnaire des officiers de l’Armee Royale qui ont combattu aux Etats-Unis pendant la Guerre d’independance 1776–1783 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. August 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.memodoc.com</ref>

Nach seiner Rückkehr nach Frankreich ging er 1784 als Capitaine nach Metz. Von seinem Onkel Bayet erbte er ein Bachais genanntes Anwesen in Corenc und Grundbesitz in Sassenage (Département Isère); ab diesem Zeitpunkt führte er du Bayet in seinem Namen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtseite von Corenc (Memento vom 14. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> Im Jahr 1791 wurde er zum Deputierten des Départements Isère und zum Président der Nationalversammlung gewählt. Während der Belagerung von Mainz (1793) verteidigte er die Stadt Mainz an der Seite des Generals Kléber bis zu ihrer Kapitulation, was die Regierung während der Terrorherrschaft nicht davon abhielt, ihn einzukerkern.

Während des Directoire wurde er zum Général en chef der Armée des côtes de Cherbourg ernannt. Ende 1795 übernahm er das Kriegsministerium,<ref>Liste der Verteidigungsminister von Frankreich #Kriegsminister (1791 bis 1940)</ref> mit Pierre Riel de Beurnonville als seinem Adjutanten, verließ es aber am 8. Februar 1796 wieder. Kurz darauf erhielt Bayet seine Nominierung als Botschafter Frankreichs an der Hohen Pforte in Konstantinopel.<ref>gallica Herbette, Maurice. Une ambassade turque sous le Directoire….</ref> Dort erneuerte er die Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei (seit Januar 1797). Sein Adjutant an der Hohen Pforte war Armand de Caulaincourt.<ref></ref>

Am 17. Dezember 1797 starb Bayet an den Folgen eines Fiebers. Er wurde im Viertel Pera der osmanischen Hauptstadt beerdigt; sein Grab ist jedoch nicht mehr erhalten.

Werk

  • Loi Relative à la correction des décrets portant vente de biens nationaux, et qui suspend l’impression de ces mêmes décrets, donnée à Paris, le 6 Mars 1791; J. M. Cuchet, Grenoble 1791

Literatur

Weblinks

Commons: Jean-Baptiste Annibal Aubert du Bayet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Stanislas GirardinPräsident der Gesetzgebenden Nationalversammlung
8. Juli 1792 – 22. Juli 1792
André-Daniel Laffon de Ladébat

Vorlage:Hinweisbaustein